Dienstag, 31. Januar 2017

Anna´s Blanvalet Challenge


Da ich auch in diesem Jahr vorhabe meiner Büchersucht freien lauf zu lassen, kam mir die  Blanvalet Challenge also gerade recht. Im Prinzip geht es nur darum, soviel Bücher wie möglich aus dem Verlagshaus Blanvalet zu lesen. Die Challenge geht vom 1. Februar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 und es müssen 20 Bücher gelesen werden. Das dürfte also ein Klacks werden. 

Die Challenge ist nur für Blogger gedacht, die ihre Rezensionen entsprechend hochladen. Dabei sollte das Verlagslogo immer gut zusehen sein, denn schließlich geht es bei diesem Wettbewerb auch darum, dass der Verlag etwas mehr Werbung bekommt. 

Als Anreiz gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen: 

Platz 1: Einladung auf die Leipziger Buchmesse 2018 mit einem Meet & Greet mit Verlagsmitarbeitern und Autoren! Plus einem 200€ Reisegutschein, den ihr für die Fahrt, Hotel und sonstige Sachen!

Platz 2-4: Ihr habt die Wahl ZWISCHEN Karten für die Leipziger Buchmesse ODER einem Buchpaket aus dem Verlag!

Der erste Platz ist natürlich der Wahnsinn! 

Das Mitmachen ist ganz einfach:

Damit man sich gut austauschen kann, gibt es auch eine entsprechende FB Gruppe. Ich würde mich freuen vielleicht den ein oder anderen Leser dort wieder zu entdecken!


Bis dahin: Viel Spaß beim Bücher verschlingen!

Montag, 30. Januar 2017

Rezi: Stevan Mena - Fürchte den Schlaf


Titel: Fürchte den Schlaf

Autor:  Stevan Mena

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber

Preis: 9,99 Euro (broschiert)

Bewertung: noch 4 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Ein Arztbesuch bringt traurige Gewissheit: Detective Jack Ridge hat nicht mehr lange zu leben. In der kurzen Zeit, die ihm noch bleibt, will er den Fall lösen, der ihn schon seit Jahren verfolgt: Drei junge Frauen wurden grausam ermordet, der Täter nie gefasst. Dann wird die 18-jährige Angelina vermisst, und alles deutet auf Jacks Serienmörder hin. Erst der Anruf eines befreundeten Psychologen bringt Jack auf eine ungewöhnliche Spur: Die neunjährige Rebecca hat schreckliche Albträume und sieht Details zu Jacks Fall, die sie unmöglich wissen kann. Da Jack nichts mehr zu verlieren hat, geht er ihren Hinweisen nach – und bringt damit schließlich auch das kleine Mädchen in größte Gefahr ...

Meine Meinung:

Als Dauer-Krimi-Thriller-Leser ist es inzwischen ziemlich schwer für ein Buch mich zu überraschen. Mit "Fürchte den Schlaf" ist Stevan Mena eine sehr ungewöhnliche Story gelungen, bei der es zwar den ein oder anderen kleinen Mängel gibt - die jedoch komplett mitreisst. 

Montag, 23. Januar 2017

Rezi: Janet Clark - Black Memory


Das Buch könnt Ihr hier kaufen.
Titel: Black Memory

Autor:  Janet Clark

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber

Preis: 12,99 Euro (broschiert)

Bewertung: noch 5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.

Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

Meine Meinung:

Ich weiß schon, warum der Heyne Verlag für mich einer der Besten ist! Thriller die nicht immer nur das typische Klischee bedienen und einem mit dem immer gleichen langweiligen Plot bewerfen ... 
"Black Memory" hat mich wirklich positiv überraschen können! Endlich wieder ein richtig guter Thriller, der sowohl Tiefgang als auch einen konstanten Spannungsbogen hat. 

Sonntag, 22. Januar 2017

Justine privat: All the girls that don't have sex

Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird.
Georges Simenon

„Du lachst mich nur aus“, klagt sie noch, ehe ich mich überhaupt äußern kann. In dem kleinen Café ist kaum etwas los, doch sie spricht trotzdem leiser. Ganz so als hätte sie Angst, der englische Geheimdienst würde ihre Beziehungsprobleme ausspionieren. Die Kellnerin ist jedoch die Einzige, die uns ab und zu einen Blick zu wirft. Ich kann es ihr nicht verdenken, ihre Schicht ist mehr als ruhig.
„Ich lache doch gar nicht“, wehre ich also ab und lehne mich etwas zurück. Die letzten zwanzig Minuten habe ich nichts anderes getan, als ihr aufmerksam zu zuhören. Beziehungen sind eine komplizierte Geschichte, gerade wenn sie schon etwas länger gehen. „Ihr habt also immer weniger Sex“, fasse ich die Wahrheit zusammen und zucke mit den Schultern, während ich mir an meinem Soja Latte die Hände wärme. „Das ist bei vielen Paaren so.“
„Du verstehst nicht“, haucht sie und wagt es kaum mir in die Augen zu sehen. „Wir haben nicht wenig Sex … Wir haben gar keinen.“ 
Ich runzle die Stirn. Okay ich gebe es zu, das kam (mal wieder) unerwartet. Vor mir sitzt eine wunderschöne junge Frau, die gerade mal die Mitte der Zwanziger erreicht hat und im Gegensatz zu mir locker in eine 36 passt. 
„Okay, seit wann?“ 
„Mehr als einem Jahr.“

Samstag, 21. Januar 2017

Rezi: Samuel Bjørk - Federgrab


Das Buch findet Ihr hier!
Titel: Federgrab

Autor:  Samuel Bjørk

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber

Preis: 12,99 Euro (broschiert)

Bewertung: noch 2 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt: 

Aus einem Jugendheim bei Oslo verschwindet ein siebzehnjähriges Mädchen. Einige Zeit später wird sie tot im Wald gefunden – gebettet auf Federn, umkränzt von einem Pentagramm aus Lichtern und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen des Teams um Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger drehen sich im Kreis, bis sie von einem mysteriösen Hacker kontaktiert werden. Er zeigt ihnen ein verstörendes Video, das neue Details über das Schicksal des Mädchens enthüllt. Und am Rande der Aufnahmen ist der Mörder zu sehen, verkleidet als Eule – der Vogel des Todes …

Meine Meinung: 

Von dem ersten Band der Reihe "Engelskalt" war ich begeistert. Umso größer war die Freude, als "Federgrab" nun endlich bei mir einzog. Nach dem Lesen war von dieser Hochstimmung allerdings nicht mehr viel übrig. 

Donnerstag, 19. Januar 2017

Interview mit Alexander C. Christian - zwischen Märchenwald und Zombiebiss

Heute darf ich mal wieder ein Interview führen!
Das erste in diesem Jahr geht an einen Indie-Autoren, der sich mit meinem Herzensthema Zombies beschäftigt. Was Alexander zum Thema Indie Dasein sagt und wie er in einer Zombieapokalypse sterben würde, erfahrt Ihr jetzt ...



Ich: Warum sind Zombies dein Thema?

Alexander:

Ich bin davon überzeugt, dass jede gute Geschichte in ihrem Kern genrefrei ist, also in jedem Genre erzählt werden kann. Demzufolge hätte ich "The Biting" auch als Drama, Scifi- oder Fantasy-Roman anlegen können. Ich hatte also diese eine Geschichte im Kopf und fragte mich: Was liebe ich? Als absoluter Horror-Enthusiast war diese Frage schnell beantwortet. Meine Wahl fiel auf das Subgenre "Zombies", da dieses, meiner bescheidenen Meinung nach, das horrormäßigste von allen ist. Ich rede natürlich keineswegs davon, dass sämtliche Vertreter des Zombie-Genres grundsätzlich gut oder gar gruselig sind. Angesichts der riesigen Auswahl an B-Movies und Trashfilmen ist eher das Gegenteil der Fall. Ich meine lediglich, dass das Konzept "Zombie" wohl das Alptraumhafteste ist, was mir in den Sinn kommt. Man stelle sich vor: Man wird von einem fleischfressenden Monstrum bedroht, welches das Gesicht eines geliebten Menschen trägt. Zombies (oder Posthumane, wie ich sie in "The Biting" nenne) halten unserem primitiven Wesen wie auch unserer modernen, "zivilisierten" Gesellschaft den Spiegel vor. Und das Abbild darin ist oft hässlich und furchterregend. Sie sind damit näher an der Realität als so manch anderes Horror-Subgenre.
Ich: Du hättest deine Charaktere also auch in einer, sagen wir, düsteren Märchenwelt spielen lassen können? 

Mittwoch, 18. Januar 2017

Meckermittwoch: Die Top 5 der für mich unzumutbaren Buch-Reihen

Vorsicht! Mein Gemotze könnte Euch eventuell spoilern!

1. Twilight - Biss ich endlich sterben darf

Okay, Hand auf´s Herz. Ich habe es gelesen, komplett. Doch wirklich. Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, denn der erste Band war mein Begleiter auf meiner Klassenfahrt. (Scheiße, ich werde echt alt.) Zugegeben jung, wie ich war, konnte mich die Geschichte auch erst mal kriegen - unscheinbares Mädchen und heißer Vampir ist halt auch einfach ein Rezept, das immer aufgeht. Selbst über den Fakt, des ganzen Glitzerns habe ich großzügig hinweggesehen. Doch spätestens im zweiten Teil wurde die Sache doch etwas komisch …

Bella kann nix, will nix außer den Blutsauger und benimmt sich schlimmer als meine kleinste Schwester während ihrer Oralenphase. Trotzdem stehen alle Typen auf sie. Klar. Euer ernst? Aber natürlich wird es noch schlimmer, denn der Werwolf, der für sie wie ein Bruder ist, will sie natürlich auch! Zumindest so lange, bis sie von dem Vampir schwanger wird. Dann nimmt er halt die Tochter. Gar kein Problem. Und da fangen alle an wild nach Luft zu schnappen und sich gegenseitig ins Ohr zu raunen, wie süß das doch ist? Mir war ja eher nach kotzen zumute …

2. Shades of Grey - Sex endlich gegen meinen Willen!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich einen gewissen Hang zu sexy Psychopathen habe. Daher dürfte es doch den ein oder anderen wundern, dass ich diese Buchreihe absolut unerträglich finde. Mal ganz davon abgesehen, dass die Dame schreibt, wie ein Kleinkind auf Speed, ist die Story einfach kompletter Müll. Armes, dummes, jungfräuliches Mädchen verliebt sich in mega reichen Playboy, der auf Fesselspiele steht. Statt erotische Dominanz und Sadismusspiele gibt es aber eher die weichgespülte Variante, gespickt mit einem absolut kranken Typen, der die Gewalterfahrungen in einer Kindheit als Begründung dafür nimmt, ein stalkendes Arschloch zu sein.
Die gute Ana macht ihm das aber auch leicht, schließlich hat er einen Hubschrauber. Richtig abgedreht wird es in den nächsten Teilen - denn da wird Ana nicht nur von dem Typen, sondern auch von dessen Ex gestalkt und lernt die Vergewaltigerin ihres Liebsten kennen. Ach ja, so schön! 
Damit auch der Mutterkomplex gut herauskommt, wird noch schnell eingeschoben, dass der gute Mann Frauen schlägt, weil er auf seine Mutti böse ist. Natürlich endet das Ganze in einem Heiratsantrag, logisch oder? 
Da wird doch jeder Schlüpfer nass! 
Im dritten Band wird dann endlich geheiratet. So läuft das doch ganz eindeutig im Leben! Okay, zwischen durch wird noch getan, als würde es um mehr als Sex gehen, in dem Jemand mal schnell versucht wird zu entführen und eine Schwangerschaft die nächsten Schläge ins Gesicht verhindert. Fassen wir also zusammen: Grausam. Ekelhafte Werte Vorstellung. Psychisch ungesund. 
Ich hab übrigens keines der Bücher durchgehalten. Der Sex war eigentlich immer ziemlich gleich beschrieben und die „innere Göttin“ ging mir ziemlich auf die Eierstöcke. Eingebrannt hat sich jedoch eine Szene in der Ana der Tampon ausgestopselt wird. Ich verstehe ja, dass einige sich sexuelle Befreiung wünschen, aber für mich sind Tampons doch weniger erotisch. Warum eine Reihe wie diese derartig oft verkauft wurde, ist mir wirklich schleierhaft.
3. Die Tribute vom Blabla

Montag, 16. Januar 2017

Rezi: The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit


Du willst das Buch kaufen?
Dann klicke auf das Bild!
Titel: The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit 

Autor:  Alexander C. Christian

Geeignet für: Krimi Leser, Thriller Liebhaber, Zombie Lovers, Zombie Fans, TWD Fans 

Preis: 12,97 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: noch 3,5 von 5

*Dieses Buch wurde mir vom Autoren zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Inhalt:

Sei der Eine unter Millionen! Der Krieg gegen die Posthumanen erreicht Deutschland. Die Grenzen zu den Nachbarländern sind dicht. Für die Familie um Mik, Kathrin, Ben und Anja gibt es keinen Ausweg. Wer sich infiziert, wird unweigerlich Teil der Seuche. … doch was passiert, wenn jemand nicht gewillt ist, die Seiten zu wechseln? 
Wo liegt die Grenze zwischen Mensch und Monster?

Meine Meinung:

Berlin. Zombies. Super sympathischer Indie Autor. 
Kein Wunder das ich zu diesem Buch gegriffen habe, oder?
Als Fan von Endzeit Romanen, Zombies, einer menge Blut und dem Menschlichen Dilemma zwischen Überleben und Mensch bleiben, konnte ich gar nicht anderes, als dieses Buch durchzusuchten. Leider ist das Problem an dieser Art von Büchern, Filmen und Spielen, dass es am Ende eben doch immer ziemlich das Gleiche ist. Umso spannender fand ich die Grundidee von Alexander: Ein Zombie mit Köpfchen. Und das nicht in der bösen Steven King Manier oder wie in Z Nation.