Mittwoch, 30. November 2016

Meckermittwoch: Freundschaftsbande



Wer hätte gedacht das ein aktives Sozialleben so schwer sein kann?
Durch die Schule, die Arbeit und den Blog bleibt mir aktuell wenig Zeit für Freundschaften. Darum kann ich es auch verstehen, wenn einige, darunter auch meine beste Freundin, sich vernachlässigt fühlen. 
Ich bin auch eher schwierig was das Thema angeht, ich melde mich eher selten und man muss mir manchmal wirklich hinterherlaufen um mich zu sehen. Das tut mir auch immer wieder Leid, aber so richtig habe ich es eben einfach nicht auf dem Schirm. 
Das meine ich weder böse, noch finde ich darum die Menschen um mich herum doof. Ich bin eben ein Trottel, auch auf sozialer Ebene. Umso mehr schmerzt es mich, wenn es plötzlich heißt: 

„Du musst dich nicht verpflichtet fühlen, mich zu sehen.“

Sonntag, 27. November 2016

#21 Wochenrückblick: BuchBerlin, Gilmore Girls, Phantastische Tierwesen und Klausurphase

Privat


Sicher könnt Ihr es schon nicht mehr hören: Stress!
Immerhin habe ich am Freitag ENDLICH die letzte Klausur für dieses Semester geschrieben. Fühlt sich gleich etwas besser an. Allerdings bleibt eigentlich keine Zeit zum entspannen, denn schon nächste Woche geht es weiter mit den letzten Tests und dann folgt auch schon das Vorabitur. Ich bin gespannt ob ich das alles gebacken bekomme …
Drückt also weiterhin die Daumen!

BuchBerlin

Die Buchmesse in Berlin war wundervoll. 
Ich war erstaunt wie klein und familiär das Ganze gehalten wurde. Besonders schön für mich, war es natürlich meine Buchblogger Kollegin Mary endlich einmal wieder zu sehen und mit ihr durch das regnerische Berlin zu streifen. Außerdem durfte ich einen anderen Indie Autoren kennenlernen von dem ihr demnächst auch noch etwas mehr hören werdet, versprochen. 

Mittwoch, 23. November 2016

Justine privat - Bahnbekanntschaften

Bild von: http://indubioproreo-anon.blogspot.de/
Es ist Montag, ich bin wie immer zu spät dran und hetzte gerade noch rechtzeitig in die S-Bahn. Meine Raucherlunge pfeift aus allen Löchern und ich brauche einen Moment um mich wieder in den Griff zu bekommen, dabei realisiere ich zu spät, dass die Bahn losfährt und ich schwungvoll, halb auf jemanden direkt neben mir lande. 

Montag, 21. November 2016

Rezi: Jeff Menapace - Das Spiel - Rache




Titel: Das Spiel - Rache (2. Band) 

Autor:  Jeff Menapace

Verlag: Heyne Hardcore

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Serienkiller Junkies, Horror Fans 

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Im Herbst 2008 wurde die Lambert-Familie im amerikanischen Hinterland Opfer der Fannelli-Brüder. Von den beiden Verbrechern überwältigt, mussten die Lamberts buchstäblich durch die Hölle gehen. Sie haben überlebt – und zurückgeschlagen. Doch es ist noch nicht vorbei, denn die Fannellis haben Freunde, sehr gute Freunde. Das Spiel geht weiter … 

ACHTUNG DIESER POST ENTHÄLT SPOILER DES ERSTEN BANDES

Montag, 14. November 2016

Rezi: Broken Monsters - Lauren Beukes




Titel: Broken Monsters

Autor:  Lauren Beukes 

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Monster-Jäger

Preis: 16,99 Euro (broschiert)

Bewertung: noch 4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Detroit - Symbol für den Tod des American Dream. Zwischen Industrieruinen und Kunstprojekten geschieht Grässliches. Menschen werden ermordet und zu «Kunstwerken» arrangiert: Ein Junge mit menschlichem Oberkörper und den Beinen eines Rehs. Eine Keramikkünstlerin als grausige Tonskulptur. Detective Gabriella Versado hat schon vieles gesehen, doch so etwas noch nie. Sie ahnt nicht, dass sie es mit einem Monster zu tun hat - mit jemandem, der von dem brutalen Traum besessen ist, die Welt nach seiner Vision neu zu erschaffen. Und der vor nichts zurückschreckt, um diesen Traum wahr werden zu lassen.

Meine Meinung:

Bei dem Titel des Buches wurde ich schnell hellhörig. Lauren Beukes 
ist kein unbeschriebenes Blatt, von ihr gibt es eine ganze Reihe von Bücher, Drehbüchern und sogar Graphic Novels. Bisher bin ich um ihre Werke jedoch nur herum geschlichen - das hat sich nun geändert. Der Klappentext verspricht so einiges und vieles davon konnte die Autorin auch halten. 

Zu Beginn hatte ich etwas Probleme mich in die Geschichte hinein zu finden. Jedes Kapitel führt am Anfang einen anderen Charakter ein, was etwas verwirrend ist. Hat man das jedoch geschafft, legt die Geschichte richtig los. Die Story spielt in den Staaten, in Detroit, dieser verfallenen und von Verbrechern eingenommene Stadt. Und genau hier taucht nun eine Leiche auf, die alle Vorstellungen sprengt: Halb Hirsch, halb Mensch. 

Auf der Suche nach dem Täter fragt sich der Leser immer wieder, welcher der Protagonisten in die Sache verwickelt ist: die Tochter der Polizistin, der Obdachlose oder doch die Journalistin?

Mir hat dieses Buch großen Spaß gemacht, leider war der Anfang holprig und das Ende hat mich einfach nicht befriedigt. Dennoch ist es eines der besten Bücher aus der letzten Zeit und ich kann es ohne Bedenken empfehlen. 




Freitag, 11. November 2016

Justine privat - Lost in Love


„Ich mag gerade nicht an die Zukunft denken“, murmle ich und kuscheln mich dichter an ihn heran. Ich kann den einzigartigen Takt seines Herzens deutlich hören. Schon immer kam es mir so vor, als hätte sein Herz einen ganz eigenen Klang. Wie ein Musikstück, dass nur ich hören kann. Ziemlich kitschig, oder?

Mittwoch, 9. November 2016

Meckermittwoch - Trump gewinnt und wir sterben alle

Der Schatten der Demokratie - Politik zählt nicht, weil alle zu voll gefressen vorm TV hängen. Dummheit regiert. Es ist nicht mehr wichtig, was erreicht werden soll, sondern wer die bessere Propaganda macht. 
Nein, ich werde hier nicht auf die Amis spucken und schimpfen. Immerhin lebe ich selbst in einem Bundesland, in dem die AfD im Landtag sitzt. Man könnte also auch sagen, wie viele Amerikaner sitze auch ich im dampfenden Pulver einer Scheiße-Bombe. 
Ich war noch nie ein besonders großer Fan von Hillary Clinton, immerhin wäre auch sie sicherlich nicht die beste Wahl gewesen, aber eben die Einzige neben Trump. Doch nun ist es wie es ist. Das Volk hat gesprochen und einen Sexisten und Rassisten der alten Schule auf den Thron gesetzt. 

Montag, 7. November 2016

Rezi: Mary Higgins Clark - Stille Nacht


Titel: Stille Nacht
Das Buch kannst du hier kaufen!

Autor: Mary Higgins Clark

Verlag: Heyne  Verlag 

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Weihnachtsmuffel 

Preis: 9,99 Euro (gebunden)

Bewertung: noch 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Ein modernes Weihnachtsmärchen, eine Parabel über die Macht des Glaubens – bewegend erzählt von der „Königin der Spannung“.

Manhattan am Heiligen Abend: Brian verschwindet im Gedränge und gerät in die Hände eines Mörders. Doch der siebenjährige Junge hat nur einen Gedanken: Er möchte seinem schwerkranken Vater ein Christophorus-Medaillon übergeben, denn er ist fest davon überzeugt, dass dieser dann wieder gesund werden wird.


Meine Meinung:

Ja, die Weihnachtszeit steht an. Für mich die schlimmste Zeit des Jahres, es ist kalt und nass und überall schlagen sich Menschen für überflüssige Geschenke … Da bleibe ich doch lieber auf meinem Sofa zu Hause sitzen, mache mir einen Tee und lese ein Buch. Dieses Mal sogar ein Thematisch sehr passendes. Ein Weihnachtsthriller, ob mir das Gefallen kann?

Rezi: Versunken - Cheryl Kaye Tardif



Titel: Versunken

Autor: Cheryl Kaye Tardif 

Verlag: Luzifer  Verlag 

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Spannungsjäger

Preis: 13,50 Euro (broschiert)

Bewertung: 4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Zwei Fremde, zwei Schicksale, eine Angst.

