Montag, 27. März 2017

Rezi: Richard Laymon - Die Tür




 Titel:  Die Tür

Autor:  Richard Laymon

Verlag: Heyne Hardcore Verlag

Geeignet für: Horrorjunkies, Serienkiller, Thrillersuchtis, Monsterjäger

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  9,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 2,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt: 

Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet … 

Meine Meinung:

Okay, ich gebs zu: Das hier wird weniger eine richtige Rezension und mehr ein Meckerpost. 
Richard Laymon war ein Gott des Horrores der selbst jemanden wie mich noch schocken kann. An ihm liegt das Ganze also nicht. Zugegeben muss man seinen harten Style mögen, aber das ist mit dem Genre Horror im Allgemeinen so. Die Geschichte ist also super. Ich hatte Schiss, hab mich geekelt und war am Ende doch ziemlich überrascht. 
Das ist also nicht der Grund warum ich Punkte abgezogen habe. 
Ich fühle mich verarscht. So richtig. 
Die ersten 120 befassen wir uns mit der Tür. Es handelt sich also nicht um den 4. Roman der Biest-Reihe, sondern viel mehr um eine Novelle zur Reihe. Das wird einem spätestens dann klar, wenn man die "Bonus-Novelle" WILDNIS erreicht hat. Das wäre an sich nicht einmal das Problem, denn wir wissen ja alle das der Herr Laymon nicht mehr da ist um seine Werke zu vervollständigen. Blöde ist bei der Bonus Novelle das am man am Ende lesen darf "Ende der Leseprobe". Was denn nun? Habe ich einen Roman? Zwei Novellen? Oder doch eine Novelle, eine Leseprobe und am Ende noch etwas Eigenwerbung damit das Buch auch auf die entsprechenden Seiten kommt?
Ich stehe auf Laymon. Ich stehe auf Horror. Ich hab nichts gegen Kurzgeschichten. Aber verdammt, ich hasse es wenn Verlage ihre Leser verarschen. Das es natürlich um´s Geld geht ist mir schon klar - das ist okay. Aber fuck, dann bekommt den Arsch hoch und stellt einen der Schreiberlinge als Co. Autoren an, oder macht ein scheiß Sammelband. Oder eben nur ein Ebook. Es gibt 100 bessere Optionen als diese Scheiße ...


Gehts dabei nur mir so?

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