Mittwoch, 25. April 2018

Sarina Bowen - The Ivy Years (Band 1)


Name: The Ivy Years 

Autor:  Sarina Bowen 

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Liebeskranke, Gebrochene Herzen, Happy End Liebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  352

Preis:  12,90 Euro (broschiert)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Inhalt: 

Die Liebe kann dich heilen ... aber auch zerstören.
Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Adam Hartley, der sich beim Eishockey das Bein gebrochen hat und deshalb im behindertengerechten Wohnheim einquartiert wurde - im Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Adam ist gutaussehend, lustig und schlau. Aber er hat eine Freundin. Und auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht - für sie beide gibt es keine Chance ...


Meine Meinung:

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wann ich das letzte Mal einem Buch derartig hinterher jagen musste. Im Rahmen der LYX Challenge dieses Jahr wurde eine Leserunde zu diesem Werk ins Leben gerufen, da wollte ich natürlich unbedingt dabei sein! 
Also habe ich das Buch bei Amazon vorbestellt und gleichzeitig beim Verlag angefragt: Beides ohne Erfolg. Nach drei Wochen hin und her und der ewigen Frage, wann das Buch wieder lieferbar ist, habe ich es mir dann beim Buchdealer meines Vertrauens geholt. Zum Glück, denn auch da war es das vorletzte Exemplar. 
Nun stellt sich also die Frage: War es diesen ganzen Stress wert?
Ja, irgendwie schon. 

Sonntag, 22. April 2018

Pepper Winters - Tears of Tess (Band 2)



Name: Tears of Tess Band 2

Autor:  Peppers Winters

Verlag: Festa Verlag

Geeignet für: Hardcore Fans, Dunkle Sex Fantasien, Dark Romance Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  528

Preis:  13,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Inhalt:

Er mochte ein Monster sein, aber er war ihr Monster.

Tess gehört Q. Und Q gehört Tess. Aber der Bestie in seinem Inneren reicht das nicht. Sie hat Blut geleckt. Tess’ Blut. Wie lange wird Q sich noch bändigen können, bevor er sich alles nimmt?

»Es ging ihm nicht um schlüpfrige Spielchen oder das Auspeitschen. Es ging ihm darum, mir offene Wunden zu reißen, mein schieres Dasein aufzubrechen und mich in Besitz zu nehmen.«

Wann wird Q wirklich befriedigt sein?

Der zweite Teil von Pepper Winters’ erfolgreicher Tears of Tess-Reihe – ein Muss für alle Liebhaber düsterer Erotik.



Festa Dark Romance

Festa Dark Romance – die geheimen Erotik Romance-Bestseller aus den USA. Ungekürzt und unzensiert. Für Leser, die sich ihre Fantasie nicht vorschreiben lassen.*
__________
* Sexualität ist das am häufigsten zensierte und unter Beobachtung stehende Thema unserer Kultur. Die Medien sind deshalb prüde und ängstlich: In Deutschland werden die meisten Erotik Romance-Romane gekürzt und entschärft übersetzt, sogar Bestseller wie Fifty Shades Of Grey von E. L. James.

Meine Meinung:



Es folgen jetzt ziemlich heftige Spoiler zum ersten Band, also bitte lest diese Rezension erst, wenn ihr diesen bereits gelesen habt. 

Dienstag, 17. April 2018

Pepper Winters -Tears of Tess


Name: Tears of Tess

Autor:  Peppers Winters

Verlag: Festa Verlag

Geeignet für: Hardcore Fans, Dunkle Sex Fantasien, Dark Romance Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  528

Preis:  13,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Inhalt:

Tess gerät in die Fänge skrupelloser Frauenhändler und wird an einen geheimnisvollen Millionär als Sexsklavin verkauft. Plötzlich werden ihre dunklen Fantasien auf abstoßende Weise wahr …

Festa Dark Romance

Festa Dark Romance – die geheimen Erotik Romance-Bestseller aus den USA. Ungekürzt und unzensiert. Für Leser, die sich ihre Fantasie nicht vorschreiben lassen.*
Festa Dark Romance – das sind sexy Romane mit Schilderungen, die für Jugendliche nicht empfohlen werden. Unkonventionelle Liebesgeschichten mit der psychologischen Spannung von Thrillern.
Was ist Dark Romance? Dark Romance oder Dark Erotik ist nicht zu verwechseln mit pornografischer Literatur. Die besteht aus sexuellen Handlungen ohne Handlung. Die Dark Romance enthält zwar viele und heftige Sexszenen, doch in diesem Genre dienen sie der Entwicklung der Figuren. Man könnte die Geschichten auch ohne diese Szenen erzählen, aber die Charakterisierungen würden sehr leiden.
Wer schreibt Dark Romance? Fast ausschließlich Frauen. Ihre Heldinnen durchleiden ein Schicksal voller Schmerz und das verwandelt sie in stärkere Personen. Die Härte und Freizügigkeit der Texte gilt als Ausdruck eines neuen Feminismus.
Woher stammt die Dark Romance? Aus den USA, später folgten weitere englischsprachige Länder. Seit circa 2005 nutzen die Autorinnen den durch das Internet viel zwangloser gewordenen Umgang mit der Sexualität, um die traditionellen Schranken der Liebesromane zu durchbrechen.
Paperbacks (21,5 x 13,5 cm), mit Umschlägen in der beliebten Festa-Lederoptik - Bücher im Ledermantel.
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* Sexualität ist das am häufigsten zensierte und unter Beobachtung stehende Thema unserer Kultur. Die Medien sind deshalb prüde und ängstlich: In Deutschland werden die meisten Erotik Romance-Romane gekürzt und entschärft übersetzt, sogar Bestseller wie Fifty Shades Of Grey von E. L. James.

Meine Meinung:

OMG.
Nein wirklich: OMG.
Ich habe dieses Buch verschlungen. 

Samstag, 14. April 2018

Kitty Thomas - Leckerbissen


Name: Leckerbissen

Autor:  Kitty Thomas

Verlag: Festa Verlag

Geeignet für: Hardcore Fans, Dunkle Sex Fantasien, Dark Romance Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  224

Preis:  13,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Inhalt:

»Heute entdeckte ich etwas Schönes und beschloss, es zu zerstören. Ich wollte sehen, wie es in meinen Händen zerbricht und zu meinen Füßen zerbröckelt. Ihr Name ist Emily Vargas.«
Emily wird in völliger Isolation gefangen gehalten. Als Teil seiner Konditionierungsmethoden weigert sich ihr Entführer, mit ihr zu sprechen, weil er weiß, wie sehr sich die selbstbewusste Frau nach menschlichem Kontakt sehnt …
»Kann ein so schöner Mann ein Monster sein?«
Was passiert, wenn alle Gefühle der Lust und des Schmerzes auf den Kopf gestellt werden? Wenn Peitschen Behagen verursachen und Essen zur Strafe wird?
»Der erste Tag meiner Gefangenschaft war wie eine Geburt – oder wie Sterben.«

Dies ist die Geschichte von Emily, von ihr selbst erzählt. Das ist keine kuschelige Liebesgeschichte. Es geht um echte Sklaverei.

Meine Meinung:

Ich habe ein wenig gebraucht, bis ich meine Meinung zu diesem Buch in die richtigen Worte kleiden konnte. Wie ihr wisst, prangere ich oftmals an, dass Sexismus in Büchern und Geschichten noch immer groß nicht. Sicherlich werden sich einige Fragen, wie ich dann ein Buch aus dem Dark Romance Bereich lesen kann ...
Nun die Antwort ist verstörend einfach: Hier geht es um abgründige Phantasien. 
Die Geschichte von Emily hatte mich schon bei der Trigger Warnung, die besagte das es nicht darum geht eine Vergewaltigung gut zu heißen und das dieses Buch keine Anleitung für BDSM Spielchen sei. Es ist reine Fiktion, eine grausam schöne Geschichte aus dem Kopf der Autorin. Beängstigend gut geschrieben und mit einem nicht zu leugnenden Suchtpotenzial. 
Die sexuellen Akte sind nicht brutal - sie sind verstörend zärtlich. So wie das Monster verstörend schön ist, verführerisch und voller Versprechen die nicht als Schall und Rauch sind. 
Die Wendung zum Ende, bei der wir auch mehr über den Täter erfahren hat mir als Leser das Gefühl gegeben Emily noch besser zu verstehen. Noch mehr in ihren Kopf zu blicken, der so verwirrt zwischen Angst und Sehnsucht hin und her springt. 
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte. 
Nach meiner Meinung hätte es das Buch aufgewertet, wenn nicht DIESES Ende geschrieben worden wäre. Dennoch kann ich es gut verstehen, dass diese Art der düsteren Erotik so beliebt ist. Nur das sich die Autorinnen hier nicht hinter der Maske von Vampiren, Drachen oder Werwölfen verstecken. Die realen Monster können ebenso dunkle Phantasien in uns wecken....


Freitag, 13. April 2018

Rebeca M. Williams - Ihr totes Herz

Name: Ihr totes Herz

Autor:  Rebeca M. Williams

Verlag: Blanvalet Verlag

Geeignet für: Thrillerfans, Psycho Liebhaber, Seifenopern Fans

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  384

Preis:  9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Inhalt:

Stell dir vor, du wachst neben einem Toten auf und kannst dich an nichts erinnern … Bist du die Mörderin?

Es war einer dieser Albträume, aus denen man panisch aufwacht, um erleichtert festzustellen, dass man sicher im eigenen Bett liegt. Doch etwas stimmt nicht. Ihr Körper ist blutverschmiert. Jessie weiß weder, wo sie ist, noch was passiert ist. Für sie ein furchtbares Déjà-Vu: Vor 20 Jahren wurden sie und ihre Schwester Fran von vier Männern überfallen. Nach einem heftigen Schlag auf den Kopf verlor Jessie das Bewusstsein und ihr Gedächtnis. Nun scheint die Vergangenheit sich zu wiederholen – doch diesmal liegt ein paar Meter weiter die Leiche eines fremden Mannes ...

Meine Meinung:

Manchmal ist es mit Büchern verhext. 
Thematisch fand ich dieses Buch unheimlich spannend. Die Frage, ob Jessie in ihren Blackouts tatsächlich einen Mord begangen hat nimmt den Leser ohne Zweifel in Beschlag. Allerdings hat mir der teilweise extrem flache Schreibstil einiges verdorben. Gerade die Gespräche sind in meinen Augen völlig überzogen und unrealistisch dargestellt. 
Mit Jessie hatte ich einige Probleme. Nicht etwa, weil sie von der "Gnade des Vergessens" betroffen ist, sondern eher da ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte - und ja, sie teilweise als dümmlich eingeschätzt habe. Dadurch ging mir einiges an Emotionen für die Hauptfigur verloren.
Dennoch wäre es gelogen, wenn ich das Buch als völlig schlecht abstemple. Die verschwörerischen Intrigen die immer wieder neue Wendungen bringen lassen einen durchaus darüber hinwegsehen. Zum Ende empfand ich es jedoch als ein bisschen zu viel des guten. 
Wer Spaß an Thrillern hat, in denen es sowohl erotische Elemente als auch Seifenopernanspielungen gibt, wird hier definitiv auf seine kosten kommen!
Wer lieber etwas "ernstere" Thriller lesen möchte, sollte die Finger davon lassen. 

Mittwoch, 11. April 2018

Sanne Averbeck - Die Gästeliste


Name: Die Gästeliste

Autor:  Sanne Averbeck

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Thrillerfans, Bloggergirls, Fashion Jäger

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  416

Preis:  12,00 Euro (broschiert)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Inhalt: 

Die Welt ist ein Dorf und Facebook sein schwarzes Brett.

Carola Martins hat die Menschen und sozialen Netzwerke fest im Griff. Regelmäßig veranstaltet sie Partys, zu denen sie wichtige Persönlichkeiten einlädt, und erschleicht sich subtil Vorteile. Ihrer Karriere im Rampenlicht scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch gerade, als sie den bedeutendsten Erfolgen entgegensieht, werden Menschen aus ihrem Bekanntenkreis brutal ermordet. Alles deutet auf Carola als Täterin hin. Offenbar will jemand ihr Leben vollkommen zerstören. Um das zu verhindern, muss sie ihren kostbarsten Besitz aus der Hand geben: die Gästeliste!

Meine Meinung: 

Ich starte direkt mit meinem Gemecker: Der Schreibstil war wirklich, wirklich nicht gut. Es gab zwar durchaus Passagen, die nicht übel waren oder sogar gut, doch auf den 400 Seiten hatte ich vielleicht drei Mal dieses sprachliche Vergnügen. 
Nun könnte man mich ja fragen, warum ich das Buch nicht abgebrochen habe. 
Tja, die Geschichte an sich ist ziemlich gut und durchaus spannend. "Die Gästeliste" kann sich nicht mit den Hardcore Thrillern messen, hat aber viele gute Elemente die spannend verknüpft wurden. Umso trauriger, dass eben an dem handwerklichen Anteil so viele Abstriche gemacht wurden. Durch die fast schon hölzerne Beschreibung der Charaktere wirken diese flach und einfallslos, dabei entdeckt man bei genauerer Betrachtung durchaus Tiefgang.
Selbst Wendungen die ich nicht vorher sehen konnte gibt es! Also durchaus einiges an Potenzial - nur wurde es leider verschenkt. 

Sonntag, 8. April 2018

Blogtour: Die Ängste eines Autoren - Ein Interview mit Oliver Pätzold + Gewinnspiel

Immer wieder stelle ich mir die Frage, wie unsere Welt einmal untergehen wird. 
Dabei treibt mich eher die Neugier, als die Angst an. Immerhin sind alle Dinge endlich und gerade die Menschheit hat nicht gerade den Ruf, sich gut um ihre Zukunft zu kümmern. Im Zuge der Blogtour darf ich heute Oliver Pätzold über seine Ängste ausfragen.
Viel Spaß!
Tourplan: 
04.04. - Die ersten Tage -bei Claudia von Claudis Gedankenwelt
05.04. - Schockstarre bei Silke von World of books and dreams
06.04. - Überleben gelungen, doch wie geht es weiter? bei Anna von Passion4Books
07.04. - Eine Gesellschaft neu erschaffen bei Marie von Vielleserin

08.04. - Die Ängste eines Autoren bei Justine von Justine Wynne Gacy

1. Die Thematik der Apokalypse und Post-Apokalypse ist gerade in der Literatur weit verbreitet. Dabei werden Autoren wie Du nicht müde, uns neue Szenerien aufzuzeigen. Wie viel der eigenen Ängste bewegen Dich als Autoren dazu, solche Geschichten zu schreiben? 

Das Thema hat mich tatsächlich sehr beschäftigt. Es waren aber weniger Ängste, sondern sehr viele Fragen, die mich beschäftigt haben. Wie gehen Menschen miteinander um? Inwiefern können „Alphamännchen“ Menschen um sich scharen? Ich denke, es werden in einer solchen Szenerie alle Seiten an Charakteren zum Vorschein kommen. 

2. In deinem Buch bricht ein Virus aus, an dem man innerhalb von 24 Stunden stirbt. Sei ehrlich, war die ominöse Männergrippe eine deiner Inspirationen? 

Nein, gar nicht, an die habe ich nicht gedacht Es war eher ein Artikel in einer Zeitschrift, in dem es über biologische Bomben in der Zeit des kalten Krieges ging. Furchtbare Viren. 

3. Ängste bestimmen noch immer unser Leben. Von einer weltweiten Pandemie einmal abgesehen, wovor fürchtest Du dich am meisten? Welcher der vielen Weltuntergänge, wäre für Dich der absolute Horror? 

Alle, in der ich meine Familie durch eine feindselige Welt führen müsste, in der Gesellschaften zusammengebrochen sind. Das kann ein Meteoriteneinschlag genauso sein wie eine Pandemie oder weltweite verheerende Erdbeben. Oder, mit viel Fantasie, die Eroberung der Erde durch eine außerirdische Macht. 

4. Menschen sind der größte Feind des Menschen. Das zeigt auch deine Geschichte. Woher glaubst Du, kommt dieser Drang nach Gewalt und Zerstörung in der menschlichen Spezies? 

Gewalt und Zerstörung haben ja nicht nur „böse“ Ursachen, es sind oftmals auch Reaktionen auf Extremsituationen, und es gibt unterschiedliche Perspektiven, die ein Vorgehen mit „Gut“ oder „Böse“ bewerten. Wenn z.B. meine Kinder vor Hunger kurz vor dem Tod stehen und mein Nachbar hortet Lebensmittel, will sie aber nicht rausrücken, wie reagiert ihr? 
Jeder kann das für sich selbst beantworten. Grundsätzlich ist der Mensch von Instinkten besetzt, die wir nicht ablegen können. Wir sind nicht „anders“ als vor 5000 Jahren, wir vergessen das nur in unserer Wohlstandsgesellschaft. 

5. Wenn wir von Ängsten sprechen, gehen wir meist von Bedrohungen aus, die nicht zwingend eintreffen. Eine Pandemie wie du sie beschreibst, ist allerdings durchaus vorstellbar. Hast Du für diesen Fall vorgesorgt? 

