Montag, 19. Dezember 2016

Rezi: Beth Kery Seduction. Begehre mich


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Titel: Seduction

Autor:  Beth Kery 

Verlag: Blanvalet Verlag

Geeignet für: Shades of Grey Leser

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 2 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt

Im Leben der ehrgeizigen Lin hat außer ihrer Karriere und ihrem Chef Ian, für den sie verborgene Gefühle hegt, nicht viel anderes Platz. Sie ist überzeugt, nie einen anderen Mann lieben zu können. Bis eines Tages Ians unverschämt attraktiver Halbbruder Kam vor ihr steht. Und ihr unmissverständlich klarmacht, dass er sie will. Lins Zurückhaltung scheint seinen Ehrgeiz nur noch mehr zu entfachen, und auch ihr fällt es zunehmend schwer, dem charismatischen Raubein Kam zu widerstehen. Lin muss sich entscheiden: Soll sie der Versuchung nachgeben und zum ersten Mal in ihrem Leben alle Vernunft über Bord werfen?

Meine Meinung:


Langsam aber sicher, glaube ich das es für mich keine ansprechenden, erotischen Bücher auf dem Markt gibt - und das obwohl ich nun wirklich nicht prüde bin. 
Die Grundstory ist genauso wie man es erwartet, allerdings muss ich dazu sagen, dass der Klappentext ein kleines Katz und Maus Spiel zwischen Lin und Kam verspricht, dieses findet allerdings nicht wirklich statt. Sie hüpfen quasi sofort ins Bett, was die erotische Spannung nicht wirklich aufflammen lässt. Aber okay, damit kam ich noch ganz gut zurecht. 
Viele der Sex Szenen sind auch ganz gut beschrieben, allerdings nervten mich die ständigen Wiederholungen des Wortes "Muschi". Geschlechtsorgane zu benennen und nicht den Medizinischen Namen zu nutzen ist ebenfalls völlig okay, aber doch bitte nicht mehrfach auf einer Seite und immer im gleichen Style. 
Die Geschichte von Kam und Lin störte mich ebenfalls, denn eigentlich ist sie ja in den anderen Bruder verknallt, merkt dann aber, dass es doch nicht so ist und von jetzt auf gleich (und viel schmutzigen Sex dazwischen) wird ihr klar, dass es wohl doch Kam sein muss. 
Ebenfalls störend war für mich die völlig unrealistische Beschreibung der Figuren. Lin ist die wunderschöne, super dünne, große Asiatin und Kam der Holzfäller-Typ der natürlich einige Millionen auf dem Konto hat. Natürlich habe ich keinen Roman erwartet, der aus der Realität stammt aber etwas mehr Charakter hätte nicht geschadet. Ein weiterer Minuspunkt war für mich das ständige Franzöische Gemurmel. Dieses war selbst für nicht Franzosen leicht zu verstehen, wurde jedoch jedes Mal übersetzt. Als Beispiel: Merde. Scheiße. 
Mich konnte das Ganze jedenfalls nicht mal im Ansatz überzeugen. Fans von "Shades of Grey" dürften allerdings ihren Spaß damit haben. Die Grundzüge sind sehr ähnlich und zum Ende des Buches gibt auch auf Sex mit Fesselspielchen und Dominanz Verhalten. 

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