Sonntag, 2. April 2017

Rezi: Mats Olsson - DEMUT


Das Buch kannst Du hier
kaufen!
Titel:  Demut

Autor:  Matt Olsson

Verlag: btb Verlag

Geeignet für: Krimileser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  14,99 (broschiert)

Bewertung: 2,5 von 5


*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Das hatte er sich anders vorgestellt: Harry Svensson, Exreporter einer Stockholmer Zeitung und angehender Kneipenwirt, hat sich in Malmö mit einer Weinhändlerin verabredet – doch aus der gemeinsamen Nacht wird nichts. Ulrika Palmgren überlegt es sich im letzten Moment anders und setzt ihn vor die Tür. Statt speziellen Sex gibt‘s ein lädiertes Ego und eine gebrochene Nase. Als er notdürftig verarztet in sein Hotel zurückkehrt, entdeckt er im Nachbarzimmer, dessen Tür lediglich angelehnt ist, den bekannten Blues-Sänger Tommy Sandell, der seinen Rausch ausschläft – neben ihm die Leiche einer Frau. Die Ermittlungen der Polizei in dem Mordfall wollen nicht so recht vorankommen. Nur eins ist sicher: der Musiker war es nicht. Svensson betreibt derweil seine eigenen Recherchen. Als es wenig später in Göteborg zu einem ähnlichen Fall kommt, ist Harry Svensson sich sicher, dass man es mit einem Serienmörder zu tun hat …

Meine Meinung:

Kaum lese ich wieder mehr Thriller, fällt mir wieder ein warum ich eine Pause brauchte. Warum? Weil ich nicht das bekomme, was mir versprochen wird. Ich wollte einen Thriller und habe einen Schweden-Krimi mit schmutzigen Phantasien bekommen. Sorry, aber danach habe ich nicht gesucht!
Das Nicht-Thrillerdebüt aus der Feder des Autoren Mats Olsson klang wirklich sehr vielversprechend und setze somit einige Erwartungen, die es leider so gar nicht halten konnte.
Der ungewöhnlichen Ermittler, mit seinem nicht ganz so spektakulären Vorlieben wird 
detailliert und auch lebendig dargestellt. Allerdings sind seine ständigen Gedanken an Sex und Popo-Klopfer einfach störend. Nicht weil die Phantasien langweilig sind, sondern weil sie die Story behindern. Statt gemütlich zu Hause darüber nachzudenken, wird mitten in einem wichtigen Ermittlungsgespräch eingeworfen was der Protagonist gerne mit dem Popo der Kollegin machen würde. Sorry, aber an der Stelle interessiert mich das nicht das …
Der ziemlich weitausholdenden Schreibstil konnte mich ebenfalls nicht begeistern. Alles zieht sich lang wie ein Kaugummi und statt mit überraschenden Wendungen um die Ecke zu kommen, gibt´s eben eine ganze Reihe an Belanglosigkeiten. 
Wer gerne Schweden-Krimis auf seinem Nachttisch liegen hat, wird damit vielleicht dennoch glücklich. Ich brauche jetzt erstmal wieder eine Thriller Pause und hoffe, dann auch wirklich einen zu bekommen …

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen