Sonntag, 19. Februar 2017

Rezi: Sam Wilson - Im Zeichen des Todes

Das Buch kannst Du hier kaufen. 
Titel: Im Zeichen des Todes

Autor:  Sam Wilson


Verlag: Penhaligon Verlag

Geeignet für: Thrillerfans, Sternendeuter, Mordlustige

Preis: 14,99 Euro (broschiert)

Bewertung: 1,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt: 


Mit jedem Opfer wird seine Fährte blutiger ...

Es ist ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Niemand schafft es aus eigener Kraft. Die Sterne sind Gesetz. Und sie bringen den Tod … Als eine Mordserie von unvergleichlicher Brutalität die Stadt erschüttert, ruhen alle Augen auf Detective Jerome Burton und Profilerin Lindi. Der eine glaubt an seinen Jagdinstinkt, die andere an die Macht der Sterne – und beide wissen, dass sie es mit dem gefährlichsten Verbrecher zu tun haben, den die Stadt je gesehen hat. Doch sein Plan ist so finster, dass er alles Vorstellbare übersteigt …
Feuer, Wasser, Erde, Luft – welcher Tod ist dir vorherbestimmt?



Meine Meinung:

Thriller, Elemente, Sternzeichen und ein eingespieltes Ermittlerteam? Klingt doch fast zu schön um wahr zu sein ...
Die erschaffene Gesellschaft beurteilt Menschen anhand ihr Sternzeichen und damit an den ihnen zugeordneten Eigenschaften, Schwächen und Fähigkeiten. Bist du unter den falschen Sternen geboren, musst du einiges über dich ergehen lassen. Lindi ist die astrologische Hälfte des Ermittlerteams und soll durch das deuten der Sterne genauso zur Falllösung beitragen, wie ihr Kollege. 
Das Ganze hätte wirklich ziemlich gut werden können, denn diese Idee gab es so noch nicht - leider gestaltet sich das Lesen als eine ziemliche Herausforderung, da man weder mit den Charakteren mitfiebert, noch so etwas wie Spannung bekommt. Alles ist ziemlich zähflüssig und man gräbt sich durch die Seiten. Auf den Leser warten kaum Überraschungen und dafür eine menge Klischees die es in einer solchen Welt eigentlich nicht geben dürfte. Auch die Auflösung ist jedem Thriller Leser bereits nach den ersten 100 Seiten klar. Ein ganz dickes Schade. 
Die Story hatte Potenzial. Wirklich. 
Der Autor hätte nur schlicht und ergreifend wert auf andere Dinge legen sollen. Mal wieder ein Buch bei dem ich nicht so ganz verstehe, wie es in einen Verlag gelangen konnte - denn auch der Flop war eindeutig vorherzusehen. Ganz ohne Horoskop. 


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