Donnerstag, 6. April 2017

Rezi: Edo Popović - Mitternachtsboogie

Autor:   Edo Popovic

Titel: Mitternachtsboogie

Verlag: btb Verlag

Geeignet für: Vielleser, Kultursucher, Partygänger

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  12,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 2,5 von 5

Inhalt:

Das Kultbuch einer Generation.
In seinem Debütroman Mitternachtsboogie erzählt Edo Popovic´ von langen Nächten in Zagreber Kneipen und Cafés und von Aufenthalten in West-Deutschland, wo die Studenten immer noch vom Sozialismus träumten, während in Zagreb die Zuversicht wuchs, dass dieser bald sterben würde. Mitternachtsboogie wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation – es fängt das Lebensgefühl der Jugend am Ende der Tito-Ära wie kein anderes ein und nimmt seine Leser mit in diese bewegte Zeit: erbarmungslos ehrlich und immer nah an den Abgründen, an die jugendliche Revolte führen kann.

Meine Meinung:

Eine junge Gerneration die nur Partys, Sex und Unsinn im Kopf hat?
Das kommt mir doch sehr bekannt vor und darum griff ich nun auch nach einer gefühlten Ewigkeit zu diesem Buch. Ich hatte es schon vor fast einem Jahr, das erste Mal begonnen und kam einfach nicht in die Geschichte rein. Leider hat sich das auch dieses Mal nicht geändert. 
Das Regime Titos beginnt sich aufzulösen und mit diesem Zerfall treten so einige Begleiterscheinungen auf, die sich im Leben der überwiegend die sozialistische Jugend auswirken. Der Zerfall von Idealen und der Rausch des Vergessens sind zentrale Themen in diesem Buch, die für mich jedoch eindeitig zu nüchtern und distanziert erzählt wurden. Und dass, trotz der Ich-Perspektive. 
Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Kultbuch, dass mir eine andere Zeit und ein anderes Leben zeigen sollte, doch leider geschah nichts davon. 
Ich war genauso ernüchtert wie das Buch geschrieben war ... 
Vielleicht lag es an der Übersetzung, vielleicht an mir. Ich kann es Euch nicht sagen. 

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