Dienstag, 31. Mai 2016

Wenn Mütter bereuen - Das Interview


Ich kenne sie seit Jahren und konnte immer nur bewundern, wie selbstständig und stark sie ist. Sie war schon immer eine gute Freundin für mich, eine starke Persönlichkeit und eine unabhängige Frau, deren Größe ich immer bewundert habe. Als sie mir erzählte, dass sie schwanger ist, erlebte ich sie zum ersten Mal in einem Tief, aus dem sie nicht so wirklich heraus zu können schien. Denn eigentlich wollte sie nie Kinder, eigentlich hatte sie so große Pläne … 
Nach meinen Recherchen zum Thema „Regretting Motherhood“ kam sie auf mich zu, weinte bitter und sagte mir über dieses Thema müsse man viel mehr reden. In diesem Zuge haben wir beide beschlossen, ein kleines Interview für Euch - meine Leser - zu verfassen. 

Dieses Thema ist nicht ohne Grund immer präsenter in den Medien - und immer mehr Frauen melden sich zu Wort, genauso wie Maria*. 

*Name geändert

Ich: Vielleicht beginnst du ganz am Anfang, mit dem positiven Schwangerschaftstest …

Maria: Für mich brach eine Welt zusammen. Ich hatte gerade mal meine zweite Ausbildung beendet und wollte eigentlich noch mal zur Uni. Mein Freund und ich hatten gerade Urlaub in den USA gebucht … Ich starrte den blöden Test an und wusste nicht ob ich schreien oder weinen sollte. Es war nicht so, dass wir nicht verhütet hätten. Kinder waren noch gar kein Thema. Ich nahm die Pille und dachte diese „Tropis“ seien schuld der Frauen, die sich zu ungeschickt anstellten. Da war ich 29. Jetzt weiß ich es natürlich besser. 

Sie lacht etwas angespannt und reibt sich über die Unterarme. 

Ich: Trotzdem hast du nie daran gedacht, abzutreiben?

Maria: Doch habe ich, ziemlich oft sogar. Aber meine Mutter hat mich in diesem Punkt stark geprägt. Sie hatte eine Abtreibung, als ich im Teenageralter war und brach danach völlig zusammen. Für sie war es eine der schlimmsten Erfahrungen in ihrem Leben. Das sagt sie auch heute noch. 

Sie macht eine Pause und nimmt einen Schluck Kaffee. 

Ich habe mich sogar beraten lassen, bevor ich es meinem Freund und meinen Freunden erzählt habe. Aber ich konnte es einfach nicht. Es ist schwer zu erklären, ich wollte nicht Mutter sein - aber  ich konnte dieses kleine Ding in meinem Bauch auch nicht einfach die Toilette runterspülen. 

Ich: Also hast du dich für das Kind entschieden.

Maria: Ja, das habe ich. Ich dachte, es wird schon nicht so schlimm werden - andere Mütter schaffen das doch auch! Ich nahm mir vor, einfach ich zu bleiben und mich als Frau nicht aufzugeben, meine Träume nicht aufzugeben. Während der Schwangerschaft half mir dieser Gedanke sehr. Ich hatte zwar Zweifel und Angst, aber nichts davon war so heftig wie die Realität in der ich gelandet bin. 

Ich: Kam das gleich nach der Geburt?

Maria: Das Bereuen? Ja und nein, die Geburt war nicht halb so schlimm, wie ich erwartet habe, ich lag gerade mal 3 Stunden in den Wehen und auch danach ging es mir zumindest körperlich sehr gut, doch als sie mir meine kleine Tochter in den Arm legten dachte ich nur: „Und das soll jetzt der schönste Moment meines Lebens sein?“

Montag, 30. Mai 2016

Rezi: Auf die Toten


Autor:   Wrath James White
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Titel: Auf die Toten

Verlag: Festa Verlag

Geeignet für: Totenbeschwörer, Zombie Liebhaber, Horrorfans, Extreme

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  12,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 5 von 5

Inhalt:


Die Polizei in San Francisco findet in einem Müllcontainer die Leiche der Martial-Arts-Legende Hollister McCoy. Der Tote ist stark verfallen und von einem unbekannten lila Pilz überwuchert. Das Genick ist gebrochen, der Körper von Prellungen übersät, und ihm wurde in die Schläfe geschossen. Diese Wunden wurden dem Kampfsportler postmortal zugefügt – doch offenbar war McCoys Gehirn noch aktiv, als sein Körper längst begonnen hatte, sich zu zersetzen. 
Die Spur führt nach Uganda. Dort wurde eine gewaltige Armee von Toten zum Leben erweckt – Zehntausende unersättliche hungrige Leichen, mit denen Revolutionäre das Land übernehmen wollen. 

Wrath James White: »Als ich an To the Death arbeitete, war für mich das Wichtigste, nichts zu wiederholen, was andere bereits über Zombies geschrieben haben. Es sollte etwas Neues sein, etwas, das nur von mir kommen kann. Also hab ich die Monster in Kampfkäfige gesetzt und gegen Menschen antreten lassen, denn im Kampfsport kenne ich mich sehr gut aus ...« 


Meine Meinung:

Erst Edward Lee und jetzt Wrath James White - langsam verliebe ich mich in die Autoren des Festa Verlags. Dieses Buch hat einfach alles was ich Liebe: einen heißen moralisch vielschlichten Protagonisten (der zufällig auch noch durchtrainiert ist), Zombies, einen Hauch von Liebe und ein Ende das mich vollkommen zerstört zurückließ. Schon mit "Der Totenerwecker" (die Rezi findet ihr hier: KLICK) hatte der Autor mich in seinem Bann, doch nun werde ich zum echten Fan. 

Rezi: Eve Chase - Black Rabbit Hall.

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Autor:   Eve Chase


Titel: Black Rabbit Hall. 

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.

Verlag: Random House Audio

Geeignet für: Familienmenschen, Träumer, Zeitreisende

Gelesen oder gehört: gehört

Euro:  19,99 (MP3 CD)

Bewertung: 4 von 5

Inhalt:


Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...
Auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz der Familie Alton, passiert normalerweise nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968: Da stellt eine Tragödie die Verbundenheit der vier Alton-Geschwister auf eine harte Probe. Jahrzehnte später stoßen Lorna Smith und ihr Verlobter auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier auf ein verfallenes, aber wunderschönes Haus. Nach und nach verrät es Lorna seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente ...

Anna Thalbachs unverwechselbare Stimme verleiht dem Roman die perfekte Würze.
(6 CDs, Laufzeit: 7h 13)


Meine Meinung:


Ich bin durch das Cover  auf das Buch aufmerksam geworden und hatte mal wieder Lust etwas anderes als Thriller oder Horror zu lesen, da kam mir dieses Familiendrama gerade recht. Da ich jedoch den recht konstruierten Schreibstil der Autorin in der Leseprobe etwas anstrengend fand, entschied ich mich für das Hörbuch. Eine gute Entscheidung denn Anna Thalsbach macht ihren Job einfach großartig ...

Rezi: Still - Chronik eines Mörders

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Titel: Still Chronik eines Mörders

Autor:   Thomas Raab

Verlag: Droemer 

Geeignet für: Thriller Leser, Krimi Fans, Psycho Liebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  9,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 5 von 5

Inhalt:

Nur eines verschafft Karl Heidemann Erlösung von der unendlichen Qual des allgegenwärtigen Lärms: die Stille des Todes. Blutig ist die Spur, die er in seinem Heimatdorf hinterlässt. Er zieht hinaus in die Welt, jenseits der Gesellschaft, schläft in verlassenen Ställen, bleibt im Verborgenen, lauschend, und ist doch mitten unter den Menschen. Durch sein unfassbar sensibles Gehör hat er gelernt, sich lautlos wie ein Raubtier seinen Opfern zu nähern, nach Belieben das Geschenk des Todes zu bringen, und doch findet er nie, wonach er sich sehnt: Liebe. Bis er auf einen Schatz stößt. Ein Schatz aus Fleisch und Blut. Lebendig. Ein Schatz, der alles ändert.

Meine Meinung:

Dieses Buch ging mir durch Mark und Bein. Thomas Raab zeigt nach wenigen Seiten was für ein unglaubliches Talent er hat unsere Sprache zu nutzen und in großartige Poesie zu verwandeln ...

Freitag, 27. Mai 2016

Justine privat - Abfuck

Ich wache auf und bin zerstört.
Meine Gedanken fliegen zurück zu den Momenten, bevor ich es geschafft habe, mich ins Bett zu schleifen. Leider erinnere ich mich allzu deutlich an die kuscheligen Augenblicke über meiner Toilette und den beißenden Geschmack von Pfeffi  in meiner Kehle. Früher dachte ich, mit Mitte Zwanzig ist man mit diesen Dingen durch - also den Alkohlabstürzen. 
Jedoch scheint es mir eher anders herum. Sie werden zwar wesentlich weniger, doch dafür heftiger und statt eines Blackouts kann ich mich auch noch an mein Elend erinnern.
Unter größten Anstrengungen versuche ich aufzustehen, torkle und stoße gegen die Tür, die mich ins Wohnzimmer führt. Innerlich muss ich lachen, denn so wie das gerade gerumst hat, hätte es eigentlich weh tun müssen. Doch mein Körper ist noch immer betäubt. 
Meine Wuffine gibt ein genervtes Grunzen von sich, die Arme musste mich aushalten. Sobald ich in das Zimmer trete, schrecke ich zurück, nicht nur weil es so verflucht hell ist - sondern auch weil mein bester Freund mit einer heißen Rothaarigen auf meiner Couch fummelt. 
In meinem Kopf erscheint ein Rückblick, der mir zu verstehen gibt, das ich zwar ihren Namen vergessen habe, sie aber mag. 
Auch das noch - Übernachtungsgäste. Wie ist das denn passiert? Eigentlich hatten mein Freund und ich uns fest vorgenommen, genau das zu vermeiden. Immerhin muss der Arme auch gleich zur Arbeit. Ich blicke über die Landschaft  aus leeren Bierflaschen und umgestoßenen Gläsern, doch so richtig bekomme ich das Ende des Abends nicht mehr zusammen. 

Mittwoch, 25. Mai 2016

Rezi: Sarah Fischer - Die Mutterglück-Lüge


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Name: Die Mutterglück-Lüge

Autor: Sarah Fischer 


Verlag: Ludwig 


Geeignet für: Mütter, Kinder, Unentschlossene, Bereuende, Frauen, Männer, Kritiker, Väter


Gelesen oder gehört: gelesen


Preis in Euro: 16,99 (broschiert)


Bewertung: 5 von 5 Punkten


Inhalt:


Sarah Fischer liebt ihre zweijährige Tochter – doch sie bereut es, Mutter geworden zu sein. Denn noch immer ist das Leben als Mutter mit vielen beruflichen und persönlichen Einschränkungen verbunden. Väter haben es da leichter. Frauen aber werden in die Mutterrolle gezwängt und zu einer Art aufopfernder Dienstleisterin, deren eigene Bedürfnisse bedeutungslos sind. Und als wäre das noch nicht genug, sollen sie darüber auch noch glücklich sein, denn Mutter zu sein ist erfüllend – wer anders empfindet, gilt als selbstsüchtig oder als Rabenmutter. 



Sarah Fischer ist eine der wenigen Frauen, die öffentlich zugeben, ihre Mutterschaft zu bereuen. Gnadenlos ehrlich und bisweilen schockierend erzählt sie, wie ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben seit der Geburt ihrer Tochter mehr und mehr verloren ging und warum wir dringend ein neues Mutterbild brauchen, das sich an den Bedürfnissen und Kräften der Frauen orientiert. 


Der Erfahrungsbericht zur Debatte um „regretting motherhood“.


Meine Meinung:

Zugegeben nach meiner Rezension zu "Regretting Motherhood" (die Rezi findet ihr hier: KLICK) bin ich in diesem Thema wirklich aufgegangen. Darum war ich besonders froh noch ein Rezensionsexemplar von Sarah Fischer zu ergattern ...

Montag, 23. Mai 2016

Rezi: Sabine Thiesler - Und draußen stirbt ein Vogel

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Titel:  Und draußen stirbt ein Vogel

Autor:   Sabine Thiesler

Verlag: Heyne

Geeignet für: Thriller Leser, Krimi Fans, Schnüffler

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  19,99 (Hardcover)

Bewertung: 2 von 5

Inhalt:


Nervenzerreißende Spannung in der Toskana

Hasserfüllt beobachtet er die Autorin Rina Kramer bei ihrer Lesung. Jedes Wort von ihr macht ihn wütend. Sie hat ihn bestohlen, hat seine Ideen und Gedanken geraubt. Er reist ihr nach, findet sie in ihrem idyllischen Landhaus in der Toskana und mietet sich bei ihr ein. Wie ein harmloser Urlauber, aber besessen davon, sie zu vernichten.

Rina ahnt nicht, was der eigentümliche Gast plant. Als sie endlich die Gefahr erkennt, ist es bereits zu spät.


Meine Meinung:

Das Cover hat mich unglaublich neugierig gemacht. Immerhin gehört Sabine Thiesler zur Elite der Thriller Schreiber und doch war bei diesem Buch irgendwie alles anders ...

Rezi: Wenn du mich tötest

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Titel:  Wenn du mich tötest

Autor:   Karen Winter

Verlag: Droemer 

Geeignet für: Thriller Leser, Krimi Fans, Psycho Liebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  9,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 3 von 5

Inhalt:


Nach Kinlochbervie, einem Küstenort in den schottischen Highlands, verirrt sich niemand zufällig. Deswegen sorgt der deutsche Tourist Julian im einzigen Hotel der Gegend durchaus für Aufsehen. Verdreckt, durchnässt und völlig verstört bittet der Backpacker um Hilfe. Seine Frau Laura, mit der er einige Tage am Strand der einsamen Sandwood Bay verbracht hat, ist verschwunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und bald gerät Julian selbst unter Verdacht. Dann wird südlich der Bay die Leiche einer Frau angespült; nackt und kaum mehr zu identifizieren ...


Rezi: Maestra - L.S. Hilton


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Titel:  Maestra 

Autor: L.S. Hilton 

Verlag: Piper

Geeignet für: Tabubrecher, Spannungjäger, Erotik-Leser, Moralische Turmspringer

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  14,99 (broschiert)


Bewertung: 4 von 5

Inhalt:

Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf ... Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung angeboten wird. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jegliche Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch es gelingt ihr, sich trotzdem weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber schnell Gefallen findet – und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. 

Sonntag, 22. Mai 2016

Wochenrückblick #11

Privat

Meine Zähne haben endlich Ruhe gegeben - also stand wieder wie gewohnt Schule auf dem Programm. Das war auch halb so wild, allerdings geht es nun in die Klausurphase und das zehrt doch etwas an den Nerven. Besonders da Mathe schon in der kommenden Woche ansteht ... 
Am Samstag durfte ich auch direkt zum Workshop eilen - morgens um 8 Uhr. Ihr könnt Euch meine Begeisterung vorstellen. 
Dennoch gab es auch diese Woche wieder sehr schöne Dinge. Als erstes besuchte mich meine kleinste Schwester und erhellte mir die finsteren Mathe-Aussichten. Dazu kam der Geburtstag meines Freundes, den wir am Samstag ordentlich nachfeierten. 

Freitag, 20. Mai 2016

Vegan mit Hund - Rezepte und Tipps nicht nur für Veggie-Hunde


Nachdem ich meine Überlegungen zum Thema vegane Hundeernährung online gestellt hatte, ereilte mich eine kleine Flut an Emails und Kommentaren. Auf die negativen „Dir sollte man den Hund wegnehmen“-Kommentare gehe ich an dieser Stelle nicht weiter ein. Viele haben sich jedoch gefragt, was ich meiner alten Lady denn so zu essen gebe. 

Heute möchte ich Euch also zeigen, was Ihr Euren Vierbeinern zu Hause kochen könnt. Ich bin sicher, dass nicht  nur Veggie-Dogs gefallen daran haben werden, etwas Abwechslung im Fressnapf zu finden. 

Die Grundlagen

Diese Dinge dürft Ihr nicht verwenden: 

Küchenzwiebeln und alle anderen Zwiebelgewächse
Knoblauch, Pfeffer, Chili, Jodsalz
Bohnen roh (alle Sorten)
Paprika und Tomate (kann in sehr geringen Mengen gegeben werden)
Auberginen
Avocados
Spinat und Blattsalaten - die Stiele und groben Blattadern immer entfernt (übrigens auch beim Menschen ein Tipp)
Steinobst

Diese Dinge eignen sich super als Grundlage:

Roggenflocken
Gerstenflocken
Weizenkeime
Weizenflocken
Haferflocken
Soja
Bohnen (gekocht!)
Reis
Nudeln
Kartoffeln
Quinoa 
Chia Samen 
Olivenöl, Hanföl, Leinöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl

Bei Hunden mit einer Weizenunverträglichkeit muss man an dieser Stelle natürlich auch noch einmal genauer schauen, welche Produkte man verwendet. Allgemein sollte man darauf achten,
nicht zu einseitig zu füttern. Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin B12, Kalzium, L-Carnitin und Taurin) gibt es inzwischen auch für Hunde. Ich benutze diese je nach Bedarf. Meine alte Lady ist alle zwei Monate bei der Blutentnahme. Die Ärztin checkt dann, ob an irgendeiner Stelle ein Mangel besteht. 
Das würde ich (mit einem längeren Abstand) auch allen Hundebesitzern empfehlen. Bei meiner alten Lady ist es aufgrund des Alters und ihrer Darmerkrankung einfach etwas öfter nötig. 

Um richtig zu füttern, sollte man natürlich auch immer schauen, wie viel der Hund wiegt. Darauf gehe ich an dieser Stelle vorerst nicht weiter ein, da ich glaube, dass alle Hundebesitzer wissen, wieviel und wie oft ihr Hund etwas frisst. 


Cosmas Lieblingsrezepte

Rezept 1:

300 ml gekochter Vollkornreis
200 ml Chia Pudding
270 ml  püriertes grünes Gemüse 
1 fein geriebene Karotte 
1 gekochte Süßkartoffel
1 EL kaltgepresstes Pflanzenöl

Meine Hundedame bekommt das meiste Gemüse püriert - das hat den Vorteil, dass ihr das Futter nicht zu trocken ist und sie genüsslich schlecken kann. Außerdem sollen so die Nährstoffe, ähnlich wie beim Menschen besser aufgenommen werden. 

Mittwoch, 18. Mai 2016

#Regretting Motherhood- die etwas andere Rezension

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Titel:  #Regretting Motherhood - Wenn Mütter bereuen 

Autor: Orna Donath

Verlag: Knaus

Geeignet für: Tabubrecher, Mütter, bereuende Mütter, Frauen und Männer mit/ohne Familienwunsch, Ängstliche, Verwirrte, Zweifelnde

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  16,99 (broschiert)

Bewertung: 5 von 5

Inhalt: 

Darf man es bereuen, Mutter zu sein? Ein Tabubruch

"Regretting Motherhood" thematisiert, was bisher kaum ausgesprochen wird: Dass viele Frauen in der Mutterschaft nicht die "vorgeschriebene" Erfüllung finden. Dass sie ihre Kinder lieben und trotzdem nicht Mutter sein wollen. Ih ihrem bahnbrechenden Buch analysiert die engagierte Soziologin Orna Donath die Dimension des Tabus und lässt Mütter selbst von ihren Erfahrungen berichten. 

Meine Meinung:

Diese Rezension wird anders, denn dieses Thema geht mir schlicht unter die Haut. Die meisten Leser wissen ja bereits das ich keine Kinder möchte. Nicht jetzt und nicht in 10 Jahren. Ich kann mich mit der Rolle der Mutter schlicht und ergreifend nicht identifizieren und sehe auch keinen Grund darin meine "nationale Pflicht" von 1,4 Kindern erfüllen zu müssen. Dieses Leben gehört mir, Kinder gibt es nach meiner Ansicht genug und wenn ich irgendwann einmal das Gefühl habe ich "müsste" eine Familie gründen, wäre der Gedanke an ein eigenes Kind dennoch völlig abwegig für mich. 

Der Gedanke an eine Schwangerschaft ekelt mich an. 


Ja, mir ist bewusst wie hart das für den ein oder anderen klingt - und ich sehe auch schon die Kommentare unter diesem Post: "Wie egoistisch von dir!" oder "Bei eigenen Kindern ist das ganz anders!" - Tja, dann ich Euch nur empfehlen dieses Buch zu lesen, denn genau das ist schlicht eine Lüge die unsere Gesellschaft erzählt wie die Märchen vom bösen Wolf.