Montag, 10. April 2017

Steven James - Das tote Mädchen

Das Buch kannst Du hier kaufen.
Autor:   Steven James

Titel: Das tote Mädchen

Verlag: ctb Verlag

Geeignet für: Jugendbuch Leser, Thriller Liebhaber 

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  8,99 (Taschenbuch)

Bewertung: 3 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt:

Als ein totes Mädchen im Lake Algonquin gefunden wird, glaubt der 16-jährige Daniel, wie alle anderen auch, dass seine zwei Jahre jüngere Mitschülerin Emily durch einen tragischen Unfall ums Leben kam. Doch bei ihrer Beerdigung hat er eine Vision von ihr, wie sie ihn um Hilfe bittet. Daniel glaubt, dass sie ermordet wurde. Doch keiner will ihm glauben. Es fällt Daniel immer schwerer, zwischen seinen Visionen und der Realität zu unterscheiden. Doch er muss den wahren Killer stellen, bevor dieser wieder tötet ...

Meine Meinung:

Okay, ich gebe es ja zu: Ein Meisterwerk ist dieses Buch nicht. Eher ein kurzweiligen Jugendthriller für Zwischendurch und da ich gerade GENAU das wollte, darf ich darüber nun wirklich nicht klagen. Ich brauchte etwas das sich locker in der Bahn oder im Wartezimmer des Arztes liest, damit lag ich bei "Das tote Mädchen" auf jeden Fall richtig. 
Auch wenn die Geschichte wirklich nicht originell ist, war ich doch gespannt wie sich das Ganze so aufbaut. Spaß beim Lesen hatte ich auf jeden Fall und konnte es ganz ohne Stress inhalieren. Die Charaktere konnten mich allerdings nicht vollständig überzeugen. 
Die Nebenfiguren blieben allesamt ziemlich blass und ich kann mich schon jetzt an keinen von ihnen mehr erinnern. Der Protagonist Daniel ist der typische Nette-Mädchenschwarm-von-neben-an, natürlich in der Football Mannschaft seiner Schule, aber nicht das böse Arschloch sondern eben mehr der Typ bei dem man erwartet das er seiner Herzdame einen Musikal Song vorsingt. Ich denke das Wort "niedlich" trifft es hier ganz gut. 
Stilistisch war ich doch etwas enttäuscht, denn der Autor arbeitet extrem viel mit der kursiven Schreibweise. An sich ist das nicht schlecht, gerade wenn es um Gedanken geht. Hier sorgt es allerdings ab und an für Stirnrunzeln da nicht wirklich klar wird, wer denn nun gerade gedacht hat. Auch die Auflösung des Falles ist für mich nicht sonderlich logisch gewesen. 
Trotzdem: Nicht das schlechteste Buch das ich bisher gelesen habe. Es lässt sich schnell und problemlos lesen und ist für Fans des Genres auf jeden Fall ein netter Abstecher ...

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