Mittwoch, 18. Oktober 2017

Geneva Lee - Royal Passion

Name: Royal Passion


Autor: Geneva Lee

Verlag:  Blanvalet Verlag 

Geeignet für: Sexuell Frustrierte, gelangweilte Beziehungsmenschen 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  448

Preis: 12,99 Euro (Taschenbuch) 
         
Bewertung: 1 von 5 Punkten

Inhalt: 


Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor ...
Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …
Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?


Meine Meinung:


Puh, ich gebe es zu: Zu dieser Reihe habe ich nur gegriffen, weil ich Teil der #BlanvaletChalenge bin. Allerdings hatte mich Autorin Geneva Lee bei dem letzten Buch auch positiv überrascht. Wahrscheinlich dachte ich darum, dass dieser platte Plot dennoch etwas für mich sein könnte. Ein bisschen romantischen Kitsch Kram vertrag ich auch mal ganz gut. 
Doch das war ein grandioser Reinfall. 
In einem Anflug von "Okay, ich lese die gesamte Reihe", habe ich den Fehler begannen mit alle Bücher runter zuladen. Doch schon das erste hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Es trieft nur so von Kitsch, Vorurteilen, "Ich bin ja so unabhängig, aber wenn er mir schöne Augen macht ordne ich mich gern unter" und natürlich Fast-Sex-Szenen in denen die männliche Dominanz im Vordergrund steht. Versteht mich nicht falsch. 
Letzteres kann durchaus seinen Reiz haben. 
Dieser ging hier für mich flöten. 
Ich habe die gesamte Zeit zwischen Wut und Langeweile geschwebt. 
Dennoch wollte ich mich zwingen weiter zu lesen - inzwischen habe ich die Reihe wieder abgestoßen. Dazu ist mein Leben einfach zu kurz.
Bei welchem Band ich abgebrochen habe, erfahrt Ihr in einer der nächsten Rezensionen. 


Dienstag, 17. Oktober 2017

Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

Das Buch findest Du hier!
Name: Die Herren der Grünen Insel

Autor: Kiera Brennan

Verlag:  Blanvalet Verlag 

Geeignet für: Irland Fans, Historische Leser, Vielleser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  
976

Preis: 12,00 Euro (Taschenbuch) 
         
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Inhalt: 

Ein opulentes Historienepos voller archaischer Gewalt und großer Gefühle.

Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?


Meine Meinung: 


Ich suche immer nach Büchern, die sich auch eignen um sie zu verschenken. Da eine meiner besten Freundinnen ein wahnsinniger Irland-Fan ist, musste ich diese Reihe quasie "Testlesen".
Das Cover fiel mir gleich ins Auge und ich gebe zu, dass ich lieber das Originale Buch als das Ebook haben würde. Sieht aber auch schick aus ;)
Der Inhalt konnte mich jedoch nicht so ganz überzeugen. Meinem Geschmack nach waren es zu viele Personen und zu viele Perspektiven. Alles springt ständig hin und her, so dass ich mich sehr schwer tat eine Bindung zu einer der Figuren aufzubauen. Die ständigen Wechsel haben offenbar auch die Autorin selbst überfordert, denn zwischenzeitlich hatte man das Gefühl sie hätte selbst den Faden verloren. 
Ein absoluter Pluspunkt an dem Roman ist der historische Flair. Die Kapitel triefen quasi vor guter  Recherche und viel Liebe zum Detail. Leider wird dadurch das gesamte Paket sehr lang, was okay wäre wenn man mehr Bindung zu den Figuren hätte. 
Insgesamt bin ich noch etwas unschlüssig. 
Der zweite Band ist auf dem Weg zu mir und ich hoffe wirklich, dass ich hier etwas mehr Liebe zum Buch spüren werde. 



Prof. Dr. Markolf H. Niemz - Ichwahn


Name: Ichwahn

Das Buch findest Du hier!
Autor: Prof. Dr. Markolf H. Niemz

Verlag:  Ludwig Buchverlag

Geeignet für: Gutmenschen, Weltverbesserer, Egoisten

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  240

Preis: 19,99 Euro (gebunden) 
         
Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Inhalt: 

Ichwahn ist das größte Hindernis für Frieden
Selbstsucht wuchert global, und wir sind mittendrin: Stacheldraht um Europa und nach Mexiko, »America first«, Brexit, Finanzkrise, Diesel-Skandal, Terrorismus. Menschen und Institutionen greifen nach immer mehr Macht auf Kosten anderer – eine massive Überbewertung von Individualität und ein grundsätzlicher Denkfehler. Mit bestechender Logik widerspricht der Physiker Markolf Niemz allem Streben nach Abgrenzung und entwirft eine neue Sicht auf die Wirklichkeit, die Freiheit und das Glück. Eine fesselnde Reise zum Ich, die uns innehalten lässt!

Meine Meinung:

Ich bin ein Individualist - das zu leugnen wäre ziemlich peinlich. 
Immerhin reicht ein Blick und jeder erkennt, dass auch ich versuche mich von der Masse abzuheben. Dennoch erkenne ich die Problematik diesen Denkens in der Masse. Man muss sich nur das politische Geschehen genauer ansehen und jeder kann erkennen, dass wir auf eine unschöne Zeit zu steuern. Den ICH Gedanken plakativ vor sich hin zu tragen und ANDERE dadurch in den Hintergrund zu drängen ist falsch. 

Samstag, 14. Oktober 2017

Murray Engleheart, Arnaud Durieux - AC/DC

Name: ACDC

Autor: Murray Engleheart, Arnaud Durieux

Verlag:  Heyne Verlag

Geeignet für: ACDC Fans, Musiker

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  624

Preis: 16,99 Euro (broschiert) 
         
Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Inhalt: 

In Maximum Rock’n’Roll erzählen Murray Engleheart und Arnaud Durieux, beide Journalisten und Intimfreunde der Band, umfassend die Geschichte von Australiens Rockexport Nummer eins. Authentisch und ungeschönt dokumentieren sie den Aufstieg der fünf knallharten Jungs aus Sydney, den auch der tragische Tod von Sänger Bon Scott 1980 nicht aufhalten konnte. Neben unveröffentlichtem Bildmaterial und Dokumenten aus Durieuxs legendärem Bandarchiv sowie über 60 exklusiven Interviews mit Bandmitgliedern, Freunden und Kollegen werteten die Autoren mehr als 5000 Artikel und 700 TV- und Radiointerviews aus. Maximum Rock’n’Roll ist ein fantastischer Trip durch das Leben einer echten Rock’n’Roll-Band – mit allen Höhen und Tiefen, Exzessen, Tragödien und viel lauter Musik.

Meine Meinung:

Ich bin nicht gerade ein großer ACDC Fan. 
Aber wenn man einen Hang zu Musikern hat und gleichzeitig pro Nacht ein Buch verschlingt, kommt man nicht drum herum auch mal eine Band-Biografie zu lesen. Ähnliches habe ich bereits von anderen Band in meinem Regal stehen, doch dieses Buch konnte mich so gar nicht überzeugen. 
Ich hatte schlicht das Gefühl von Informationen überschüttet zu werden, schon nach den ersten 100 Seiten war mein Kopf so überfüllt, dass ich das Buch weglegen musste. Zum Glück empfand mein Freund das ganz anders. 
Dieser saugte die Informationsflut wie Bier in sich auf. Offenbar muss man ein echter Fan sein um Spaß an den vielen Details zu haben. Da unsere Meinungen so heftig auseinandergingen habe ich mich auf den Mittelwert der Punkte geeinigt. 
Empfehlen würde ich es also nur Fans, die wirklich gut mit vielen, vielen, vielen Infos umgehen können. 

Dienstag, 3. Oktober 2017

Nina Malik - Wie Blut auf Schnee


Das Buch findest Du hier.
Name: Wie Blut auf Schnee

Autor: Nina Malik

Verlag:  Blanvalet Verlag

Geeignet für: Tatort Gucker, Krimi Leser, Schnüffler 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  488

Preis: 14,99 Euro (broschiert) 
         
Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Inhalt: 

Hinter jeder Fassade lauert der Abgrund, und manchmal sogar der Tod ...

Der heruntergekommene Wohnwagen ist Roland Degens schon lange ein Dorn im Auge. Jeden Morgen denkt er sich, dass man ihn entsorgen müsste. Aber heute ist etwas anders. Als der Wind den Vorhang vorm Fenster hochweht, kommt ein lebloser Frauenarm zum Vorschein. Franka Janhsen und Simon Ackermann von der Rerricker Kriminalpolizei werden an den Tatort gerufen und sind schockiert von der grausam zugerichteten Frauenleiche. Und es bleibt nicht bei dieser einen Toten. Als bei einem Wohnungsbrand ähnliche Verletzungen an einem weiblichen Opfer festgestellt werden, müssen sich die Ermittler einer beängstigenden Frage stellen: Treibt sich ein Sadist auf den Straßen der sonst so beschaulichen Stadt herum, einer, dessen Appetit gerade erst geweckt worden ist? 

Meine Meinung:

Okay, okay. Ich gebe es ja zu: In diesem Fall war ich ein Cover-Opfer. 
Ich liebe es einfach wenn die Romantik des Mordens sich auch auf dem Äußeren des Buches wieder spiegelt. So schön das Cover ist, so solide ist der Mordfall in dem Franka Janhsen ermittelt. 

Sonntag, 1. Oktober 2017

Lilli Beck - Wie der Wind und das Meer



Name: Wie der Wind und das Meer


Das Buch findest du hier,
Autor: Lilli Beck

Verlag:  Blanvalet Verlag

Geeignet für: Romantiker, Liebestolle, Geschichtsnerds

Gelesen oder gehört: gelesen
Seiten:  502

Preis: 19,99 Euro (Festeinband) 
         
Bewertung: 2 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!



Inhalt:

»Halt dein Gesicht in den Regen, jeder Tropfen ist ein Kuss von mir ...«

München, April 1945. Nach einem verheerenden Fliegerangriff irrt der elfjährige Paul mit einem Koffer durch die Trümmerlandschaft. Auf der Suche nach einem Versteck trifft er auf ein kleines Mädchen. Sie heißt Sarah, hat wie er ihre Familie verloren – und sieht Pauls Schwester verblüffend ähnlich. Um in der verwüsteten Stadt nicht allein zu sein und von den Behörden nicht getrennt zu werden, schließen Paul und Sarah einen Pakt: Von nun an werden sie sich als Geschwister ausgeben. Ihr Plan geht auf. Doch wie hätten sie ahnen können, dass Jahre später ihre Notlüge ihr Verhängnis werden würde – und dass sie sich würden verstecken müssen, um sich lieben zu dürfen …

Meine Meinung:

Es wurde mal wieder Zeit für etwas romantisches. 
Man könnte es auf die Herbststimmung oder meinen Zyklus schieben, aber ich hatte eben Lust auf eine dramatische Liebesgeschichte. Allerdings habe ich dieses Mal nicht das bekommen, was ich wollte. Die großen Emotionen blieben aus. 
Doch beginnen wir mal mit der Story an sich. Zwei Kinder in einem Keller, die Bomben fliegen umher. Das ist schon ein dramatisches Bild. Allerdings ist es nicht ganz so geschrieben, als ob man wirklich mitfühlen sollte. Es ist eher ein : "Huch guck, das war echt scheiße damals."
Der Geschichtliche Aspekt ist eine unglaublich gute Kulisse für viele dramatische Wendungen, aber hier rückt er eher in den Hintergrund. 
Die Protagonisten werden erwachsen, der Schreibstil nicht. Es plätschert dahin, es geht hin und her und obwohl man hofft, dass langsam der große Knall kommt bleibt eben dieser aus. 
Statt einer Liebesgeschichte die mich weinen und lachen lässt habe ich ein Buch in B-Movie Format bekommen. Enttäuschung trifft es nicht, denn an sich ist die Idee immer noch gut. Solide wie ein Film den man am Sonntag bei Muddi guckt und dann wieder vergisst. 

Freitag, 29. September 2017

Stephen Dobyns - Ist Fat Bob schon tot?


Das Buch findest Du hier.
Name: Ist Fat Bob schon tot?

Autor: Stephen Dobyns

Verlag:  C. Bertelsmann Verlag

Geeignet für: Thriller Fans, Schnüffler, Literatur Liebhaber 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  464

Preis: 19,99 Euro (Festeinband) 
         
Bewertung: 5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!


Inhalt:

Connor Raposo wird zufällig Zeuge eines grässlichen Unfalls: Ein Motorradfahrer ist gegen einen Laster geprallt, die Identifizierung gestaltet sich schwierig. Ist der Tote tatsächlich Robert »Fat Bob« Rossi? Und war es tatsächlich ein tragischer Unfall? Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse, Morde geschehen, Leute verschwinden, die Polizei tritt auf den Plan – und mittendrin Connor, der von einer aberwitzigen Situation in die nächste stolpert, bis ihm dämmert, dass man auch hinter ihm her ist. Mit umwerfender Situationskomik und lakonischen Dialogen jagt Stephen Dobyns seine Helden durch eine höchst raffinierte Krimigeschichte, die in einem so furiosen wie unerwarteten Showdown mündet. Ein Lesevergnügen für alle Freunde des schrägen Humors.

Meine Meinung:

Okay, okay. 
Ein Thriller ist dieses Buch nicht. Aber ein Krimi mit viel Humor - der sich ebenso schnell weg lesen lässt wie ein guter Thriller. Darum ist dieser Punkt für mich auch kein Grund bei der Bewertung etwas abzuziehen. Dazu wurde ich schlicht und ergreifend viel zu gut unterhalten. 
Neben der aberwitzigen Story ist das Buch allerdings sprachlich eine absolute Wucht. 
Endlich mal wieder Literatur und nicht nur schnell geschriebene Unterhaltung. Mal wieder ein guter Beleg dafür, dass ein gutes Buch nicht immer die aller neusten Ideen braucht. Es muss nur so geschrieben sein, dass jeder es lesen will. 
Ebenfalls ein ziemlicher Plus Punkt: Es gibt Überraschungen. 
Nicht nur auf der Lacherseite, sondern auch was den Fall angeht. 
Ist Bob jetzt tot oder nicht? Und was zur Hölle macht eigentlich die Katze auf dem Cover? Oder ist es ein Kater? Ist es vielleicht Bob? So viele Fragen, aber die Antworten werde ich Euch nicht geben. Wir wollen ja nicht spoilern. 
Also von mir eine komplette Empfehlung, die mich selbst super überrascht hat. 

Montag, 25. September 2017

Emelie Schepp - Engelsschuld


Name: Emelie Schepp
Das Buch findest Du hier!

Autor: Engelsschuld

Verlag:  Blanvalet Verlag

Geeignet für: Thriller Fans, Schnüffler, Krimi Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  448

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch) 
         
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Inhalt:

Ein Fehler, den du nicht wiedergutmachen kannst. Und ein Mörder, der nie vergessen hat ...


Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist ― und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen. 

Meine Meinung:


Ich musste mich zweimal an diese Rezension setzen, weil ich nicht so richtig wusste wie ich anfangen soll. Jeder der sich auf diesem Blog umschaut wird bemerken, dass ich Thriller wirklich lieber. Dabei darf es auch gern blutig und abgründig zugehen. Aber auch Krimis mag ich gerne, die Suche nach dem Täter mit weniger Fokus auf Tod und Blut. 
Bei diesem Buch trifft für mich irgendwie beides nicht zu. 
Ermittlerin Jana Berzelius und ich wurden nicht wirklich warm. Das muss nicht an ihr selbst lieben, vielleicht war mein Problem eher die ständig wechselnden Szenen. Ich hatte nie das Gefühl wirklich im Buch zu sein. 
Mit Philip erging es mir ähnlich, aber es war doch etwas besser. Vielleicht auch, weil ich seine dauerhafte Übermüdung im Moment sehr gut nachvollziehen kann. 
Dennoch war das Buch plötzlich zu Ende. Ohne große Überraschung, ohne Knall, ohne das ich auch nur einen Moment danach noch daran dachte.
Sehr Schade. 
Emelie Schepp und ich passen offenbar nicht wirklich zusammen. 


Freitag, 22. September 2017

Veit Etzold - Tränenbringer

Name: Tränenbringer
Das Hörbuch kannst Du hier kaufen!

Autor: Veit Etzold

Verlag:  Hörverlag 

Geeignet für: Thriller Liebhaber, Etzold Fans 

Gelesen oder gehört: gehört

Dauer:  9h 17

Preis: 9,99 Euro (MP3 CD), 
         
Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Hörbuch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Inhalt:


Neues von Bestsellerautor Veit Etzold

Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bringt ein neuer Fall auch persönlich an ihre Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte … Top-Autor Veit Etzold platziert seine Thriller regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste: Kaum ein deutscher Autor beherrscht die Klaviatur harter, realistischer Spannung so wie er.
Gelesen von Sascha Rotermund.


Meine Meinung:

Zack. Bum. BÄM!
Genauso rutscht man in die Geschichte hinein. Man merkt quasi gar nicht, dass man schon mittendrin ist. Doch dass ist auch egal, denn aufhören geht eh nicht. Man muss weiter lesen bzw. hören, was da passiert. 
Hauptfigur Clara Vidalis, Expertin für Forensik und Pathopsychologie des LKA ist eine typisch taffe Frau auf Büchern. Nichts besonders neues, aber man mag sie und kann sich gut vorstellen mit ihr zusammen auf die Jagt nach dem Bösen zu gehen. 
Intensiv ist das Wort das mir am besten erscheint um dieses Buch zu beschreiben.
Die Charaktere sind intensiv - sowohl Clara als auch unser Bösewicht. Wenn auch beide mit den typischen Klischees versehen werden. 
Intensiv ist auch die Blutspur. Wer es bei einem Thriller richtig hart braucht, wird hier bestens bedient. Schonungslos wird das Gemetzel niedergeschrieben. Jeder Blutstropfen kommt mit einer Welle aus menschlichen Abgründen. 
Für schwache Nerven ist dieses Buch also absolut nichts. 
Mich konnte es sehr gut durch einen langen Arbeitstag bringen - jedoch muss ich gestehen, dass die Gewalt zum Teil nicht nur übertrieben sondern auch konstruiert erscheint. Darum kann ich nur 4 Sterne geben. 

Mittwoch, 20. September 2017

Diana Gabaldon - Der Ruf der Trommel

Das Buch findest Du hier!
Name: Der Ruf der Trommel

Autor: Diana Gabaldon

Verlag:  Blanvalet Verlag 

Geeignet für: Outlander Fans, Zeitreise Liebhaber, Lovestory Bewunderer

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten: 1200

Preis: 13,00 Euro (Taschenbuch), 
         
Bewertung: 2 von 5 Punkten


Inhalt:

Eigentlich hat Claire als Ärztin in Boston alles erreicht, was die moderne Zeit ihr bieten kann. Und doch führt die Liebe zu Jamie, dem rebellischen schottischen Clanführer, sie erneut zurück in das 18. Jahrhundert. Unruhige Zeiten hatten Jamie aus seiner Heimat vertrieben. In den Häfen Europas beginnt nun für Claire eine abenteuerliche Suche nach dem Geliebten, die sie schließlich zu ihm und auf ihren eigenen Kontinent zurückführen wird, mitten hinein in die raue Welt der ersten Siedler. 

Meine Meinung:

Was zur Hölle war das denn bitte?
Genau, das war mein Gedanke als ich das Buch zuklappte. Im Ernst?
Okay, nochmal auf Anfang: Das Clair und Jamie irgendwann nicht mehr das brennende Herz der Leidenschaft in den Büchern sind, hat sich langsam aber deutlich abgezeichnet. Ist okay, Entwicklung und so.
Das Brianna nun mehr in den Fokus rutschen soll ist auch okay. Aber zur Hölle wer ist dieses Mädel überhaupt? In den letzten Büchern war sie farblos - jetzt wird es auch nicht besser ...
Sie reist durch die Steine um ihre Eltern zu finden und findet sie schließlich in Amerika. Der wirklich niedliche Roger folgt ihr, obwohl niemand verstehen kann warum er sich eigentlich in dieses farblose Mädel verliebt hat.  Es hat mich aufgeregt. Wirklich. 
Mit Clair hatte man eine wunderbare Protagonistin - ihre Tochter ist leider eine herbe Enttäuschung. 
Highlight des Buches war für mich die erste Begegnung zwischen Brianna und Jamie. Leider waren das so ziemlich die einzigen positiven Emotionen beim Lesen. 
Der Titel des Bandes und auch die Art der Autorin ließen mich vermuten, dass auch die Ureinwohner Nordamerikas eine wichtige Rolle spielen. Irgendwie geht das jedoch auch noch unter. Leider ein ziemlicher Tiefpunkt in der gesamten Reihe. 

Dienstag, 19. September 2017

B.C. Schiller - Targa Der Moment, bevor du stirbst

Zum Buch gehts hier lang!

Name: Targa - Der Moment, bevor du stirbst


Autor: B.C. Schiller

Verlag: Penguin Verlag

Geeignet für: Krimileser, Serienkiller Liebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Preis:  10,00 Euro (Taschenbuch)

Seiten: 400
         
Bewertung: 2 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, Danke dafür!

Inhalt: 

Niemand kommt dem Bösen so nahe wie Targa. Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst! Als Undercover-Ermittlerin des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern - oder ihn glauben lassen, sie sei wie er. Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender - seiner Opfer. 

Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr. Ein tödliches Spiel beginnt.


Meine Meinung: 


Ich fand die Grundidee der Ermittlerin großartig. Targa ist eine einsame Wölfin die böse Monster jagt. Doch leider ist die Idee auch schon alles was ich gut fand. Dass wir als Leser den Täter quasi sofort kennen, ist gar nicht das Problem. Viele Bücher arbeiten mit diesen Spielchen, dass sich zwischen Gut und Böse entwickelt. 
Hier passiert das leider nicht. 
Ich bin unsicher ob es vielleicht daran liegt, dass hier zwei Autoren herum geschrieben haben. Man sagt ja auch, viele Köche verderben den Brei. Mir wurde das Buch jedenfalls von dem ungewöhnlich schlechten Schreibstil deutlich verdorben. 
Endlose sich immer wiederholende Phrasen und Dialoge die aus GZSZ stammen könnten. Die vielen wichtigen Details werden nur angeschnitten, sinnlose Dinge dafür in die Länge gezogen bis man das Gefühl hat beim Lesen gar nicht mehr vom Fleck zu kommen.

Leider eine ziemliche Enttäuschung auf verschiedenen Ebenen. 

Montag, 18. September 2017

Diana Gabaldon - Ferne Ufer

Name: Ferne Ufer

Hier gehts zum Buch

Autor: Diana Gabaldon

Verlag:  Blanvalet Verlag 

Geeignet für: Outlander Fans, Zeitreise Liebhaber, Lovestory Bewunderer

Gelesen oder gehört: gelesen

Preis:  9,99 Euro (Taschenbuch), diese Ausgabe gibt es jedoch nur noch gebraucht
         
Bewertung: 4 von 5 Punkten



Inhalt:

Überzeugt, daß ihre große Liebe, der rothaarige Clanführer Jamie Fraser, in der blutigen Schlacht von Culloden 1746 gefallen ist, kehrt Claire Randall mit seinem Kind unter dem Herzen in ihre eigene Zeit, ins 20. Jahrhundert zurück. Es ist ihr jedoch unmöglich, Jamie zu vergessen. Als die gemeinsame Tochter Brianna 20 Jahre alt und gut versorgt ist, tritt Claire mit einem winzigen Fünkchen Hoffnung erneut die gefährliche Reise durch den magischen Steinkreis ins Schottland des 18. Jahrhunderts an. Und tatsächlich findet sie Jamie - lebend! Aber ihre glühende, unermeßliche Liebe durch Zeit und Raum bleibt nicht lange ungestört. Denn Jamie hat sein Ziel - Unabhängigkeit für Schottland - nie aus den Augen verloren. Er wird wegen Hochverrats gesucht. So bleibt ihnen nur die Flucht - vor königlichen Henkern, korrupten Richtern und eifersüchtigen Frauen. Werden sie all den finsteren Machenschaften entkommen, das sichere Ufer eines fernen Landes erreichen können?

Meine Meinung:

Na endlich!