Montag, 31. Oktober 2016

Rezi: Caroline Eriksson - Die Vermissten


Autor: Caroline Eriksson


Titel: Die Vermissten

Verlag: Penguin Verlag

Geeignet für: Thriller Fans, Spannungsjäger

Preis: 13,00 Euro (broschiert)

Bewertung:  3,5 von 5

*Dieses Hörbuch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

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Inhalt:

Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

Meine Meinung: 

Passend zum Fest der Geister, habe ich mal wieder einen Thriller durchgelesen. "Die Vermissten" behandelt die Geschichte von Greta, deren Mann und Tochter plötzlich spurlos verschwinden. 
Das Buch ist komplett aus der Ich - Perspektive geschrieben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Man bekommt das Gefühl mit der Protagonistin zu verschmelzen und erlebt jede Wendung durch sie hautnah mit. Einige Kapitel sind in kursiver Schrift gehalten um sich etwas ab zusetzten, an und für sich finde ich das gut, nur hatte ich auf Dauer doch Probleme mit dem Lesen. Der Spannung tat das jedoch keinen Abbruch, immer wieder dreht man sich zusammen mit Greta um sich selbst. Was ist passiert?
Wer Spaß daran hat wild spekulieren zu können, wird an diesem Buch auf jeden Fall seine Freude haben. Stück für Stück findet der Leser gemeinsam mit Greta die Wahrheit heraus und dann kommt man zum Ende.
Leider konnte mich das Ende so gar nicht überzeugen - mal wieder.
Aktuell scheine ich da ein kleines Problem zu haben. 
Obwohl vorher wirklich gut die Spannung aufgebaut wurde, fehlte sie mir hier völlig. Ohne zu spoilern kann ich verraten, dass ich das Ende zwar so nicht sofort erahnt habe, aber dennoch wäre eine etwas kreativere Auflösung schöner gewesen ...

Habt Ihr das Buch schon gelesen?

Sonntag, 30. Oktober 2016

Vegan Beauty Sunday - 3 Favoriten




Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber gerade in Sachen Beauty habe ich doch so einiges Ausprobieren müssen, bevor ich mit den Produkten wirklich zu frieden war. Darum dachte ich, der ein oder andere Leser hat sicherlich auch Interesse daran.

1. Der beste Lippenstift der Welt

Ich liebe Lippenstifte in allen Farben. Im Moment habe ich einen kleinen „Matt“-Knall. Um die Produkte von Kate von D bin ich schon sehr lange herumgeschlichen, doch da sie leider in Deutschland nur über Amazon erhältlich sind, wagte ich es lange nicht. 
Für einen Lippenstift gute 40 Euro auszugeben, das kam für mich eine ganze Weile nicht infrage, doch nun bin ich überzeugt: Dieser Lippenstift ist es auf jeden Fall wert. 
Der KAT VON D LIQUID LIPSTICK LOLITA  ist inzwischen mein Liebling zu jeder Tages und Nachtzeit.
Nicht nur, dass mir die Farbe unheimlich gut gefällt, sondern er hält auch wirklich fast den gesamten Tag. 
Ganz im Gegensatz zu ähnlichen Produkten aus der Drogerie. Ich habe inzwischen auch noch andere Farben auf meiner Wunschliste und werde mir ab und an mal einen gönnen. Immerhin ist ja auch bald Weihnachten, oder?

2. Ich rieche gerne gut!

Die Marke „Original Source“ ist genau das richtige, wenn man es liebt, sich beim Duschen mit schönen Düften zu verwöhnen. Vor einiger Zeit habe ich ein gigantisches Testpaket bekommen und war quasi nicht mehr aus der Dusche rauszubekommen. Dennoch konnte ich einen eindeutigen Favoriten für mich feststellen: Vanille & Himbeere. 
So unglaublich gut!
Und nicht nur das alle Produkte vegan und tierversuchsfrei sind, der Duft hält auch noch einige Zeit auf dem Körper und begleitet einen so durch den Tag. Ich hoffe sehr, dass sie auch bald Shampoo herstellen.

