Montag, 26. September 2016

Rezi: Richard Laymon - Das Ufer





Autor: Richard Laymon

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Titel: Das Ufer

Verlag: Heyne  Verlag 

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Horror Junkies, Laymon Fans

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Der dunkle See … 
Das einsame Haus am Ufer … 
Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … 
Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 
18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Meine Meinung:

Inzwischen sind Richard Laymon und ich alte Freunde. Entdeckt habe ich diesen Autor über den Feste Verlag, doch inzwischen wagt sich auch Heyne immer mehr an die blutigen Geschichten heran. Der 2001 gestorbene Autor ist zu einer wahren Legende geworden, dessen Bücher bis heute immer wieder schockieren. Dabei bildet „Das Ufer“ keine Ausnahme. 



Wie auch in allen anderen Büchern des Autors ist sein Stil  gekennzeichnet seine kompromisslose Darstellung von Sex und Gewalt. Plakativ, abstoßend und dennoch faszinierend und auf absurde Art wunderschön. Die Grundstory ist solide und für Fans von Horror Geschichten nicht gerade überraschend, dennoch schafft es Laymon einen mit wenigen Worten mitten in einen Alptraum zu befördern. 

In Buch-Blogger Kreisen wurde häufig diskutiert ob es sich bei „Das Ufer“ wirklich um einen echten Laymon handelt. An einige seiner besten Bücher kommt die Geschichte nicht heran, doch die bezeichnende Grausamkeit und die Art wie sich die Geschichte entwickelt trägt nach meiner Meinung dennoch eindeutig seine Handschrift. 

Bei verstorbenen Autoren werden gerne auch unfertige Manuskripte überarbeitet und neu aufgelegt, natürlich ist es möglich, dass dies auch hier der Fall ist. Das nur sein Name benutzt wurde, halte jedoch für unwahrscheinlich. Man muss auch bedenken, dass bei der Übersetzung durch aus die ein oder andere Feinheit verloren geht. 

Für Fans des brutalen Horrors und des Autors ist das Buch auf jeden Fall ein alptraumhafter Genuss, alle anderen könnten sich beim Lesen entweder langweilen oder sich danach nie wieder an ein Haus am See wagen.

Kommentare:

  1. Laymon polarisiert (jedenfalls bei mir). Eins der ersten Bücher die ich von ihm gelesen hatte war 'die Gang' was ich richtig klasse fand. Klaro brutal, blutig, sexistisch aber eben auch fesselnd und genial in den Gedankengängen der Protas. Bei "Die Insel" wusste ich nie ob ich lachen oder das Buch in die Ecke werfen soll. So ab und an muss so ein Buch mal sein....Der letzte Spruch von Dir fand ich klasse, wahrscheinlich gehöre ich zu denen die sich nie mehr an den See wagen ;-)
    Liebe Grüße und eine schöne Lesezeit
    Kasin

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    1. Er ist auch schrecklich genial ...
      Absolute Horror Geschichten die selbst hartgesottene noch erzittern lassen ...

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  2. hey,

    kannst du mir vielleicht eins empfehlen? Ich war von "Der Geist" nicht so begeistert, aber vielleicht gibts da ja eins was ganz gut ist :)
    Danke im Voraus ;)

    lg Nessa

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    1. Kommt etwas darauf an wie blutig du es magst!
      In den finsteren Wäldern, Kill for Fun und Parasit fand ich klasse. Absolut verstörend aber auch unheimlich gut ...

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  3. Gar nicht so schlecht! ;)

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA || INSTAGRAM

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