Montag, 9. Januar 2017

Rezi: Julia Heaberlin - Mädchentod


Hier gehts zum Buch!
Titel: Mädchentod

Autor:  Julia Heaberlin

Verlag: Goldmann Verlag

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber

Preis: 9,90 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Kurz vor ihrem 17. Geburtstag wurde Tessa Cartwright halb begraben auf einem Feld in Texas gefunden – inmitten menschlicher Gebeine, kaum am Leben und ohne Erinnerung an ihre Entführung. Als einzige Überlebende eines Serienkillers gelangte sie zu zweifelhaftem Ruhm. Ihr Peiniger wurde schließlich gefasst. Knapp zwei Jahrzehnte sind seitdem vergangen – doch plötzlich erhält Tessa verstörende Nachrichten. Nachrichten, die nur vom Täter kommen können. Sitzt ein Unschuldiger in Haft? Will der Mörder sein Werk vollenden? Tessa muss die Wahrheit finden – und schneller sein als der Killer.

Meine Meinung:

Die Grundsituation des Buches ist wieder einmal sehr vielversprechend: die einzige Überlebende eines Serienkillers muss wieder einmal vor ihm zittern. Außer einem Thriller, hätte dies auch ein Horror-Buch werden können. Die Umsetzung der Autorin sah jedoch ganz anders aus ...

Die versprochene Spannung lässt sehr lange auf sich warten. Wirklich sehr lange. Gefühlt geschah bis Mitte des Buches eigentlich nichts, außer das die Autorin mit einer ganzen Reihe von ungewöhnlichen Metaphern, Personifizierungen und Vergleichen auffuhr. Dies ist an und für sich nichts schlechtes, jedoch wird es zunehmend anstrengend, wenn nichts davon die Geschichte wirklich weiter bringt. 
In der zweiten Hälfte des Buches wird es zum Glück besser: fast jedes Kapitel endet mit einer Spannungskurve die steil nach oben zielt. Genau dies hat für mich die Geschichte auch gerettet. Tessa als Protagonistin bekommt mehr Farbe und folgt den Hinweisen, bis sie das Geheimnis aufdeckt. 

Insgesamt ein solider Thriller, den jedoch viele wegen des langgezogenen Einstiegs nicht mögen werden. 

1 Kommentar:

  1. Irgendwie erinnert mich die Zusammenfassung schon etwas an die Trilogie zu Gretchen und Archie von Chelsea Cain, obwohl das auch das Stockholmer Syndrom angesprochen hatte. Musste da gerade direkt dran denken. :D

    Schade finde ich es wirklich wenn sich Bücher bis zur Mitte ziehen und dann erst spannend werden. Das kann den Lesespaß wirklich minimieren.

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