Kummer und Verlust sind Marcus Taylors tägliche Begleiter geworden. Erst verlor er durch einen tragischen Autounfall seine Frau und seinen Sohn, wenig später durch Depressionen und Tablettensucht auch noch seine vielversprechende Karriere als Rettungssanitäter. Nun arbeitet er als Telefonist in der Notfallzentrale – für ihn der einzige Weg, etwas von seiner Schuld zurückzuzahlen. Bis er einen Anruf bekommt. Von einer Frau, die in ihrem Auto eingeschlossen ist …

Sonntag, 6. November 2016

Wochenrückblick #20

Privat: Schulstress und Abi Vorbereitung

Okay, ich kann es langsam auch nicht mehr hören und gelobe Besserung! Trotzdem: Schule, Arbeit, Bloggen, Essen, Schlafen und … wie hieß das noch gleich? Ach ja! Privatleben. Das alles setzt mich im Moment ziemlich unter Druck. 
Trotzdem kam gerade in der letzte Woche eine Entscheidung dazu, die mir zumindest in einigen Fächern den Druck nimmt. Es steht fest, in welche Prüfungen ich gehe:

Leitungskurs: Geschichte, Deutsch
Basiskurs: Mathe
Mündliche Prüfung: Französisch

Okay, ich weiß genau über was ihr gerade stolpert: Französisch??? 

Freitag, 4. November 2016

Und das Schwein sagt: "Ich denke, also bin ich!"



Ich verdrehe genervt die Augen. 
Heute ist wieder so ein Tag: Du bist vegan, geh in die Ecke heulen! 
Kaum hatte ich die Augen geöffnet ging die Diskussion gefühlt auch schon an zwei Fronten los. 
Auf der einen Seite die Fraktion: Tiere haben kein Bewusstsein, darum ist es nicht so tragisch das sie leiden. 
Puh, mal davon abgesehen, dass wir genau das so nicht wissen können, streiten sich auch Wissenschaftler noch immer gerne über diese eher philosophische Frage. 
Zugegeben Tiere kommunizieren nicht auf die gleiche Art wie wir, sie können dem Bauern nicht verklagen, wenn er ihnen die Kinder wegnimmt und sich auch nicht beschweren, wenn sie befruchtet werden. Trotzdem können sie uns zeigen was sie mögen: Liebe zum Beispiel. Streicheln, Kraueln, Essen, Spielen - alle diese Dinge tun Tiere und schaffen es auch Verknüpfungen zu schaffen. Ihnen ein Bewusstsein ganz abzusprechen ist also falsch. Sie auf das Level eines Menschen zu setzten auch. 
Wissenschaftler lieben auch den „Spiegeltest“ einige Arten von Tieren haben ihn bereits bestanden, Affen sind das liebste Beispiel. Mit Elektronen im Schädel wurden sie vor einen Spiegel gesetzt: Und siehe da, sie betrachteten sich selbst und die Wunden die ihnen zugefügt haben. Vor kurzen berichtete auch die Welt darüber, dass Hunde und Schweine ein Ich-Bewusstsein haben. Ist die Antwort auf diese Frage also: Nicht alle Tiere, aber einige? Und wäre der Umkehrschluss dann folglich, alle die keines haben dürfen weiter leiden? 
Das würde den Speiseplan der meisten dennoch ziemlich durcheinander bringen, darum folgt an diesem Punkt meist schlicht der Satz: Es ist nicht vergleichbar mit dem Menschen. 
Radikalere Veganer werfen an dieser Stelle dann gerne ein, dass auch nicht alle Menschen ein Bewusstsein in dieser Form haben. Von Babys einmal abgesehen auch Behinderte Menschen nicht. Wäre es also richtig, diese einem derartigen Gewaltpensum auszusetzen? 
Ähnliche Argumente gibt es übrigens auch in Sachen Abtreibung: Solange der Fötus noch kein Bewusstsein hat, gilt es gesetzlich als okay ihn zu töten. Da er seine Bedürfnisse nicht äußern kann, eine Frau aber schon, gewinnt sie. 
Nun kann ein Baby genau dies allerdings auch nicht - womit man sich wieder im Kreis dreht. Die Frage des Bewusstseins wird in der heutigen Zeit gerne als hochwissenschaftlich hingestellt, hat sich aber in Wirklichkeit seit der Antike nicht all zu viel gewandelt: „Ich denke also bin ich“, sagte Sokrates und stufte damit nicht ab, wie komplex der Gedankengang sein muss, um Anerkennung zu finden.  
Fakt ist, dass wir Bewusstsein nicht mit Sicherheit messen können, denn es ist schlicht mehr als ein paar Elektronen in unseren Hirnen. Was man jedoch messen kann ist die Leidensfähigkeit. Hier haben Forscher sogar herausgefunden, dass Hummer und Krebse die ja gerne als „nicht fähig“ betrachtet werden, durchaus Schmerzen und Stress empfinden können. Ist also okay, andere Lebewesen leiden zu lassen, weil wir nicht wissen ob sie sich dieses Leidens bewusst sind?
Auf der anderen Seite, darf ich gerade wieder hören: Ich bin ja gegen Massentierhaltung, aber Fleisch braucht der Mensch nun mal. 
Auch das ist so nicht richtig, der Mensch braucht Nahrung. Fleisch ist ein schneller Lieferant und ohne war es zu Zeiten der Jäger und Sammler durchaus schwer. Die Pyramiden hätten sich auch nicht ohne Sklaven erbauen lassen. Trotzdem stellt sich niemand mehr hin und verlangt Sklaven (von Großkonzernen einmal abgesehen). 
Ich würde mich selbst nicht als sehr radikal bezeichnen, was mein Veganer-Leben angeht. Die meisten meiner Freunde und Bekannten essen Fleisch, damit komme ich klar solange ich es nicht in meinem Kühlschrank lagern muss. Niemals würde ich abstreiten, dass es schmeckt. Das tut es und es befriedigt eine animalische Seite des Gehirns, das ist einfach so. Aber etwas anderes Überwiegt in mir eben: Das Bewusstsein das ich nicht mitschuldig sein kann und will. 
Natürlich klingt das hart, aber eigentlich ist es ganz simpel. Wie jeder andere Mensch auch, wiegen Veganer eben Nutzen und Wirkung ab: 

Bratwurst essen = satt, fettig, Tier ist dafür gestorben, ungesund -> kein Nutzen 

Pommes essen = satt, fettig, ungesund -> Kartoffeln sind dafür gestorben, mehr Nutzen

Eine einfache und logische Rechnung. Also wo ist das Problem? 
Ich will nicht wissen wieviel Zeit meines kostbaren Lebens ich schon verschwendet habe mich zu rechtfertigen - und die wenigsten Diskussionen gingen dabei von mir aus. Im Gegenteil, meist drücke ich mich sogar davor, denn ich weiß zu 95% der Fälle wo wir damit landen: 

Ihr Veganer betrachtet mir das alles zu emotional. 


Damit wären wir wieder an einem Punkt an dieser Welt, den ich nicht mag: Mitleid wird als etwas schlechtes gewertet, dabei wird doch so gerne behauptet der Mensch sei dank seiner Moral überlegen. Aber beim Thema Schnitzel hat dies offenbar keine Wirkung. 

Mittwoch, 2. November 2016

Meckermittwoch: Warum die Schule noch immer scheiße ist


Da sitze ich also, gucke auf meine Hausaufgaben und knirsche mit den Zähnen, während ich die Note betrachte. Für viele mag es nicht verständlich sein, warum ich mich bei einer 2 noch aufrege. In meiner Klasse ist dieses Bild sogar dominierend, merkt man an das man unzufrieden mit seiner Note ist kommen oft Sprüche wie: „Sei doch froh“ oder „Besser als meine“, oder auch „Heul nicht rum“.

Natürlich hat jeder verschiedene Ansprüche an sich selbst, darum ist auch jeder mit einer anderen Leistung zufrieden. Ich freue mich in Mathe über jede 3 die Schreibe und bin eben in Deutsch und Geschichte bei allem enttäuscht, was keine 1 ist. So ist das eben. Gerade wenn man einen NC vor Augen hat, ist dieser Druck enorm. Umso mehr ärgert es mich, dass auch mit Mitte Zwanzig noch der „Streber-Neid“ verbreitet ist. 

Wer sich hinsetzt und lernt, vielleicht sogar noch fragt, wer Lust auf eine Lerngruppe hat oder auch mal einen freiwilligen Vortrag macht ist gleich unten durch und hat seinen Stempel auf der Stirn. Besonders bei den Leuten, die chronisch unzufrieden sind an dieser Situation aber so nichts ändern möchten. Vor Kurzem spielte sich  folgende Szene im Unterricht ab: