Montag, 16. Januar 2017

Rezi: The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit


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Titel: The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit 

Autor:  Alexander C. Christian

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Zombie Lovers, Zombie Fans, TWD Fans 

Preis: 12,97 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 3,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Autoren zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Sei der Eine unter Millionen! Der Krieg gegen die Posthumanen erreicht Deutschland. Die Grenzen zu den Nachbarländern sind dicht. Für die Familie um Mik, Kathrin, Ben und Anja gibt es keinen Ausweg. Wer sich infiziert, wird unweigerlich Teil der Seuche. … doch was passiert, wenn jemand nicht gewillt ist, die Seiten zu wechseln? 
Wo liegt die Grenze zwischen Mensch und Monster?

Meine Meinung:

Berlin. Zombies. Super sympathischer Indie Autor. 
Kein Wunder das ich zu diesem Buch gegriffen habe, oder?
Als Fan von Endzeit Romanen, Zombies, einer menge Blut und dem Menschlichen Dilemma zwischen Überleben und Mensch bleiben, konnte ich gar nicht anderes, als dieses Buch durchzusuchten. Leider ist das Problem an dieser Art von Büchern, Filmen und Spielen, dass es am Ende eben doch immer ziemlich das Gleiche ist. Umso spannender fand ich die Grundidee von Alexander: Ein Zombie mit Köpfchen. Und das nicht in der bösen Steven King Manier oder wie in Z Nation. 
Die Story ist schlicht super, da gibt es nichts zu rütteln. 
Die Figuren sind sehr schön und tiefgründig - allerdings sind zwischenzeitlich doch einige Längen entstanden in denen man als Leser etwas unruhig wurde. Woran das lag? Nun eigentlich sind gerade alle ziemlich im Stress - kein Wunder immerhin legen die Zombies gerade richtig los und eigentlich sind alle Protagonisten die ganze Zeit schwer auf Achse, trotzdem muss ja der Tiefgang der Figuren auch irgendwoher kommen. Die Mischung aus Action und Gedanken war für mich noch nicht ganz optimal, was nicht bedeutet das es schlecht war. Im Gegenteil: Eines der besseren Zombie-Bücher die ich in den letzten Monaten gelesen habe!
Nach den ersten paar Kapiteln legt sich genau dieses "Problemchen" auch wieder und man rutscht mit einiger Spannung durch das gesamte Werk. Doch ein Punkt hat mich trotzdem wieder rausgebracht. Die ungewöhnlich häufige Anwendung des Wortes: adressierte. 
"Zombie Bücher sind geil", adressierte ich. 
Hm, nein, dass klingt irgendwie seltsam und es passte auch nicht so recht zum sonstigen Ton des Buches. Allerdings muss man auch bedenken, dass es ein Erstlingswerk ist. Und dazu noch selbstverlegt! 
Im Gegensatz zu den dutzenden Verlags-Büchern die bei mir nur mit Ach und Krach die 3 Sterne erhalten, war dieses Buch doch um einiges besser. Spannender, lebendiger und eben auch ungewöhnlicher. Da verzeihe ich so gerne diese winzigen Schönheitsfehler. 

Für mich auf jeden Fall eine Empfehlung. Der zweite Band wird mit Sicherheit noch etwas besser!


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