Samstag, 11. Februar 2017

Rezi: Marie Jansen - Wo die ungesagten Worte bleiben



Titel: Wo die ungesagten Worte bleiben

Autor:  Marie Jansen 

Verlag: Blanvalet

Geeignet für: Geschichtsnerds, Lehramtsstudenten, Liebeshungrige

Preis: 9,99 Euro (broschiert)

Bewertung: 3,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Das Buch kannst Du hier kaufen!
In finsteren Zeiten leuchtet die Liebe am hellsten
Frankreich 1940. Als deutsche Soldaten das kleine Dorf Paimpont besetzen, verliebt sich die junge Französin Audrey ausgerechnet in den Sohn des Oberstleutnant, Rudolf. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Rudolf scheint in die dunklen Machenschaften seines Vaters verwickelt zu sein. Was verbirgt er vor ihr? 
Viele Jahrzehnte später stößt die Architektin Sabine in einem sagenumwobenen Château in Frankreich auf einen Koffer mit einem blutgetränkten Brautkleid und einigen Filmrollen, auf denen eine junge Frau zu sehen ist. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie bald in Gefahr bringt …

Meine Meinung:

Kurz vor dem Geschichtsabi ist mein Interesse für Literatur mit einem historischen Hintergrund doch gewachsen. Umso besser, dass ich während der laufenden #blanvaletchallenge dieses Buch entdeckt habe. Da ich doch recht selten Romane wie diesen lese, hatte ich wenig Erwartungen und wurde durchaus positiv überrascht. 

Sabine ist eine nette Figur, zu Beginn des Buches berichtet sie viel über die Arbeit als Architektin. Dieser Teil war für mich nicht ganz so interessant und ich hatte Mühe am Ball zu bleiben - zum Glück, denn auch wenn es etwas Dauerte, so hat sich das Warten doch gelohnt. 

Durch einen reinen Zufall findet Sabine einige Filmrollen und nun beginnt der zweite Teil der Geschichte, der mich wesentlich mehr ansprach.
Aus dem Jahr 1940 betrachten wir nun Audrey - und sie konnte mich völlig fesseln. 
Eine kluge und starke Frau, während einer Zeit in der genau das nicht zum Vorteil war - und dann verliebt sie sich auch noch in einen Mann, der für alles steht gegen das sie eigentlich kennt. Romeo und Julia in einer anderen Zeit. Kitsch gibt es so einigen, doch auf die durchaus angenehme Art. Es ist nun einmal ein Liebesroman, auch wenn das Familien-Geheimnis eindeutig mehr im Fokus steht. 

Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, jedoch fand ich die Sicht von Sabine nicht halb so spannend. Darum kann ich auch keine volle Punktzahl geben - dennoch war es schön mal wieder ein anderes Genre zu lesen und mich in einer anderen Zeit wiederzufinden ...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen