Samstag, 21. Januar 2017

Rezi: Samuel Bjørk - Federgrab


Das Buch findet Ihr hier!
Titel: Federgrab

Autor:  Samuel Bjørk

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber

Preis: 12,99 Euro (broschiert)

Bewertung: noch 2 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt: 

Aus einem Jugendheim bei Oslo verschwindet ein siebzehnjähriges Mädchen. Einige Zeit später wird sie tot im Wald gefunden – gebettet auf Federn, umkränzt von einem Pentagramm aus Lichtern und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen des Teams um Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger drehen sich im Kreis, bis sie von einem mysteriösen Hacker kontaktiert werden. Er zeigt ihnen ein verstörendes Video, das neue Details über das Schicksal des Mädchens enthüllt. Und am Rande der Aufnahmen ist der Mörder zu sehen, verkleidet als Eule – der Vogel des Todes …

Meine Meinung: 

Von dem ersten Band der Reihe "Engelskalt" war ich begeistert. Umso größer war die Freude, als "Federgrab" nun endlich bei mir einzog. Nach dem Lesen war von dieser Hochstimmung allerdings nicht mehr viel übrig. 
Leider erinnert es ziemlich an einen Abklatsch des ersten Buches und auch die Spannung nimmt erst zum Ende des Buches wirklich Fahrt auf ...
Die labile Mia versucht während das ganze Buches sich selbst möglichst schnell zu zerstören. Sie trinkt, nimmt Tabletten und versinkt in der Trauer um ihre verstorbene Schwester. An und für sich kein Problem, immerhin mag ich Figuren mit Tiefgang. Etwas unlogisch jedoch ist dann, dass sie sich immer wieder schnell genug fängt um möglichst brilliante Einfälle zu haben. Auch das kennen wir schon aus dem ersten Band. 
Ich kann Euch leider keine genauen Szenen nennen, in denen ich das Gefühl hatte wieder im ersten Band zu stecken. Das würde vielleicht doch etwas zu sehr spoilern, falls Ihr das Buch noch lesen möchtet. Dennoch ist es ziemlich auffällig. Das Verhalten der Figuren und der Aufbau der Szenen ist teilweise fast 1 zu 1 wiedergegeben. Extrem Schade, denn man hätte aus diesem Band einiges mehr machen können. 
Die vielen unnötigen Handlungsstränge waren das nächste Problem. Mir kam es vor, als hätte der Autor unter Druck irgendwie die Seiten füllen müssen ... Und genauso liest sich das Ganze dann. Einfach nur Schade!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen