Donnerstag, 2. März 2017

Rezi: George R.R. Martin - Wild Cards. Das Spiel der Spiele


Titel: Wild Cards. Das Spiel der Spiele
Das Buch findest Du hier!


Autor:  George R.R. Martin und viele mehr

Verlag: Blavalet Verlag

Geeignet für: Comic Sammler, Superhelden, Schurken, Antihelden

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  9,99 (broschiert)

Bewertung: 3 von 5

Inhalt: 

Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gibt es viele. Da ist z.B. Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Gardener, die Pflanzen beherrscht. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neuste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Meine Meinung:

Als ich das Cover sah, war es schon vorbei mit mir. Ich wusste: DAS muss ich lesen. Es dauerte auch nicht lange, da landete das Rezi Exemplar in meinem Briefkasten. Alles andere wurde verschoben, denn Superhelden haben einfach immer Vorrang. 
Doch schon bald folgte eine sachte Ernüchterung. Superhelden in Romanform sind eher selten, aber funktioniert das auch?
Ja - ABER. 

Mir kam es gleich zu Beginn vor, als würde mir etwas fehlen. Als würde ich mitten in einer Buchreihe anfangen - noch zwei Klicks im Netz bekam ich auch meine Antwort dazu. Tatsächlich handelt es sich um Band 18. Nur in Deutschland wird dieser als "Band 1" angepriesen. Komische Sache. "Verarsche" schreien einige. Weiter gelesen habe ich dennoch, denn man merkt das auch die unterschiedlichen Autoren mit dem Herzen bei ihren Helden und Anti-Helden sind. Böse, sarkastische und kritische Seitenhiebe auf unsere Medienkultur sorgen für den nötigen Witz. Wie würde es wohl dem Hulk, Batman oder Superman gehen, wenn wir sie in einer Reality TV Serie stecken? Boxen sich plötzlich alle um die heiße Catwomen? 
All diese Fragen stellte ich mir beim lesen. So richtig beantwortet wurden sie leider nicht oder nur ungenügend. Die Protagonisten sind durchaus spannend, auch wenn einige Fähigkeiten doch eher ... unterdurchschnittlich sind. Das Grundkonzept ist gelungen. Besonders gut fand ich als Blogger auch die "Blogeinträge" von Jonathan Hive. 
Leider muss ich auch zugeben, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte das "zu viele Köche am Brei" waren. Einiges las sich nicht so flüssig, wie ich es gewöhnt bin und an manchen Stellen traten Wendungen ein, die ich als unpassend empfand. 
Fans von George R.R. Martin sollten sich von seinem Namen nicht anlocken lassen, denn auch von ihm habe ich nicht viel gespürt. 
Die Grundidee ist super und das Buch an sich auch sehr lesenswert, aber es gab doch einige ABER´s zu viel nach meinem Geschmack ...

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