3. Schön gecremt ist halb gewonnen!

https://www.inktur.de/shop/
Bei meinem letzten Tattoo habe ich auch eine neue Creme ausprobiert: INKtur.
Geliefert wird sie in einem wunderschönen kleinen Glas. Zu beginn war ich etwas unschlüssig, da die Textur doch sehr hart ist. Das gibt sich jedoch, sobald die Creme auf die Haut kommt. Bisher hatte ich nie ein Tattoo, was schneller abgeheilt ist! 
Ich bin also absolut begeistert und werde dazu noch einen separaten Post schreiben. 
Die Creme ist allerdings nicht nur für frische Farbe unter der Haut gut, sondern hilft auch dabei. die Schönheit der etwas älteren Gemälde auf der Haut zu erhalten. 

Das waren meine 3 Favoriten aus den letzten Wochen - welche Entdeckung habt Ihr gemacht?

Montag, 24. Oktober 2016

Rezension: Drew Chapman - Der Trader




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Autor: Drew Chapman

Titel: Der Trader

Verlag: Goldmann Verlag 

Geeignet für: Thriller Fans, Spannungsjäger, Mathegenies

Preis: 9,99 Euro (TB)

Bewertung:  2 von 5

*Dieses Hörbuch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Nur knapp konnte der geniale Mathematiker Garrett Reilly die USA vor einer Cyber-Attacke der Chinesen bewahren. Sein Einsatz lässt ihn ins Visier von Terroristen und sogar der eigenen Regierung geraten. Garrett bleibt keine andere Wahl als unterzutauchen. Doch dann entdeckt er bei Aktiengeschäften einen tödlichen Code, eine tickende Cyber-Bombe, die darauf abzielt, das gesamte amerikanische Wirtschaftssystem zu zerstören. Erneut stellt sich Garrett der Gefahr, nimmt gemeinsam mit Agentin Alexis Truffant den Kampf gegen übermächtige Feinde auf – und steht bald selbst in der Schusslinie …

Meine Meinung: 

 Ich hatte mal wieder Lust auf einen typisch amerikanischer Politthriller mit einem unrealistischen Anti-Helden. Das habe ich bei diesem Buch auch bekommen. Garrett Reilly kenne ich bereits durch den letzten Thriller „Der Analyst“ und wusste somit ziemlich gut worauf ich mich einlasse. 

Natürlich sind diese Geschichten etwas mehr wie Filme für das Kopfkino - in der Realität sind diese Dinge meist weniger witzig und sexy. 
Garrett Reilly ist eine durchaus sympathische Figur, der man gerne in die Welt des Cyber-Terrors folgt. Sein Hang zu Schmerzmitteln ist dabei ebenfalls kein Hindernis, wohl aber die einfach zu flache Geschichte. 

Mal ganz davon abgesehen, dass eine Zerstörung der Wirtschaftswelt nicht ganz so verteufelt werden kann, bleiben die Figuren des Bösen einfach zu flach. Auch die „Wie-sind-eigentlich-die-Guten“-Reihe kann kaum bestechen und das obwohl man die Sidekicks des Antihelden bereits aus dem ersten Band kennt. Einfach nur Schade - der Plot hatte Potenzial und der Held ebenfalls. Nur ist die Umsetzung einfach nicht so gutgelungen. 


Zu wenig Überraschungen und zu viel bekannte Klischees die zweitklassig umgesetzt werden. 

Sonntag, 23. Oktober 2016

Wochenrückblick # 19 Stress, Tattoos und Arbeit


Privat

Ja, wieder ist eine Woche rum. 
Der Schulstress wird langsam immer größer. Gefühlt habe ich nichts anderes zu tun, als mir um Klausuren und Tests Sorgen zu machen. Natürlich klappt das in der Realität nicht besser. Arbeit ohne Ende, und irgendwo hatte ich doch auch mal ein Privatleben? 

Wir Ihr sicherlich bemerkt habt war es sehr ruhig in den letzten zwei Wochen. Bis auf die Rezensionen hatte ich einfach nichts mehr vorgeplant. Da nun zum Glück die Ferien anstehen, wird sich das hoffentlich mal ändern. 

Ein paar kleine Erfolge gab es dennoch, mein Schnitt sieht bisher gar nicht so schlecht aus und ich hoffe darauf ihn weiterhin so weit oben halten zu können. 

New Ink

Das spannendste was diese Woche passiert ist, wäre dann wohl meine neue Körper Bemalung. In all dem Stress war es wirklich schön, sich mal wieder etwas „verwöhnen“ zu lassen und das liebevolle Geburtstagsgeschenk meiner Freunde einzulösen. Das Motiv der Pusteblume mag in den Augen vieler eher ausgelutscht sein, für mich hat es dennoch eine sehr emotionale Bedeutung. Gerade in der Kindheit wurde ich oft „Prinzessin Pusteblume“ genannt und eigentlich gefällt mir die Erinnerung daran sehr gut. Natürlich sind auch die Bienchen die fröhlich auf meinem Bein schwirren nicht ohne Grund da.



Genauer möchte ich da an dieser Stelle noch nicht drauf eingehen, aber ich hoffe das ich es nach den Ferien schaffe mal wieder ein kleines Tattoo Up-Date für Euch zusammen zu stellen. Seit dem letzten (hier klicken) haben sich ja doch so einige angesammelt oder wurden fertig gestellt. 

Das war es erst einmal von mir - ich husche jetzt zur Arbeit und höre mir nebenher ein paar Hörbücher an. Hoffentlich ist Euer Wochenende etwas entspannter. Erzählt mir doch wie Eure war und was ihr in der Nächsten plant!


Mittwoch, 19. Oktober 2016

Justine privat - Im schwarzen Loch


Mein Wecker klingelt. 
Es gibt Tage, da ist alles gut. Ich stehe auf, bin wie alle anderen Mädchen in meinem Alter und bewältige die täglichen Aufgaben des Lebens, mit einem Lächeln auf den Lippen und frechen Sprüchen. Doch heute ist nicht so ein Tag. 
Sobald ich die Beine aus dem Bett geschwungen habe, stürzte ich hinein. Mitten in das schwarze Loch. 
Manchmal gelingt es mir, den Sturz zu ignorieren. Ich mache einfach weiter, ohne Lächeln aber dennoch anwesend. Heute klappt auch das nicht. 
Im Badezimmer wage ich es nicht mein Spiegelbild anzusehen, nicht einmal meine Kriegsbemalung kann verdecken, das heute kein guter Tag ist. Viele halten mich für selbstbewusst, arrogant und einige sogar für stark - oft trifft das auch zu. Doch an Tagen wie diesen, bin ich nicht mehr als eine leere Hülle, die wie ein Zombie durch ihr Leben schlurft. 
Ich stecke fest, im modrigen Sumpf der stumpfen Empfindungen. Engel und Teufel haben auf meiner Schulter platz genommen und fechten den ewigen Krieg zwischen gut und Böse aus, während ich teilnahmslos neben stehe. 
Du musst einfach weiter machen.
Nein, vergrab dich im Loch und lass es mit schlechten Wodka volllaufen.
Ich bin nicht in der Lage einem von beiden zu antworten, sondern blicke auf meine To-Do-Liste des Tages. So viele Dinge, so viele Pflichten und sie drücken mich tiefer in das unbarmherzige Schwarz hinein. 

Montag, 17. Oktober 2016

Rezi: Norbert Nedopil - Jeder Mensch hat seinen Abgrund


Titel: Jeder Mensch hat seinen Abgrund

Autor: Norbert Nedophil

Verlag: Goldmann  Verlag 

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Horror Junkies

Preis: 19,99 Euro (Gebunden)

Bewertung: 4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Wie Verbrecher ticken: faszinierende Einblicke
in die Welt der forensischen Psychiatrie

Prostituiertenmörder, Briefbombenleger, Kinderschänder, Akteure im NSU-Prozess: Schon viele Menschen haben Norbert Nedopil einen tiefen Einblick in ihre Seele gewährt. Ein grundlegendes Interesse an der menschlichen Psyche lässt den bekanntesten forensischen Psychiater Deutschlands auf Spurensuche gehen: Welche Faktoren führen dazu, dass ein Verbrechen geschieht? Wann muss ein Täter ins Gefängnis, wann in die Psychiatrie? Was passiert nach dem Strafvollzug? Pointiert entschlüsselt Nedopil die gesellschaftlichen und psychologischen Dimensionen des Verbrechens und gibt Einblicke in seine spektakulärsten Fälle.

Meine Meinung: 

Ein Buch über Serienkiller? Ein Blick in die Psyche von Tätern?
Das dieses Buch bei mir einziehen durfte, kann nun wirklich niemanden mehr überraschen. Eine perfekte Ergänzung für meinen kleinen Tick in Sachen Psychologie und Serienmord. 
Auf 315 Seiten wird den gröbsten Fragen nachgegangen: Gibt es ein Gewalt-Gen? Wer ist einfach nur kriminell, wer krank und wer tatsächlich böse? Gibt es überhaupt dieses wirkliche böse? Wie wahr ist die Wahrheit die wir herausfinden können?

Rezi: Paul Cleave - Zerschnitten



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Titel: Zerschnitten

Autor: Paul Cleave 

Verlag: Heyne  Verlag 

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Horror Junkies

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Henry Cutter hat viele Menschen ermordet – sehr viele Menschen. Doch die Morde finden nur in seiner Imagination statt, denn er ist ein berühmter Thrillerautor. Eines Tages behauptet Cutter allerdings, die geschilderten Taten tatsächlich begangen zu haben. Niemand glaubt dem Autor, denn unlängst wurde bei ihm eine voranschreitende Demenz diagnostiziert. Cutter kann keiner Erinnerung mehr trauen. Das Problem ist nur, dass in seiner Umgebung plötzlich schreckliche Morde geschehen. Bestialisch – wie in den Büchern von Henry Cutter ...

Meine Meinung: 

Der Plot dieser Geschichte hatte mich, sobald ich den Klappentext gelesen hatte. Das schöne Cover machte natürlich auch einiges her, doch die Geschichte zwischen den Buchdeckeln ist nicht so wie ich es erwartet habe ...

Ein Schriftsteller, der an Alzheimer erkrankt ist und nun glaubt die Morde aus seinen Büchern wirklich begangen zu haben. Immer wieder springt man als Leser hin und her: Ist es nun nur der Wahn eines armen kranken Mannes? Oder wurden diese Morde tatsächlich begangen? Durch zwei Handlungsstrenge folgt man Gray in der Gegenwart und in der Vergangenheit. 

Freitag, 14. Oktober 2016

Justine privat - Der Cosmopolitan-Blues


Wir sitzen in einer Bar und haben bereits die zweite Ladung Cosmopolitans bestellt. Ich spüre bereits über deutlich, wie heftig der Alkohol sich auf meinen Körper auswirkt. Alles ist plötzlich warm und weich. Zugegeben es ist nicht wirklich klug, seinen Frust und Stress mit rosa Cocktails zu ertränken, aber so macht das Ganze immerhin Spaß. 
Meine Beste sieht mich mit diesem Blick an. Sie weiß genau das etwas nicht in Ordnung ist - und damit hat sie eigentlich auch immer recht. Es ist gar nichts in Ordnung. Obwohl nach außen hin alles funktioniert, wie ich immer funktioniere, ist in mir drin bereits ein Abgrund, von dem ich nicht so recht weiß, wie ich ihn überwinden soll.
„Du willst also weg?“, fragt sie noch einmal nach und sieht mich lange an. 
Am liebsten würde ich auf der Stelle losheulen, nur das ich heute einfach zu gut geschminkt bin, um mir das von meinen Gefühlen versauen zu lassen. 
„Und wohin willst du?“
„Kommt darauf an, wo ich angenommen werde“, erkläre ich eher unwillig und nehme noch einen kräftigen Schluck als müsste ich mir Mut antrinken. „Bisher sieht es sehr nach Köln aus, aber vielleicht auch Kassel oder Leipzig.“
„Und was ist mit deinem Menne?“
Ich schlucke. 
Wir nähern uns den Kern des Problems. Ich habe es so satt, dass Liebe offenbar immer nur von kurzer Dauer ist und die Leidenschaft irgendwann dem Leid weicht. 
„Der wird wahrscheinlich nicht mitkommen“, sage ich vorsichtig. Sie zieht eine Augenbraue nach oben und lehnt sich auf dem Barhocker etwas zurück. 
„Was heißt wahrscheinlich nicht?“
„Dass er hier bleiben will.“
„Und dann?“

Montag, 10. Oktober 2016

Rezi: Ute Krause - Im Labyrinth der Lügen



Autor: Ute Krause
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Titel: Im Labyrinth der Lügen

Verlag: Der Hör Verlag 

Geeignet für: Kinder, Jugendliche, DDR Fans, Kinder der DDR

Preis: 12,99 Euro (MP3 CD)

Bewertung:  4 von 5

*Dieses Hörbuch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Paul ist am Boden zerstört: Seine Eltern wurden nach einem Fluchtversuch von der Bundesrepublik freigekauft und beginnen in West-Berlin ein neues Leben – ohne ihn. Er darf die DDR nicht verlassen und ob er seine Eltern je wiedersehen wird, ist ungewiss. Halt geben ihm Oma und Onkel Henri – und seit kurzem seine Klassenkameradin Millie, die ohne Mutter beim Vater lebt. Eines Abends besuchen die beiden Onkel Henri im Pergamonmuseum, der dort als Nachtwächter arbeitet. Als sie in den Sälen unerklärliche Geräusche hören, forschen Paul und Millie auf eigene Faust nach und geraten in eine gefährliche Geschichte ...

Bewegend inszeniert vom Kinderliebling und preisgekrönten Hörbuchsprecher Stefan Kaminski

(4 CDs, Laufzeit: 4h 25)

Meine Meinung:

Mit meinem 90er Baujahr habe ich selbst die DDR nicht mehr kennengelernt - ich kenne nur die ein oder andere Geschichte meiner Mutter und meiner Großmutter. Ein Grund mehr mir mal dieses Buch vorzunehmen ...

Rezi: Theresa und Tom - Besser als Sex ist besserer Sex




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Autor: Theresa Bäuerlein, Tom Eckert

Titel: Besser als Sex ist besserer Sex

Verlag: Heyne  Verlag 

Geeignet für: sexuelle Wesen, Paare, Beziehungsmenschen, Verliebte, Verlobte, Ehepaare

Preis: 7,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung:  4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Lange Liebesbeziehungen haben einen Preis, den jeder kennt – die Leidenschaft geht verloren. Vertrautheit ersetzt Herzklopfen, das Bett wird zur Kuschelzone. Aber muss das wirklich sein? Dieses Paar wagt das Experiment: Ein Jahr lang probieren sie aus, was die Sexratgeber hergeben, lassen sich von Fremden und Freunden beraten und spüren ihren Beziehungsmustern nach. Und tatsächlich: Das Feuer lässt sich wieder entfachen – aber ganz anders, als sie es erwartet hatten. 


Meine Meinung:

Da sitzt man nun mit dem Mann, der Frau, dem Menschen seiner Träume und irgendwie ... passiert nichts. Die Leidenschaft ist ausgebrannt und hat gemütliche TV Abende abgelöst. Was nun?

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Justine privat - About negative vibrations and positive thinking


Man kann Scheiße nicht schön reden. Aber man kann Schönes zu Scheiße reden. 

Das ist keine Übertreibung und auch nicht ironisch gemeint, sondern ein schlichter Fakt der immer wieder Bestätigung findet. Ich bin nun wirklich kein glänzendes Beispiel, wenn es um das Thema positives Denken geht. Eher im Gegenteil.
Ich fluch den lieben langen Tag, finde Menschen doof, habe Vorurteile, die mir schon zu den Ohren rauskommen und trage schwarz als meine „Happy Color“. Es wäre also doch etwas arg gelogen, wenn ich von mir selbst behaupten würde, ich wäre positiv eingestellt. 

Dennoch: Ich suhle mich nicht ständig in meinem Selbstmitleid und ich kann auch Menschen nicht verstehen, die genau das dauerhaft tun. Versteht mich nicht falsch, ich habe selbst Depressionen und manchmal Tage oder sogar Wochen, in denen ich nichts ordentlich auf die Reihe bekomme. Der Gang zur Arbeit wird genauso schwer wie das Laufen eines Marathons. Diese Phasen gehen wieder vorbei, und wenn sie es nicht tun, muss ich mich fragen warum. 
Denn dann ist es nicht mehr nur mein verkorkster Kopf, der eine Phase hat, sondern etwas in meinem Leben stimmt nicht. Das war schon oft der Fall - aber Umstände lassen sich ändern. Das Problem dabei ist, dass man sich nicht hinsetzten und heulen kann, sondern es anpacken muss. 
In meinem Freundeskreis sehe ich allerdings immer wieder das Gegenteil. Es wird sich am Stammtisch laut beklagt: 

Mein Job ist scheiße. 
Meine Beziehung macht mich unglücklich. 
Ich hasse meinen Körper.
Ich finde das System scheiße. 
Eigentlich wollte ich immer etwas ganz anderes im Leben. 

In der letzten Zeit haben sich diese Gespräche gehäuft. Wo ich auch hinlaufe, überall scheint es schlechte Schwingungen zu geben. Nun liegen mir meine Freunde natürlich am Herzen, also versuche ich zu helfen. Ich nutze meine ohnehin schon geringe Freizeit und suche nach Jobangeboten, nach Studiengängen, die auch jenseits der 30 noch erfolgsvorsprechend sind und versuche Vermittler in Liebesdingen zu spielen. 
Und genau das ist mein Fehler. 
Menschen, die dauerhaft motzen, wollen keine Hilfe. Hilfe würde bedeuten, dass man etwas tun muss. Das man aus dem selbst geschaffenen Sumpf auch wieder raus kommen will. Aber diese Art der Menschen wollen nur eins, weiter motzen und ihre jede positive Haltung umrennen. Sie nutzen lieber eine Reihe von Ausreden, als sich einzugestehen, dass sich nichts ändert, wenn man abwartet und nichts tut. 

Ich bin zu schlecht für einen anderen Job. 
Ich finde keinen besseren Partner. 
Ich werde immer fett und hässlich bleiben.
Es ändert sich ja sowieso nichts.
Es ist zu spät, um etwas Neues anzufangen. 

Und genau das ist unglaublich feige. Wenn Hilfe als Schwäche angesehen wird, und Handeln als Zeit Verschwendung, steht man von außen schlicht und ergreifend machtlos daneben. Man kann es immer wieder versuchen, immer wieder sagen, dass es so viele Optionen gibt, dass es nichts bringt, sich künstlich schlecht zu machen und das so viele Andere es auch geschafft haben: Es wird nichts bringen. Statt diesen Personen zu helfen, bringt man sich teilweise nur selbst in die Schusslinie und darf sich Sätze anhören wie:

Das ist Wunschdenken und unglaublich überheblich.
Diese ganze Hippie-Scheiße funktioniert sowie so nicht. 
Ich werde jawohl wissen, was ich kann und was nicht. 
Du musst mein Leben ja nicht führen.
Ich brauche keinen Psychologen, diese ganze Psychonummer ist totaler Unsinn und bringt sowie so nichts. Ich bin nicht so ein Schwächling.