Montag, 17. Oktober 2016

Rezi: Paul Cleave - Zerschnitten



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Titel: Zerschnitten

Autor: Paul Cleave 

Verlag: Heyne  Verlag 

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Horror Junkies

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Henry Cutter hat viele Menschen ermordet – sehr viele Menschen. Doch die Morde finden nur in seiner Imagination statt, denn er ist ein berühmter Thrillerautor. Eines Tages behauptet Cutter allerdings, die geschilderten Taten tatsächlich begangen zu haben. Niemand glaubt dem Autor, denn unlängst wurde bei ihm eine voranschreitende Demenz diagnostiziert. Cutter kann keiner Erinnerung mehr trauen. Das Problem ist nur, dass in seiner Umgebung plötzlich schreckliche Morde geschehen. Bestialisch – wie in den Büchern von Henry Cutter ...

Meine Meinung: 

Der Plot dieser Geschichte hatte mich, sobald ich den Klappentext gelesen hatte. Das schöne Cover machte natürlich auch einiges her, doch die Geschichte zwischen den Buchdeckeln ist nicht so wie ich es erwartet habe ...

Ein Schriftsteller, der an Alzheimer erkrankt ist und nun glaubt die Morde aus seinen Büchern wirklich begangen zu haben. Immer wieder springt man als Leser hin und her: Ist es nun nur der Wahn eines armen kranken Mannes? Oder wurden diese Morde tatsächlich begangen? Durch zwei Handlungsstrenge folgt man Gray in der Gegenwart und in der Vergangenheit. 

Mit den vielen Sprüngen und Eindrücken, war ich als Leser zunehmend verwirrt. Mir kam es vor, als würde ich das Tagebuch eines Demenz kranken Mannes lesen. Das Thema Alzheimer und Demenz wird sehr ausführlich behandelt, was gut ist - jedoch schafft es der Autor hier nicht auch die nötigen Emotionen im Leser zu wecken, damit genau dieser Part der Story nicht langweilig wird. Obwohl eine sehr gute Recherche durchgeführt wurde, bekommt die Krankheit nicht genügend Tiefe und sorgt für einige vorabendliche Gähner. 

Dennoch ist die Grundidee und die Ausarbeitung des schweren Themas nicht völlig fehlgeschlagen. Ich bin immer noch unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Im Gegensatz zu den anderen Thrillern von Paul Cleave konnte das Buch nicht so gut abschneiden, dennoch ist seine Art eine Geschichte zu verfassen noch immer großartig. Ein totaler Flop ist das Buch schon auf Grund des Themas nicht - aber ich hatte mir einfach mehr erhofft. 

Durch die teilweise sehr langatmigen Handlungen und das leider sehr vorhersehbare Ende, kann ich jedoch nicht mehr als 3 Sterne vergeben, auch wenn ich mir mehr gewünscht hätte ...


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