Donnerstag, 20. Juli 2017

Rezi: Jamie Shaw - Rock my Dreams


Autor:   Jamie Shaw

Das Buch gibt es hier zu kaufen.

Geeignet für:  Romantiker, Jugendbuchleser, 
Menschen die gerade zu wenig Sex haben

Gelesen oder gehört: gelesen

Euro:  12,99 (Taschenbuch, broschiert)

Verlag: Blanvalet Verlag

Bewertung: 1,5 von 5

Inhalt:
Er hat sein ganzes Leben auf sie gewartet – und er wird alles tun, um ihr Herz zu erobern!
Hailey Harper hat einen Plan: so schnell wie möglich ihr Studium absolvieren, um nicht länger finanziell von ihrem Onkel abhängig zu sein. Doch dann begegnet sie Mike, und plötzlich kann sie an nichts anderes mehr denken. Mike ist der Drummer der berühmten Rockband The Last Ones to Know, er ist süß, witzig – und der Exfreund ihrer Cousine Danica, die ihn jetzt, da er berühmt ist, unbedingt zurückgewinnen will. Hailey geht auf Abstand, doch sie hat die Rechnung ohne Mike gemacht: Für ihn ist Hailey das Mädchen, auf das er sein Leben lang gewartet hat – und er wird alles tun, um ihr das zu beweisen …

Meine Meinung: 

Ja, ich habe es getan. Ich habe eines der Bücher aus der "Rock my ..." Reihe gelesen. Nachdem die Bücher mich auf Instagram und Co. förmlich erschlagen haben, wurde ich neugierig. Sind sie wirklich anders, als die üblichen 0815-Junge+Mädchen+Musik Bücher? Die Antwort kann ich Euch schon jetzt sagen, nein sind sie nicht. 
Die Reihe kann man übrigens völlig durcheinander lesen. Jedes Band-Mitglied hat sein eigenes Buch. Mike, der Drummer und Zocker der Band sollte den krönenden Abschluss bilden. Ja, ja. Ich geb´s ja zu. Auch ich hatte eine Drummer-Phase in meinem Leben. Vielleicht wollte ich auch darum genau dieses Buch lesen.
Wo fang ich nur an? 
Die weibliche Figur ist das typische "Mädchen von nebenan mit Minderwertigkeitskomplex und Familiengeschichte, die aber trotzdem dank dem bösen Biest völlig finanziell abgesichert ist". Ich weiß nicht, warum, aber ich hatte, arge Probleme ihr auch nur ein Wort abzunehmen. Okay, das war gelogen. Ich weiß, warum ich mit ihr nicht warm wurde. Sie war völlig unecht und an den Haaren herbeigezogen. Kleines Beispiel: Die böse Hexe der Geschichte ist ihre reiche Cousine. Sie hasst sie, nimmt aber ihr Geld. Irgendwie muss man sich entwürdigen, damit man in die Geschichte passt. Ernsthaft? Ich musste schon am Anfang der Geschichte einige Male schnauben. Natürlich ist sie eben die natürliche Schönheit, die lieber mit ihrem kleinen Bruder zockt, als ins Fitnessstudio zu gehen.
Natürlich ist sie trotzdem superheiß, aber das darf sie nicht wissen denn sonst würde die Geschichte mit Mike gar nicht klappen. Dieser ist natürlich auch völlig großartig. Bodenständiger Rockstar der die Nächte durch zocken und saufen kann, ganz ohne dabei Hirnzellen zu verlieren oder am Karpaltunnel Syndrom zu leiden. Er sieht natürlich die natürliche Schönheit nicht sofort, macht aber trotzdem ihren Lieblingspulli sauber und setzt alles dran um ihr Herz zu erobern. Man könnte jetzt meinen, dass genau das ja der Grund ist, warum man einen Liebesroman lesen möchte. Ist auch so. Aber man könnte sich auch mal etwas anderes ausdenken, um "das Herz einer Frau" zu erobern...
Einfach Schade. Mal wieder.
Figuren im Klischeetunnel und eine inflationäre Benutzung des Wortes heiß. Das hatte ich mir besser vorgestellt. Die 1,5 Punkte gibt es nur dafür, dass es sich innerhalb von ein paar Stunden durchlesen lässt. Einfach und Schnell. Mehr aber leider nicht. 

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