Mittwoch, 5. Juli 2017

James Hayman - The Cutting - Stich ins Herz

Autor: James Hayman

Das Buch kannst Du hier kaufen!

Titel:
 The Cuttung - Stich ins Herz

Geeignet für:  Metzel Liebhaber, Horrorfilmnerds, Thriller Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  9,99 (Taschenbuch)

Verlag: Blanvalet 

Bewertung: 3,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Inhalt: 

Skrupellose Ärzte, durchtriebene Mörder und ein knallhartes Ermittlerteam.

Als die nackte Leiche eines 16-jährigen Mädchens gefunden wird, deren Herz mit chirurgischer Präzision entfernt wurde, hat das Grauen Portland, Maine, erreicht. Der Fall wird an Detective Sergeant Michael McCabe übergeben, der gerade von New York City in die vermeintliche Idylle der Kleinstadt gezogen ist, um ein neues Leben zu beginnen. Unter Hochdruck machen McCabe und seine Partnerin, die toughe Maggie Savage, sich an die Arbeit. Doch mit der Entführung einer weiteren Frau wird klar: Jemand stiehlt die Herzen schöner junger Frauen …



Meine Meinung: 
Ein blutrünstiger Killer? Ein alleinerziehender Vater? Und dazu noch eine sachte Kritik am Organhandel? 
Das Buch klingt nicht nur gut, sondern konnte mich durchaus positiv überraschen. Sergeant Michael McCabe und Maggie Savage sind ein Ermittlerpaar dass mir schnell ans Herz *hust* gewachsen ist. Die Figuren haben durchaus Tiefgang und watscheln nicht nur eindimensional von einer Spur zur nächsten. 
Etwas verwundert hat mich der teilweise wirklich ausführliche und blumige Schreibstil. Bei einem Thriller bin ich eher knappe Sätze gewohnt, hier jedoch wird auch dem anspruchsvollen Literaturleser etwas geboten. Zu Beginn zieht sich dadurch die Geschichte etwas in die Länge, allerdings nicht so negativ, wie es gerade klingen mag. 
Die Geschichte ist spannend und hat durchaus einige Wendungen parat, diese sind jedoch für erfahrende Leser nicht sehr überraschend. Alles in allem kann ich mir gut vorstellen, einen neuen Fall mit McCabe zu lösen. Dieser sollte sich dann jedoch etwas mehr trauen. 
Weniger Hollywood Film und mehr echte Polizeiarbeit wären schön. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen