Sonntag, 23. April 2017

Sternenvermächtnis 2: Die Suche - Marc Baumgartner

Autor:  Marc Baumgartner


Titel: Sternenvermächtnis

Geeignet für: Weltall Träumer, SiFi Liebhaber, Sternensucher

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  14,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 3,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Autoren zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Inhalt:

Die Erde ist zerstört, die überlebenden Menschen entführt und Florian verzweifelt. In den Ruinen seines Hauses schwört er Rache an den Hütern des Lichtes zu nehmen. Den einzigen Hinweis darauf, wie man sie in den Untergang stürzen kann, bietet eine alte Legende. Die sagenumwobene Maschine, die den versklavten Völkern der Galaxie die Freiheit wiedergeben kann, ist angeblich der Schlüssel zu ihrem Untergang. Mit nichts weiter als einem schrottreifen Frachtschiff und seiner Freundin Kara, macht Florian sich auf die Suche nach der Maschine, um die Hüter endgültig aufzuhalten. Ein neues Abenteuer beginnt und erneut erwarten ihn viele Gefahren auf fremden Planeten, die noch kein Mensch je zuvor gesehen hat. Der zweite Teil der Sternenvermächtnis Reihe.

Meine Meinung:

Kennt Ihr diese Bücher auf die Ihr Euch lange gefreut hab, und wenn sie dann endlich ankommen, ist es wie verhext? So ging es mir mit diesem Buch. Die Prüfungsphase ist quasi da und ich kam einfach nicht dazu, mich endlich in Ruhe hin zu setzen und es zu lesen.
Als es dann doch endlich klappte, atmete ich das Buch quasi einmal weg. 
Florian und seine Freunde kämpfen weiter gegen die finsteren Hüter und können sich zumindest zum Teil behaupten. Dennoch wären die Bösen nicht in der Übermacht, wenn es das schon gewesen wäre. Ohne zu spoilern kann ich verraten, dass ich die Entwicklung so nicht vorhergesehen habe. 
Mit dem guten Flo gehts also für uns Leser weiter auf andere Planeten, denn die Erde gibt es ja nicht mehr. Was mich ein wenig gestört hat, waren die Gespräche zwischen den verschiedenen Protagonisten. Auf der einen Seite werden Gespräche in die Länge gezogen und auf der anderen kommen sie zu kurz, dass fand ich etwas Schade. Dennoch nimmt es der Geschichte an sich nicht die Kraft. 
Insgesamt muss ich sagen, dass dieser Teil recht langatmig geworden ist. Wirklich spannend wird es erst zum Ende, dort dafür dann so richtig. 
Natürlich MUSS ich nun auch den dritten Teil lesen. So kann die Geschichte für mich jedenfalls nicht stehen bleiben. Kennt Ihr dieses Buch schon?

Die Rezension zum ersten Teil, findet Ihr hier: 
http://www.justinewynnegacy.de/2016/08/rezi-sternenvermachtnis-neue-welten.html

Montag, 17. April 2017

Wie man durch das Geschichts-Abi kommt ...


Es müssen nicht immer staubtrockene Bücher sein, die einem neue Einblicke verschaffen. 

I
ch liebe Geschichte. 
Vielleicht weil es eines der Fächer sind, in denen es hilfreich sein kann, anzugeben. Mit Wissen. Mit Diskussionen. Während die meisten stöhnen, wenn man darüber diskutieren soll, inwieweit Hitlers Machtergreifung hätte verhindert werden können, blühe ich dabei auf. Ich steh einfach drauf. Diskussionen turnen mich intellektuell an. Da wundert es also herzlich wenig, dass Geschichte eines meiner Leistungsfächer sind. Was ich allerdings so gar nicht kann, sind Jahreszahlen. Ich kann ziemlich gut und schnell erklären, warum und wie die Dinge passiert sind. Bei dem „Wann“ komme ich jedoch rasch durcheinander. Ganz ohne Lernen geht es in diesem Fach also auch für mich nicht.

1. Du musst nicht alles wissen

Was mir hilft, ist die Tatsache, dass man nicht alles auswendig lernen muss. Als Faustregel gilt darum: 10 Fakten mit Jahreszahlen pro Komplex. Bei 5 Prüfungsthemen bedeutet das also 50 Fakten. Auf den ersten Blick mag das ziemlich heftig klingen, ist es aber gar nicht. Mir hat es geholfen die Komplexe aufzuteilen. Meine Lernkarten enthalten wesentlich mehr als 10 Fakten und Daten, am Ende werde ich in der Prüfung selbst sicher nicht alle davon aufzählen können. Das ist aber auch kein Problem. Viel wichtiger ist es die Argumente, die man hat, richtig zu nutzen.
Dennoch sollte man schon einige Wochen vor dem Prüfungstermin anfangen, die Nachrichten zu sehen. Ich weiß viele von Euch werden jetzt verwirrt den Kopf schütteln. Immerhin sehen wir doch alle täglich die Nachrichten, oder? Nein offenbar nicht. Zumindest gab es in unserer Klasse durch aus Menschen, die nichts von einer Wahl in Frankreich wussten oder an denen aktuelle Terroranschläge einfach vorbei gegangen sind …

2. Die großen Zusammenhänge

Die meisten denken bei Geschichte, Sie müssten Dutzende von Büchern wälzen. Tatsächlich reicht es jedoch, sich einfach eine Woche vor der Prüfung jeden Tag eine Doku anzuschauen. Warum? 
Das Fach heißt „Geschichte & Politische Bildung“ nicht „Lernen Sie alle Geschichtsbücher auswendig“. Auch wenn es nicht ganz ohne Fakten geht, so ist es doch wichtiger die geschichtlichen Zusammenhänge zu erfassen, als sich nur zu merken, wann welcher Vertrag abgeschlossen wurde.
Darum eignen sich Dokumentationen dabei so gut. Man merkt sich in einem Film leichter, wer die „Guten“ und die „Bösen“ sind. 
Für unser Gehirn ist es meist einfacher sich eine eigene Meinung zu bilden, wenn wir Bilder dazu geliefert bekommen. Auch für den dritten Anforderungsbereich, also den Bezug zu heute, sind sollte der Fokus nicht nur darauf liegen was die Lehrer hören wollen. Tatsächlich ist so ziemlich alles erlaubt. 
Als Beispiel: 
Im Vorabi bekam ich die Frage: Erläutern Sie in wieweit sich die außenpolitische Situation zwischen Deutschland und Frankreich in den letzten Jahrzehnten geändert hat.
Meine erste Reaktion darauf war Panik. Ganz ehrlich. Ich habe nicht unbedingt das beste aktuelle politische Verständnis. Dennoch ging ich mit 13 Punkten aus dieser Prüfung raus. Ich habe mir einfach die Frage gestellt, was weiß ich? Rechtsruck in der EU, Terroranschläge, bildungsübergreifende Maßnahmen in der EU. Zack. Ohne auch nur ein Datum zum Beweis zu bringen, konnte ich damit argumentieren und erklären, wie es nach meiner Auffassung aktuell aussieht. Selbst wenn man ein Thema bekommt, zu dem man wenig sagen kann, gibt es immer ein größeres Thema, dass man dazu in den Bezug setzten, kann.

3. Spielend lernen prägt sich ein 

Ihr dürft Euch jetzt kurz zurücklehnen und herzlich lachen, denn mir hilft es unglaublich mir Jahreszahlen zu merken wenn ich sie als Gedicht niederschreibe …


Weg der Reichseinigung als Gedicht:

1815 gabs den Wienerkongress, 
2 Jahre später dann das Wartburgfest. 
1819 dann die Karlsbacherbeschlüsse, 
Pressefreiheit nur noch hinter Büschen. 
1832 war die Einheit gewollt, 
darum wurde sich zum Hambacher Fest getrollt. 
Die Göttinger 7 kämpften um die Verfassung 37, 
viele von ihnen kamen aus Leipzig. 
Start der großen Revolution 48, 
die Märzminister gab es leider nicht vorrätig. 
2 Jahre später gabs ne neue Verfassung, 
aber Preußen hatte vor den Grundrechten trotzdem keine Achtung. 
62 kam der Bismark um die Ecke, 
Zuckerbrot und Peitsche waren sein Ding, das bis 1890 ging.


Dienstag, 11. April 2017

Justine privat - Nachtschwärmerei und Tipps zum Einschlafen

Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse.
Hippokrates
Bild von: http://tamaroszettelkasten.blogspot.de/

Schlaflosigkeit nennen es die einen. Nachtheulen die anderen. Das Zweite gefällt mir besser, es klingt nicht nach einer Störung, sondern nach einer dunklen Leidenschaft. Melodramatik liegt mir in solchen Zeiten immer besonders gut. 
Besonders bei Vollmond bekomme ich selten schnell die Augen zu. Ich liege im Bett und höre die Geräusche der Nacht, als seien sie das lang ersehnte neue Album vom Kotzreiz. Mit einer ähnlich aufregenden Wirkung.
Nach all den Jahren der Übung als Nachschwärmer, weiß ich inzwischen etwas besser, wie ich mit diesen Nächten umgehe und versuche, mich nicht mehr unter Druck zu setzten. Erfolglose Einschlafversuche machen einen nur noch unruhiger. Einfach liegen bleiben, die Augen zukneifen und darauf hoffen, dass der Schlaf einfach über einen kommt, funktioniert in der Regel nicht. 
Also habe ich mir angewöhnt, nicht liegen zu bleiben. Ich stehe dann auf, räume die Küche auf oder setze mich auf mein Sofa, um noch etwas zu lesen. In Zeiten der Vorprüfungen nahm ich mir auch mitten in der Nacht noch die Lernkarten vor. Wenn ich schon nicht schlafen kann, will ich mich selbst nicht frustrieren, während ich wach liege und nichts tue.
Gerade wenn der Stress des Alltags für mich zu viel wird und mich meine Gedanken am Einschlafen hindern, hilft es mir etwas zu tun. Alles, bloß nicht in dem eigenen Sud hin und her wälzen. 
Die Uhr versuche ich, dabei zu ignorieren. Stattdessen bin ich erst einmal aktiv und warte was passiert. Mein Körper wird mir schon sagen, wann er wieder bereit für den Ruhemodus ist. Um ihn zu unterstützen, versuche ich es meist mit Kräutertee, doch das beruhigt eher meinen Magen als meine Gedanken. Das Gegen-alles-Heilmittel ist auch hier manchmal Yoga. Ich versuche es mit einigen Dehnübungen, Entspannungen und manchmal auch mit Meditation. Je nachdem wie schlimm meine Schlaflosephase schon geworden ist.

Allerdings muss ich zugeben, dass dennoch oft nichts davon den gewünschten Erfolg erzielt. Ich nicke dann über einem meiner Bücher ein oder während zum hundertsten Mal eine Wiederholung von Buffy im Fernsehen läuft. An solchen Tagen gebe ich es dann oft einfach auf. Ich bleibe wach und versuche mich auch über den Tag nicht vom Schlaf ködern zu lassen. Zugegeben der Kaffee ist dann kontraproduktiv, hilft mir jedoch dabei den Tag durchzustehen ohne, dass meine Leistung noch mehr einbricht.
Es ist schon erschreckend, wie sehr der Körper den Schlaf braucht. Immerhin verschlafen wir gut und gerne die Hälfte unseres Lebens. Ich versuche mir zu sagen, dass diese eine Nacht in der ich wach bleibe, eine mehr ist, die ich mein Leben bewusst wahrnehme. Geschenkte Zeit quasi, die ich für etwas verwenden kann, dass ich mag. Oder eben dafür etwas zu tun, dass ich ohnehin tun muss. So bleibt mir auf der anderen Seite wieder mehr Zeit.
Leidet man dauerhaft daran, sieht die Sache anders aus. Die Ursachen für ein Nicht-Schlafverhalten sind genauso unterschiedlich wie die Menschen, die daran leiden oder der Nachtsucht frönen. Das Wichtigste zum Thema Schlaflosigkeit, das ich in den letzten Jahren gelernt habe, ist wohl ähnlich wie die anderen Dinge zum Thema Selbstliebe, Gedankenkarussell und Frustration. Ich muss es akzeptieren. Ich bin eben ein Nachtschwärmer. Manchmal ist genau das toll, manchmal anstrengend. Aber es ist immer mein Leben und meine Sache damit umzugehen. Kitschig und irgendwie hat man diesen Satz auch schon millionenfach gehört - und trotzdem geht es nur so schwer in unsere Köpfe.

Montag, 10. April 2017

Das Lied von Eis und Feuer 03: Der Thron der Sieben Königreiche

Das Buch kannst Du hier kaufen
Autor:  George R.R. Martin

Titel: Das Lied von Eis und Feuer 03: Der Thron der Sieben Königreiche 

Verlag: Blanvalet Verlag

Geeignet für: Vielleser, GoT Liebhaber, Fantasy Leser, Drachenjäger

Gelesen oder gehört: gelesen/gehört

Euro:  16,99 (Taschenbuch), Audibel Guthaben für Hörbücher

Bewertung: 2,5 von 5

Inhalt:

Nach dem Tod seines Vaters ist es an dem erst fünfzehnjährigen Robb Stark, die Herrschaft über Winterfell und damit über den ganzen Norden von Westeros anzutreten. Robb kämpft noch um die Anerkennung und den Respekt seiner Untertanen, da bricht im Reich ein Bürgerkrieg aus. Für Robb stellt sich allerdings kaum die Frage, auf welcher Seite er kämpfen wird, denn der junge König Joffrey Baratheon hält seine Schwestern als Geisel. Und während das Reich zerbricht, wächst im eisigen Norden eine viel größere Gefahr heran …

Meine Meinung:

Wer meine letzten zwei Rezensionen zu dem GoT Büchern gelesen hat, weiß ja schon, dass sie einen ziemlich schlechten Eindruck auf mich gemacht haben. Wirklich besser wird es leider auch bei dieser Rezension nicht, und das obwohl ich mich ziemlich darauf gefreut habe mir mit Robb Stark unterwegs zu sein. 
Bis die ganze Geschichte überhaupt anläuft dauert es schon wieder gefühlt 1000 Seiten. In der Deutschen Übersetzung ist das Buch dann schon fast zu ende. Ebenfalls wieder ziemlich nervig ist der altbekannte Namens-Dschungel. Ja, ich weiß es gibt einen Register. Aber nützt mir das, wenn dieser sich nur um die Familien dreht und alle Figuren die nur eingeführt werden um sie ein paar Seiten später wieder abzuschlachten, trotzdem komplett farblos bleiben? Eben nix. 
Viele Fans prangern die Übersetzung an und das kann ich wahnsinnig gut verstehen. Nicht nur dieses sinnfreie geteile in 2 Bände statt einem, sondern auch die Wortwahl. Das englische Hörbuch war doch wesentlich angenehmer. Allerdings für mich immer noch nicht gut. 
Offenbar bekommt man mich mit viel Gewalt und Sexismus doch nicht so einfach rum. Im Moment bin ich nicht sicher ob ich mir die nächsten Teile noch antue, allerdings habe ich sie alle als Hörbuch auf meinem Handy. Mal schauen wie die nächsten Wochen so werden ... 
Insgesamt kann ich eigentlich nur sagen, dass die Serie deutlich besser gelungen ist. Eine Schande, denn bisher musste ich so etwas noch nie von mir geben.

Steven James - Das tote Mädchen

Das Buch kannst Du hier kaufen.
Autor:   Steven James

Titel: Das tote Mädchen

Verlag: ctb Verlag

Geeignet für: Jugendbuch Leser, Thriller Liebhaber 

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  8,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt:

Als ein totes Mädchen im Lake Algonquin gefunden wird, glaubt der 16-jährige Daniel, wie alle anderen auch, dass seine zwei Jahre jüngere Mitschülerin Emily durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Doch bei ihrer Beerdigung hat er eine Vision von ihr, wie sie ihn um Hilfe bittet. Daniel glaubt, dass sie ermordet wurde. Doch keiner will ihm glauben. Es fällt Daniel immer schwerer, zwischen seinen Visionen und der Realität zu unterscheiden. Doch er muss den wahren Killer stellen, bevor dieser wieder tötet ...

Meine Meinung:

Okay, ich gebe es ja zu: Ein Meisterwerk ist dieses Buch nicht. Eher ein kurzweiligen Jugendthriller für Zwischendurch und da ich gerade GENAU das wollte, darf ich darüber nun wirklich nicht klagen. Ich brauchte etwas das sich locker in der Bahn oder im Wartezimmer des Arztes liest, damit lag ich bei "Das tote Mädchen" auf jeden Fall richtig. 
Auch wenn die Geschichte wirklich nicht originell ist, war ich doch gespannt wie sich das Ganze so aufbaut. Spaß beim Lesen hatte ich auf jeden Fall und konnte es ganz ohne Stress inhalieren. Die Charaktere konnten mich allerdings nicht vollständig überzeugen. 
Die Nebenfiguren blieben allesamt ziemlich blass und ich kann mich schon jetzt an keinen von ihnen mehr erinnern. Der Protagonist Daniel ist der typische Nette-Mädchenschwarm-von-neben-an, natürlich in der Football Mannschaft seiner Schule, aber nicht das böse Arschloch sondern eben mehr der Typ bei dem man erwartet das er seiner Herzdame einen Musikal Song vorsingt. Ich denke das Wort "niedlich" trifft es hier ganz gut. 
Stilistisch war ich doch etwas enttäuscht, denn der Autor arbeitet extrem viel mit der kursiven Schreibweise. An sich ist das nicht schlecht, gerade wenn es um Gedanken geht. Hier sorgt es allerdings ab und an für Stirnrunzeln da nicht wirklich klar wird, wer denn nun gerade gedacht hat. Auch die Auflösung des Falles ist für mich nicht sonderlich logisch gewesen. 
Trotzdem: Nicht das schlechteste Buch das ich bisher gelesen habe. Es lässt sich schnell und problemlos lesen und ist für Fans des Genres auf jeden Fall ein netter Abstecher ...

Freitag, 7. April 2017

Abi: Welcher Lerntyp bist Du?

Bei mir war es immer so: Ich musste nicht lernen. Alleine durch die Tatsache, dass ich im Unterricht saß, bekam ich genügend mit, um in der Realschule und auch in der Ausbildung durch alle erforderlichen Tests zu kommen. Jetzt im Abi hat sich das geändert. Vielleicht, weil ich schon so lange aus der Schule raus bin oder auch weil ich nicht *nur* die Schule habe, um die ich mich kümmern muss. Eigentlich ist es auch egal. Denn jeder lernt eben anders!

Grob gesagt gibt es ca. 4 unterschiedliche Lerntypen: 

Auditiver Lerntyp 

Im Klartext: Dir wird etwas erklärt, Du hörst zu und nicht nur hin, und kannst es behalten. In Fächern, in denen ich gut bin, (Deutsch, Philo, Sozi) klappt das bei mir auch ziemlich gut. Der Aufwand zum Lernen ist hier natürlich ziemlich gering. Ein paar YouTube-Videos und zack, sitzt der Stoff. Zuhören ist allerdings beim Lernen im Allgemeinen ein guter Rat, Frontalunterricht kann zwar je nach Thema recht eintönig sein, sorgt aber dafür, dass man zumindest genau weiß, welcher Stoff benötigt wird. 
Auch bei Fremdsprachen ist es natürlich hilfreich, öfter mal etwas in dieser Sprache zu hören. Wenn wir beim Thema Französisch angelangt sind, werde ich Euch dazu ein paar meiner Tipps zusammentragen. Es kann auch helfen einen Text nicht nur still vor sich hin zu lesen, sondern laut.
Am besten ist es, wenn man das auditive mit dem …

Visueller Lerntyp

… visuellen verbindet. Auch dabei helfen Videos ziemlich. Es fängt jedoch schon kleiner an. Wenn man zum Beispiel ein Tafelbild abschreibt oder sich selbst eine Übersicht zum Thema zeichnet. Natürlich ist das wieder mehr Aufwand, aber Bilder prägen sich bei vielen wesentlich besser ein als bloße Worte. Bücher lesen, Filme, Dokus schauen, dass alles kann, dazu beitragen, dass man Thema besser erfasst. Auch hier sind wieder Fächer wie Deutsch, Geschichte, Biologie oder Physik gefragt. Bei Mathe und der späteren Anwendung in Naturwissenschaften können die Filme und Co. zwar helfen, aber reichen meist nicht als Einzelnes aus. 
Beim Schreiben werden schlicht noch andere Hirnbereiche aktiviert und man kann sich das geschriebene besser merken.


Motorischer Lerntyp

Viele können mit der ganzen Vorbereitung nichts anfangen. Sie wollen lieber gleich Aufgaben machen und lernen quasi dadurch das Sie Fehler machen oder selbst auf die mögliche Lösung kommen. Natürlich hat das den Vorteil, dass man gelernte Dinge sofort umsetzt. Mathe ist zum Beispiel ein Fach, in dem es zwar gut ist, sich die Grundlagen in den Schädel zu hämmern, es aber nur etwas nützt, wenn man diese auch umsetzen kann. Was eine Abszisse ist, wird man wahrscheinlich nicht ausführlich erklären müssen, aber was man damit ablesen kann und warum das für die vorgegebene Aufgabe wichtig ist. Beim intensiven Lernen kommt man nicht drum herum, auch mal wirklich eine Aufgabe zu lösen. Nur so weiß man immerhin, wo noch Probleme sind und wie gewissen Aufgaben Typen überhaupt anzupacken sind.

Kommunikativer Lerntyp

In Mathe bringt es nicht so viel, in einer Gruppe zu diskutieren. In den Geisteswissenschaften jedoch schon. Gerade in Geschichte ist es hilfreich den dritten Anforderungsbereich - sprich den Bezug zur jetzigen Situation in der Gruppe zu klären. Manchmal prägen sich gewisse Dinge dadurch besser an. Das kann helfen wenn man z. B. das Krisen Management während der Kuba-Krise erklären und bewerten soll. Geht man nur nach der eigenen Meinung, kann man schell zu einseitig argumentieren. Aber auch kleinere Ding gehören dazu - wie zum Beispiel das schlichte Abfragen. 
Man verbindet quasi alle anderen Lernoptionen damit und prägt sich gleichzeitig an, wo man noch Probleme hat.

Und welcher Lerntyp bist du jetzt?

Im Internet gibt es eine ganze Reihe von hochunwissenschaftlichen Test, aber eigentlich müsste jeder selbst wissen, wie sich Dinge für ihn anfühlen. Je nach den eigenen Stärken lässt sich auch ableiten, wie man für dieses Fach lernen kann. Fällt Dir etwas leicht, wird es wahrscheinlich wirklich reichen, sich die Grundlagen und Fakten noch einmal genau anzusehen. Bei Fächern, die Dir schwerfallen, wirst Du mehr Zeit investieren müssen. Am besten probiert man schon einige Zeit vor den Prüfungen aus, was für einen selbst am besten ist. Das kann einem leider niemand abnehmen.

Welcher Lerntyp bist Du?


Donnerstag, 6. April 2017

Rezi: Edo Popović - Mitternachtsboogie

Autor:   Edo Popovic

Titel: Mitternachtsboogie

Verlag: btb Verlag

Geeignet für: Vielleser, Kultursucher, Partygänger

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  12,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 2,5 von 5

Inhalt:

Das Kultbuch einer Generation.
In seinem Debütroman Mitternachtsboogie erzählt Edo Popovic´ von langen Nächten in Zagreber Kneipen und Cafés und von Aufenthalten in West-Deutschland, wo die Studenten immer noch vom Sozialismus träumten, während in Zagreb die Zuversicht wuchs, dass dieser bald sterben würde. Mitternachtsboogie wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation – es fängt das Lebensgefühl der Jugend am Ende der Tito-Ära wie kein anderes ein und nimmt seine Leser mit in diese bewegte Zeit: erbarmungslos ehrlich und immer nah an den Abgründen, an die jugendliche Revolte führen kann.

Meine Meinung:

Eine junge Gerneration die nur Partys, Sex und Unsinn im Kopf hat?
Das kommt mir doch sehr bekannt vor und darum griff ich nun auch nach einer gefühlten Ewigkeit zu diesem Buch. Ich hatte es schon vor fast einem Jahr, das erste Mal begonnen und kam einfach nicht in die Geschichte rein. Leider hat sich das auch dieses Mal nicht geändert. 
Das Regime Titos beginnt sich aufzulösen und mit diesem Zerfall treten so einige Begleiterscheinungen auf, die sich im Leben der überwiegend die sozialistische Jugend auswirken. Der Zerfall von Idealen und der Rausch des Vergessens sind zentrale Themen in diesem Buch, die für mich jedoch eindeitig zu nüchtern und distanziert erzählt wurden. Und dass, trotz der Ich-Perspektive. 
Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Kultbuch, dass mir eine andere Zeit und ein anderes Leben zeigen sollte, doch leider geschah nichts davon. 
Ich war genauso ernüchtert wie das Buch geschrieben war ... 
Vielleicht lag es an der Übersetzung, vielleicht an mir. Ich kann es Euch nicht sagen. 

Sonntag, 2. April 2017

Viva la Menstruation - Erdbeerwochen Gewinnerin



Das Gewinnspiel ist vorbei. 
Es kamen viele tolle Tipps gegen PMS und Menstruationsbeschwerden zusammen - eine Gewinnerin gibt es natürlich auch. Mücke hat das Rennen gemacht und einen echten Geheimttipp gegen diese Beschwerden mit uns geteilt!
Danke dafür und viel Spaß mit dem Gewinn!


Mönchspfeffer, gibts rezeptfrei in der Apotheke, ist super bekömmlich und echt bezahl bar. Er hilft, da kann ich aus Erfahrung sprechen, gegen eine Menge Menstruationsbegleiterscheinungen zum Bsp. gegen schmerzende Brüste, Aufgeblähtheit, mindert begleitende Kopf- und Gliederschmerzen und lindert sogar Unterleibskrämpfe! Allerdings muss er regelmäßig eingenommen werden. Ich kann trotzdem nur jeder*, die mit starken Menstruationsbeschwerden zu tun hat, empfehlen, es mal auszuprobieren!

Der Rest muss nicht traurig sein, denn das nächste Gewinnspiel kommt!

Rezi: Mats Olsson - DEMUT


Das Buch kannst Du hier
kaufen!
Titel:  Demut

Autor:  Matt Olsson

Verlag: btb Verlag

Geeignet für: Krimileser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  14,99 (broschiert)

Bewertung: 2,5 von 5


*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Das hatte er sich anders vorgestellt: Harry Svensson, Exreporter einer Stockholmer Zeitung und angehender Kneipenwirt, hat sich in Malmö mit einer Weinhändlerin verabredet – doch aus der gemeinsamen Nacht wird nichts. Ulrika Palmgren überlegt es sich im letzten Moment anders und setzt ihn vor die Tür. Statt speziellen Sex gibt‘s ein lädiertes Ego und eine gebrochene Nase. Als er notdürftig verarztet in sein Hotel zurückkehrt, entdeckt er im Nachbarzimmer, dessen Tür lediglich angelehnt ist, den bekannten Blues-Sänger Tommy Sandell, der seinen Rausch ausschläft – neben ihm die Leiche einer Frau. Die Ermittlungen der Polizei in dem Mordfall wollen nicht so recht vorankommen. Nur eins ist sicher: der Musiker war es nicht. Svensson betreibt derweil seine eigenen Recherchen. Als es wenig später in Göteborg zu einem ähnlichen Fall kommt, ist Harry Svensson sich sicher, dass man es mit einem Serienmörder zu tun hat …

Meine Meinung:

Kaum lese ich wieder mehr Thriller, fällt mir wieder ein warum ich eine Pause brauchte. Warum? Weil ich nicht das bekomme, was mir versprochen wird. Ich wollte einen Thriller und habe einen Schweden-Krimi mit schmutzigen Phantasien bekommen. Sorry, aber danach habe ich nicht gesucht!
Das Nicht-Thrillerdebüt aus der Feder des Autoren Mats Olsson klang wirklich sehr vielversprechend und setze somit einige Erwartungen, die es leider so gar nicht halten konnte.
Der ungewöhnlichen Ermittler, mit seinem nicht ganz so spektakulären Vorlieben wird 
detailliert und auch lebendig dargestellt. Allerdings sind seine ständigen Gedanken an Sex und Popo-Klopfer einfach störend. Nicht weil die Phantasien langweilig sind, sondern weil sie die Story behindern. Statt gemütlich zu Hause darüber nachzudenken, wird mitten in einem wichtigen Ermittlungsgespräch eingeworfen was der Protagonist gerne mit dem Popo der Kollegin machen würde. Sorry, aber an der Stelle interessiert mich das nicht das …
Der ziemlich weitausholdenden Schreibstil konnte mich ebenfalls nicht begeistern. Alles zieht sich lang wie ein Kaugummi und statt mit überraschenden Wendungen um die Ecke zu kommen, gibt´s eben eine ganze Reihe an Belanglosigkeiten. 
Wer gerne Schweden-Krimis auf seinem Nachttisch liegen hat, wird damit vielleicht dennoch glücklich. Ich brauche jetzt erstmal wieder eine Thriller Pause und hoffe, dann auch wirklich einen zu bekommen …

Samstag, 1. April 2017

Themen Monat: Wie kommt man durch´s Abi?



Diesen Monat ist es soweit - ich schreibe meine Abi Prüfungen. 
Mir geht der Arsch auf Grundeis, dass könnt ihr mir glauben. Da ich bemerkt habe, dass doch einige meiner Leser entweder selbst noch zur Schule gehen oder auch darüber nachdenken das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen, dachte ich mir es wäre eine nette Idee auch mal darüber zu berichten. 
In diesem Monat wird es also neben den üblichen Themen wie Büchern und Lifestyle, auch um meinen Schulkram und vor allem um meine Prüfungsvorbereitung gehen. 

Meine Prüfungsfächer sind: 
Leistungskurs - Deutsch
Leistungskurs - Geschichte 
Grundkurs - Mathe 

Mündlich - Französisch 

Meine Fächer habe ich schon vor einigen Monaten gewählt, würde allerdings schon jetzt etwas ändern: 

Ich hatte mündlich die Wahl zwischen Chemie und Französisch. 
In Französisch stehe ich bisher durchgehend 10/11 Punkte. In Chemie schwankte ich bisher immer zwischen 6/7 Punkten. Für meinen NC war es allerdings schlauer, dass Fach zu nehmen, in dem ich besser stehe. Dabei habe ich jedoch völlig überschätzt, wie schnell ich eine Sprache auch spreche. Inzwischen denke ich, es wäre doch besser gewesen Chemie zu wählen. Allerdings kann ich das nun nicht mehr ändern. Das ist also mein erster Tipp: 

Denkt also WIRKLICH gut darüber nach, was ihr mündlich wählt. 

Für Deutsch und Geschichte, muss ich relativ wenig wenig lernen - ich habe mir da meine Methode zurecht gelegt wie sich die Jahreszahlen für mich gut einprägen. Doch dazu später. Meine „Problem“ Fächer sind also Französisch und Mathe. 

Ich bin gespannt ob ich es wirklich schaffe, in beiden Fächern auf meine findest Punktzahl zu kommen. Bisher sehe ich noch schwarz, allerdings bin ich auch ein absoluter Panik Mensch. Wir schauen also mal gemeinsam, wie man sich gut vorbereiten kann - und vielleicht auch etwas gegen seine Prüfungsangst unternehmen kann. 


Ich bin gespannt, Ihr auch?