Mittwoch, 27. Januar 2016

Justine privat - „Wo siehst du dich in 10 Jahren?“


Ich verstehe wirklich nicht, warum mir Menschen immer wieder diese Frage stellen. Mit verbissenem Gesicht blicke ich sie an und versuche mir im Kopf eine Antwort zusammen zu reimen, die nicht nach totaler Planlosigkeit klingt. Immer wenn das Thema in Gesprächen auf die Zukunft zu geht, weiche ich gekonnt aus - oder mache eine Bruchlandung, so wie jetzt. 

„Ich … äh …“

„Na du wirst doch zumindest eine Richtung wissen!“, meint sie mit einem dezent selbstgefälligen Unterton in der Stimme. 

Noch vor ein paar Jahren hätte ich sofort eine Antwort gehabt. Psychologie studieren, ab nach Berlin und später ins Ausland. Vielleicht in die Schweiz, vielleicht in die USA. Ja - früher hätte ich eine Antwort gehabt. Doch in der Zwischenzeit geschah die Realität und holte mich auf den sumpfigen Boden der Tatsachen zurück. Inzwischen denke ich eigentlich eher in Monaten, als in Jahren. Das klappt auch wesentlich besser - zumindest für mich - scheint aber nicht so gut bei den Menschen im meinem Umfeld anzukommen. 

„Was willst du denn nach dem Abitur machen? Du bist ja nun auch nicht mehr die Jüngste …“

„Ewig 19 …“, meine ich scherzend, doch das klappt auch nicht und hilft mir nicht aus diesem Kreuzverhör raus. 

„Jetzt sag schon, wie sieht dein Plan aus?“

Okay, es ist wohl soweit. Ich muss es aussprechen: „Ich habe keinen. Also keinen festen …“

Montag, 25. Januar 2016

Rezension: Knapp, Eloise J. - Zombie-Apokalypse

Titel:  Zombie-Apokalypse

Autor: Eloise J. Knapp 

Verlag: Festa Verlag 

Geeignet für: Zombie Liebhaber, TWD Fans, Horror Romantiker, Soziopathen Sympatisanten 

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  13,95 (broschiert)

Bewertung: 5 von 5

Inhalt:

Wenn Leichen keine Ruhe geben … Der Zusammenbruch der Zivilisation, überall Tote und vor allem ... Untote! Szenen wie aus einem Hollywood-Streifen, und niemand kann etwas dagegen tun!

Meine Meinung:


Rezi: Robert Harris - Intrige

Titel:  Intrige

Autor: Robert Harris

Verlag: Heyne Verlag 

Geeignet für: Thriller Liebhaber, Harris Fans, Verschwörungs Experten

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  10,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 4 von 5

Inhalt:

Die größte Verschwörung der Moderne – der neue große Politthriller des Bestsellerautors

Am 22. Dezember 1894 wird der französische Hauptmann Alfred Dreyfus wegen Landesverrat zu lebenslanger Haft verurteilt und verbannt. Ein Justizirrtum, wie er beteuert und wovon auch der neue Geheimdienstchef Picquart zunehmend überzeugt ist. In den Wirren der Dreyfus-Affäre, die ganz Europa erschüttert, rollt er den Fall neu auf. Weshalb er bald selbst zwischen die Mühlräder der Macht gerät und das Ziel dunkler Machenschaften wird …

Der elsässische Offizier Alfred Dreyfus, einziger Jude im französischen Generalstab, soll Militärgeheimnisse verraten haben. Von einem geheimen Militärgericht wird er zu Unrecht verurteilt, und die Degradierung wird mit viel Pomp und Getöse öffentlich zelebriert. Nur wenige wittern den Skandal, während die Massen von der Presse aufgehetzt werden. Krawalle, Intrigen, Fälschungen, Ministerstürze, Attentate, versuchte Staatsstreiche sind die Folgen. Die Französische Republik stürzt in eine tiefe Krise. Der offene Antisemitismus bricht sich Bahn. Zu den wenigen, die von Dreyfus’ Unschuld überzeugt sind, gehört der neue Geheimdienstchef Picquart. Mit dem Kampf für die Rehabilitierung von Dreyfus setzt er allerdings das eigene Leben aufs Spiel.

Es wäre kein Roman von Robert Harris, ginge er nicht sehr aktuellen Fragen nach: Was passiert, wenn Geheimdienste außer Kontrolle geraten, wenn der Staat geheime Gerichte zulässt, wenn Minderheiten zum Sündenbock gemacht werden, wenn Politiker ihre Verbrechen zu vertuschen suchen?


Meine Meinung: 

Wie ein kleines Kind habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Robert Harris versteht es sprachlich den Nerv seiner Leser zu treffen und dabei auch historischen Fakten eine gewisse Spannung zu verleihen. Dieses Mal jedoch hatte ich etwas Probleme den Einstieg ins Buch zu finden, zum Glück legte sich das jedoch nach den ersten paare Seiten. 

Mittwoch, 20. Januar 2016

Justine privat - Inside a witch

Fotobearbeitung by Mary : http://indubioproreo-anon.blogspot.de/
Oberteil: Killstar

Der leichte Schnee rieselt auf mich herab und verwandelt die Welt um mich herum in eine Oase aus Puderzucker. So wirklich anfreunden kann ich mich mit dem Winter noch immer nicht, aber ich muss gestehen das Schnee durchaus einen gewissen Zauber hat. 

„Ich verstehe es einfach nicht“, sagt er grimmig und wischt sich über die Nase. „Irgendwann muss doch auch mal etwas klappen …“ 

Wir gehen neben einander und der Schnee knirscht unter unseren Füßen, als wollte er sich in die Unterhaltung einmischen. 

„Tust Du etwas Gutes, passiert etwas Gutes. Tust Du etwas Schlechtes, passiert Dir etwas Schlechtes“, sage ich und blicke ihn ernst an. Er verdreht jedoch nur genervt seine Augen und schüttelt den Kopf. Kleine Schneekristalle verfangen sich in seinem schmuddeligen Dreitagebart und funkeln wie Diamanten die niemand außer mir sieht. 

„Jetzt komm mir nicht mit dieser Esoterischen Scheiße“, grummelt er. 

„Ich könnte auch sagen: Selbst Schuld.“

Montag, 18. Januar 2016

Neuangekommen #Januar


Ihr merkt schon ich bin gut dabei meine „Vorsätze“ in diesem Jahr in die Tat umzusetzen. Auch meine kleinen YT Pläne werden mit der Zeit immer besser. Hier habe ich mal wieder ein neues Video für Euch passend zum Montags Thema Rezensionen: Meine neuen Bücher. 

Wer also wissen möchte welche Rezensionen es in der nächsten Zeit so geben wird, darf gerne reinschauen ;)



Ich freue mich wie immer über Kritik, Lob und Anmerkungen!


Einen schönen Wochenstart Euch allen!

Rezi: Neil Patrick Harris - Anzug an, Bro!

Titel: Anzug an, Bro!(Buch hier)

Autor: Neil Patrick Harris

Verlag: Heyne Verlag 

Geeignet für: HIMYM Fans

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  12,99 (broschiert)

Bewertung: 3 von 5

Inhalt:

How I met Barney Stinson

Die AutoBROgraphie: Neil Patrick Harris legt sein Leben in DEINE Hände. Entscheide am Ende eines jeden Kapitels, wie es weitergehen soll. Wähle weise und lebe ein legendäres Leben als Star: mehr Geld als du zählen kannst, heiße Flirts und Urlaub mit Elton John. Wähle falsch, und es erwarten dich Elend, Herzschmerz und ein grausamer Tod durch Piranhas. All das plus Zaubertricks, Cocktail-Rezepte und peinliche Kinderfotos.

Die ganz besondere Autobiographie vom Star aus How I Met Your Mother!

Meine Meinung:

Ja mit diesem Post habe ich mich geoutet …
Ich habe HIMYM gesehen - und ich habe Neil Patrick Harris in seiner Rolle wirklich geliebt. Grund genug für mich dieses Buch zu lesen, denn es verspricht den bekannten Witz und Charme.

Rezi: Jacques Berndorf - Lockvogel

Titel: Lockvogel (Buch hier

Autor: Jacques Berndorf

Verlag: Heyne Verlag 

Geeignet für: Thriller Liebhaber, Krimi Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  19,99 (gebunden)

Bewertung: 2 von 5

Inhalt:

Wenn Menschen zu lebenden Bomben werden

Als die CIA einen wichtigen BND-Informanten angreift und dessen Familie gefangen setzt, schickt der BND seinen besten Mann, Karl Müller, zu einem hochbrisanten Solo in den Jemen. Müllers Freundin und Kollegin Svenja Takamoto ist zeitgleich einer ganz neuen terroristischen Bedrohung auf der Spur. Ein reicher Ölhändler aus Hamburg zieht als Lockvogel durchs Land: Er schart desillusionierte junge Deutsche um sich, lädt sie ein nach Mallorca – doch von dort geht es plötzlich weiter nach Karatschi. Könnte das Ziel der Gruppe ein Terrorcamp sein? Svenja verfolgt die mutmaßlichen Terroristen in spe unter größten Gefahren bis ins pakistanische Stammesgebiet. Wo der Bruderdienst aus den USA natürlich auch schon wieder verdeckt operiert . . .

Meine Meinung:

Das Thema ist top aktuell. Der Autor ist nicht unverdient bekannt und beliebt - warum also wurde dieses Buch kein Hit?

Vielleicht wegen der eindimensionalen Figuren die leider weder Herz noch Hirn zu haben scheinen, oder doch wegen der nicht ausgereiften Geschichte?
Ihr merkt schon ich werde etwas emotional. Denn ich WOLLTE unbedingt dass mir dieses Buch gefällt. Im Moment jedoch sieht es eher so aus als sei es der erste Lese Flop in diesem Jahr. 

Was ich am Anfang noch ganz okay fand, wurde zum Ende hin immer schlimmer. Die Agenten alle genial und unfehlbar. Als Popcorn-Romanen geschrieben wäre es vielleicht noch lustig geworden …


Mehr als Schade …

Sonntag, 17. Januar 2016

Lucky Vegan Box #Januar

Zum Sonntag zeige ich Euch mal wieder den Inhalt der neusten Lucky Vegan Box! Ingesamt hat man bei Lucky Vegan die Auswahl zwischen 4 verschiedenen Boxen. Ich habe mich für die Überraschungsbox Food entschieden. Die Box kostet 24,95 Euro monatlich und ist jeder Zeit kündbar. 

Bisher war ich immer begeistert und durfte neue tolle Sachen entdecken. Was genau sich dieses Mal in meiner Box befand, erfahrt ihr im Video!





Habt Ihr eine Box im Abo?



Link zur Box: 

Samstag, 16. Januar 2016

Justine Privat - Die Abi Einweisung


Es wird also langsam wirklich ernst. Mein Bafög Antrag ist bewilligt, die Noten für das erste Semester stehen und die erste Abi Einweisung kam gleich hinterher …

Was soll ich sagen?

Viel schlimmer hätte es für mich eigentlich nicht werden können. Neben den normalen Fächern: Deutsch und Mathe - kommen in meine Bewertung am Ende auch Französisch, Geschichte und Chemie. 

Gegen Geschichte habe ich nichts - im Gegenteil. Es ist eines meiner Leistungsfächer. Bei Französisch und Chemie sieht die Sache jedoch ganz anders aus. Ich kann keines der beiden Fächer abwählen, also muss ich da wohl durch. 

Von meinem Traum einen 1, bla Durchschnitt zu bekommen kann ich mich an dieser Stelle wohl verabschieden. Ziemlich ernüchternd. Das wirft meinen säuberlichen Plan mal wieder etwas durcheinander. Denn ganz ehrlich - ich habe keine Lust noch Wartesemester zu sammeln, wenn ich mit 27 (fuck, ich werd alt) mein Abitur endlich habe. Irgendwann möchte ich ja schließlich auch mal aus meinem Dauerfinanztief raus kommen …

Mittwoch, 13. Januar 2016

Justine privat - Arschkriechen ist so 2010 …

Es gibt so Tage, da bin ich dezent aggressiv. Das kann verschiedene Ursachen haben. Vielleicht habe ich mal wieder die gesamte Nacht gegrübelt - oder hatte keinen Kaffee mehr im Haus. Das schlimmste was ich mir an solchen Tagen antun kann, ist mich in eine Situation zu begeben in der ich jemanden in den Allerwertesten kriechen muss …

Okay, streng genommen MUSS ich schon einmal gar nichts. Allerdings basiert unsere Gesellschaft darauf sich gegen zeitig Zucker um den Mund zu schmieren um ein gewissen Bild der Idylle aufrecht zu erhalten. Egal, ob es dabei um den Chef gibt der einem wieder eine beschissene Aufgabe gibt - oder der Lehrer den man „anbetteln“ muss um seine Note noch zu verbessern. Ohne Arschkriechen läuft da nix. 

Diese Gespräche laufen dann wie folgt:

„Gehst du bitte durch die eisige Kälte und bringst die 20000 Kilo Glasmüll weg, obwohl du erst in 20 Minuten anfängst zu arbeiten?“

Man denkt: Nein du Arsch mach deinen scheiß alleine. 

Man sagt: „Klar, kein Problem!“

Montag, 11. Januar 2016

Rezi: David Dalglish - Der Tänzer der Klingen

Titel: Der Tänzer der Klingen (Buch hier)

Autor: David Dalglish

Verlag: Heyne Verlag 

Geeignet für: Leser von Band 1, Fantasy Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  13,99 ( broschiert)

Bewertung: 4 von 5

Inhalt: 

Der geheimnisvolle »Wächter« sorgt in der Stadt Veldaren für Gerechtigkeit. Niemand ahnt, dass es sich bei ihm um Aaron handelt, der sich unter dem Namen Haern gegen die Herrschaft seines grausamen Vaters stellte. Dieser schmiedet noch immer finstere Pläne, um die Macht über die Gilden und die Stadt zurückzuerlangen. Doch unter den Dieben sind neue, schreckliche Kräfte am Werk. Kann Haern den Fremden namens »Totenmaske« aufhalten, bevor dieser die Gewalt über die Stadt an sich reißt?

Meine Meinung:

Im ersten Band "Der Tänzer der Schatten" sind einige Handlungsstränge offen geblieben. Umso gespanter war ich dann auf die Fortsetzung. 

Sonntag, 10. Januar 2016

Rezi: Cory Doctorow - Pirate Cinema

Titel: Pirate Cinema (Buch hier)
Autor: Cory Doctorow

Verlag: Heyne Verlag 

Geeignet für: Streamer, Künstler, Kunst Interessierte, Jugend Roman Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  14,99 ( broschiert)

Bewertung: 4 von 5

Inhalt: 

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit

Trent McCauley ist sechzehn und ein Genie: Aus dem Internet lädt er sich Blockbuster herunter und bastelt aus dem Material neue Filme. Dass das illegal ist, kümmert ihn wenig. Bis er erwischt wird. In seiner Verzweiflung flüchtet er nach London, in der Hoffnung, dass ihn in der Großstadt erst mal niemand entdeckt. In der Künstler- und Aktivistenszene findet er Unterschlupf – und erfährt, dass die Regierung ein neues Gesetz plant: Selbst kleinste Urheberrechtsverletzungen im Internet sollen mit drakonischen Strafen geahndet werden. Trent und seine neuen Freunde ahnen, dass dahinter einige mächtige Medienkonzerne stecken, die das Internet zu ihrem Herrschaftsgebiet erklären wollen. Doch da haben sie nicht mit Trent gerechnet, der genau das tut, was er am besten kann: einen Film produzieren, diesmal zum Zwecke der Aufklärung.

Meine Meinung:

Das Grundthema des Buches hat mich sofort wie magisch angezogen. Kunst, Internet Aktivismus und Filme - was will man mehr?

Die Ansätze sind großartig und auch Trent hat mich schnell als Protagonist überzeugt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich - also keine schwere Kost. 

Der Autor Cory Doctorow  ist Journalist und Blogger - und auch selbst ein Aktivist der sich für den Datenschutz und die Abschaffung des Copyrights einsetzt. Das Buch hat er sich also selbst auf den Leib geschneidert. 

Man merkt wie wichtig die unverhältnismässig hohen Strafen und deren Abschaffung dem Autoren sind - leider fällt dabei im Buch einiges zurück. Mir waren die Charaktere stellenweise zu flach und emotionslos - oder auch schlicht zu dicht am Sterotypen. 

Darum gibt es von mir auch „nur“ 4 Sterne. 

Lesenswert ist das Buch alle male - nicht nur weil dieses Thema und alle mehr oder weniger betrifft, sondern auch weil es einfach Spaß macht, es zu lesen. 

Freitag, 8. Januar 2016

Justine privat - Bi Sexualität - „Aber diese Phase ist doch jetzt vorbei?“

Ich sitze mit einer Freundin in meinem Lieblingscafé und schlürfe genüsslich an meinem Haselnussmilch Latte als sie mich mit eingehenden Blick ansieht. „Bei Euch wird es also langsam ernst?“, fragt sie und verzieht dabei die Lippen zu einem schnippischen Lächeln. Ich muss grinsen, das tue ich oft wenn ich wegen meiner Beziehung ausgefragt werde. Irgendwie bin ich unsicher ob ich nicken oder den Kopf schütteln soll. Zusammen zu ziehen ist schon eine große Sache - aber ab wann ist es wirklich Tod ernst?

„Ich denke schon …“, gebe ich also diplomatisch von mir und versuche nicht so sehr zu grinsen das ich Falten davon bekomme. Ist Liebe nicht etwas schönes?
„Da bin ich aber froh!“, sagt sie und es klingt in diesem Moment auch wirklich ehrlich. „Ich hatte schon Angst du wirst eine von denen die sich nie wirklich auf ein Geschlecht fest legen kann …“
Ich verschlucke mich leicht und sehe sie mit einem WTF-Blick an. Das hat sie gerade nicht wirklich gesagt - ODER DOCH?

Montag, 4. Januar 2016

Rezi: Renée Knight - Deadline

Titel: Deadline (Buch hier )

Autor: Renée Knight

Verlag: Der Hörverlag

Geeignet für: Krimi Schauer, Thriller Liebhaber

Gelesen oder gehört: gehört

Euro:  12,99 ( MP3 CD)

Bewertung: 3 von 5

Inhalt: 

Ein tödliches Duell, gesprochen von Claudia Michelsen und Michael Mendl

Catherine wird niemals diesen Tag vor zwanzig Jahren vergessen. Was damals passierte, sollte für immer ein Geheimnis bleiben, von dem niemand jemals erfahren darf. Doch dann hält sie dieses Buch in den Händen, das ihre Geschichte bis ins Detail erzählt. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will dieser jemand von ihr? Als sie die letzte Seite erreicht, fürchtet sie, die Antwort gefunden zu haben. Sie endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine ahnt, dass dies nicht nur eine Drohung ist …

(1 mp3-CD, Laufzeit: 7h 25)

Meine Meinung: 

Ich hatte viel Spannung und Psycho Terror erwartet - aber es war doch eher ein Drama. 

Ein klassischer Fehler von mir - zu hohe Erwartungen.

Der Sprung durch die unterschiedlichen Zeiten ist etwas verwirrend, gerade an Anfang. Die verschiedenen Erzähl Perspektiven werden dank der unterschiedlichen Sprecher jedoch recht schnell deutlich. Dank der Erzähler wird der Zuhörer auch gut bei Laune gehalten - gerade wenn die knifflige Mutter-Sohn Beziehung ins Zentrum der Geschichte rückt. 

Die Geschichte ist spannend, die handelnden Personen haben durch aus Tiefgang - und doch ist es nicht mehr als eine gute und solide 3. 


Zum einen bekommt man nicht das, was man erwartet und zum anderen fehlt einfach überall das Salz in der Suppe.

Rezi: Andreas Franz und Daniel Holbe - Die Hyäne

Titel: Die Hyäne: Julia Durants neuer Fall (Buch hier

Autor: Andreas Franz und Daniel Holbe

Verlag: Knaur

Geeignet für: Krimi Schauer, Thriller Liebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  9,99 ( Taschenbuch broschiert)

Bewertung: 3 von 5

Inhalt: 

Er mordet scheinbar ohne Plan. 

Er weidet seine Opfer aus und schickt ihre Eingeweide an die Frankfurter Polizei. 

Wer ist der Serienkiller, der sich »Die Hyäne« nennt? 

Meine Meinung: 

Puh, wo soll ich nur anfangen?

Sonntag, 3. Januar 2016

Justine privat - Feierabend … für immer!

Okay, wahrscheinlich nicht für immer. Aber zumindest bin ich nun für die nächsten Wochen erstmal „nur“ Schülerin und Blogger. Obwohl genau dass ja das Ziel war, beschleichen mich so kurz nach der letzten Schicht schon die ersten Zweifel. Bisher hatte ich eigentlich immer eine Doppel oder Dreifach Belastung - und genau das macht mir etwas Angst. 
Ich war noch nie wirklich arbeitslos, außer die 6 Wochen im vergangenen Jahr und die waren dennoch nicht gerade erholsam, sondern voller Vorstellungstermine und Prüfungen. Irgendwie fühle ich mich, als hätte ich versagt, dabei mache ich genau das was ich mir vorgenommen habe. 

Mein Feierabend ist keine halbe Stunde her und ich grübel bereits ob meine Entscheidung so richtig war. Mein Bauch schreit eindeutig ja, mein Kopf jedoch ist da kritisch. Der ewige Kampf der beiden geht mir tierisch auf die Nerven. 

Ich nage an meiner Unterlippe und gehe die scheinbar endlose To-Do-Liste in meinem Kopf durch. Die nächste Woche wird mehr als anstrengend, denn neben der Schule stehen diverse Ämter und meine Krankenkasse auf den Plan. Es wird also nichts mit Füße hoch und nichts tun. Doch am Ende der Woche wartet etwas, dass ich die letzten Monate nie hatte: Ein freies Wochenende. 

Frei - nicht arbeiten - keine Schule - einfach frei!