Montag, 24. Oktober 2016

Rezension: Drew Chapman - Der Trader




Um das Buch zu kaufen, klicke einfach
auf das Bild!
Autor: Drew Chapman

Titel: Der Trader

Verlag: Goldmann Verlag 

Geeignet für: Thriller Fans, Spannungsjäger, Mathegenies

Preis: 9,99 Euro (TB)

Bewertung:  2 von 5

*Dieses Hörbuch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Nur knapp konnte der geniale Mathematiker Garrett Reilly die USA vor einer Cyber-Attacke der Chinesen bewahren. Sein Einsatz lässt ihn ins Visier von Terroristen und sogar der eigenen Regierung geraten. Garrett bleibt keine andere Wahl als unterzutauchen. Doch dann entdeckt er bei Aktiengeschäften einen tödlichen Code, eine tickende Cyber-Bombe, die darauf abzielt, das gesamte amerikanische Wirtschaftssystem zu zerstören. Erneut stellt sich Garrett der Gefahr, nimmt gemeinsam mit Agentin Alexis Truffant den Kampf gegen übermächtige Feinde auf – und steht bald selbst in der Schusslinie …

Meine Meinung: 

 Ich hatte mal wieder Lust auf einen typisch amerikanischer Politthriller mit einem unrealistischen Anti-Helden. Das habe ich bei diesem Buch auch bekommen. Garrett Reilly kenne ich bereits durch den letzten Thriller „Der Analyst“ und wusste somit ziemlich gut worauf ich mich einlasse. 

Natürlich sind diese Geschichten etwas mehr wie Filme für das Kopfkino - in der Realität sind diese Dinge meist weniger witzig und sexy. 
Garrett Reilly ist eine durchaus sympathische Figur, der man gerne in die Welt des Cyber-Terrors folgt. Sein Hang zu Schmerzmitteln ist dabei ebenfalls kein Hindernis, wohl aber die einfach zu flache Geschichte. 

Mal ganz davon abgesehen, dass eine Zerstörung der Wirtschaftswelt nicht ganz so verteufelt werden kann, bleiben die Figuren des Bösen einfach zu flach. Auch die „Wie-sind-eigentlich-die-Guten“-Reihe kann kaum bestechen und das obwohl man die Sidekicks des Antihelden bereits aus dem ersten Band kennt. Einfach nur Schade - der Plot hatte Potenzial und der Held ebenfalls. Nur ist die Umsetzung einfach nicht so gutgelungen. 


Zu wenig Überraschungen und zu viel bekannte Klischees die zweitklassig umgesetzt werden. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen