Montag, 26. Dezember 2016

Rezi: Andrea Fehringer - Die Poesie des Tötens


Das Buch findet Ihr hier!
Titel: Die Poesie des Tötens

Autor:  Andrea Fehringer,  Thomas Köpf 

Verlag: Po Talk Verlag

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, zukünftige Serienkiller, Blut Poeten

Preis: 14, 90 Euro (broschiert)

Bewertung: noch 4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Sieben Wochen - Vier Morde - Eine Biografie

Ein idyllischer Sommer in Wien: Zwischen italienischen Designermöbeln und geschmackvollen Kunstgegenständen genießt der erfolgreiche Ghostwriter Max West sein Leben mit Frau und Kind in vollen Zügen bis zu dem Tag, an dem 'Kleist' in ihr Leben tritt. Der grausam vorgehende Serienkiller entführt die gemeinsame Tochter und zwingt Max dazu, in nur sieben Wochen seine mörderische Biografie niederzuschreiben sieben Wochen, in denen er seine Tochter in den Händen eines Psychopathen weiß...

Meine Meinung:

Was würdest Du tun?
Ein Killer hat deine Tochter entführt, zieht bei dir ein und zwingt dich sein "Werk" zu verfassen. In genau dieser Situation befindet sich Max. 

Sobald man den Prolog gelesen hat, ist man gefesselt. Die Anleitung für Serienkiller ist nichts für schwache Nerven und dennoch nicht übertrieben brutal. Kleist ist ein Psychopath, ähnlich wie Hannibal Lecter nur eben auf Östereichischschschschsch. Die Szenerie ist gut, die Figuren durchaus realistisch und der Killer ein Meister des Bösen. 
Aus 5 Morden soll das Buch, dass Leben von Kleist, bestehen. Neben seinem blutigen Handwerk, möchte er auch seine eher drittklassige Lyrik einfließen lassen - kein leichter Job für Max. 

Obwohl das Buch wirklich spannend war, hatte ich doch ein paar Punkte, die mich gestört haben. Zum einen empfand ich die Entschlüsselungsversuche von Maxs Frau (Psychologin von Beruf), doch etwas störend. Zum einen, weil sie nur offensichtliche Dinge diagnostizierte, zum anderen weil es unnatürlich wirkte. Auch Kleist ist in einigen Szenen recht überspitzt, zu seinem Charakter passt es jedoch.

Auch das Ende empfand ich als irgendwie unbefriedigend, doch ich möchte Euch nicht spoilern. Das Buch ist in jedem Fall lesenswert und sollte eine faire Chance bekommen, auch wenn es nicht von einem der Springer Verlage herausgebracht wurde. 

Mit etwas Glück könnt Ihr übrigens heute noch bei meinem Gewinnspiel mitmachen und ein Exemplar von "Die Poesie des Tötens" gewinnen! Viel Glück! 

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