Nicht wirklich. Ich habe wenigstens einen Fluss vor der Wohnung, aber selbst, wenn einer für ein Jahr Lebensmittel horten würde, wäre er nicht gegen viele andere Dinge gefeit. Nein, ich habe nicht wirklich Angst vor einer solchen Situation. 

6. In solchen Ausnahmesituationen reagiert jeder Mensch anders. Welche deiner Figuren im Buch hat zu dir die größte Ähnlichkeit oder anders gefragt: Schätzt Du dich selbst als einen der Überlebenden ein? 

Alterstechnisch und auch vom Familienstand her gesehen, besetze ich eher die Rolle von Robert. Ich würde genauso reagieren, wenn es um meine Familie geht. Und ich bin mir sicher, dass man schnell abstumpft. 

Danke für deine Antworten ;) 

Danke für deine Fragen und jetzt kommen wir zum Gewinnspiel!

Zu gewinnen gibt es:
2x die Dilogie "Die Letzen" im Taschenbuchformat.
Wer bei jedem Blogtour Teilnehmer mitspielt, hat 5 Lose. 

Beantwortet mir folgende Frage: Würdet Ihr eine Pandemie überleben?
Die Teilnahmebedingungen findet Ihr hier:

Teilnahmeschluss ist an 9.4.18 um 23:59 Uhr.

Samstag, 7. April 2018

Max Seeck - Der gesetzlose Richter


Name: Der gesetzlose Richter 

Autor:  Max Seeck

Verlag:  Blanvalet Verlag

Geeignet für: Krimi Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  480

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt: 

»Ein abgründiges und atmosphärisches Debüt.« Radio Helsinki

Viele Jahre ist es her, seit Daniel Kuisma als Soldat im ehemaligen Jugoslawien diente und tief traumatisiert in seine finnische Heimat zurückkehrte. Nun führt ihn das Verschwinden eines Landmanns zurück nach Kroatien. Doch was zuerst wie die Entführung eines finnischen Botschafters aussieht, entpuppt sich als persönlicher Racheakt an Kuisma. Denn dieser war einst Mitglied einer geheimen Eliteeinheit, die Kriegsverbrecher aufspürte und den Behörden auslieferte. Nun hat jemand den Spieß umgedreht und macht aus dem Jäger Kuisma den Gejagten. Doch damit Daniel Kuisma den Drahtzieher finden kann, muss er in seine dunkle Vergangenheit eintauchen … 

Meine Meinung:

Ich hätte nie gedacht, dass es schon soweit mit mir gekommen ist. Aber es ist tatsächlich geschehen: 
Ich habe dieses Buch vergessen.
Nicht im Sinne von vergessen, die Rezension zu schreiben. Ich habe es aus meinem Kopf gelöscht. Komplett. Weg. Alles. 
Wie die meisten Buchblogger habe ich ebenfalls ein Notizbuch, in dem ich mir Stichpunkte über die Bücher mache, die ich lese und gelesen habe. Allein diesen Notizen ist es zu verdanken, dass ich mich wieder halbwegs an das Buch erinnern konnte. Keine Ahnung wie das passieren konnte, aber es gibt mir schon zu denken. 
Leider sprechen die drei Notizen zum Buch auch keine sehr gute Sprache. Die Thematik ist durchaus spannend gewählt und bietet viele Möglichkeiten der Umsetzung, leider wurde sich auch hier wieder von einem Klischee zum anderen gehangelt. 
Der Schreibstil ist gut. Flüssig lassen sich auch die mit Fakten angereicherten Passagen lesen, doch irgendwie fehlt mir etwas. Und damit meine ich nicht die Erinnerung. Zwar musste ich das Buch noch einmal querlesen, jedoch empfand ich es schon als gut. 
Ich bin etwas unsicher, ob es nun an mir oder an der Übersetzung lag - doch für mich ist es leider nicht der gelungenste Debüt Thriller. Dennoch werde ich mir Max Seeck merken und definitiv noch eine Chance geben und hoffe natürlich, dass ich ihn dieses Mal nicht aus meinem Kopf lösche ...

Freitag, 6. April 2018

Leif GW Persson - Verrat


Name: Verrat
Autor:  Leif GW Persson

Verlag:  btb Verlag

Geeignet für: Krimi Leser, Schwedenliebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  608

Preis: 16,00 Euro (broschiert)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt: 

Die Zeit ist reif für eine Ermittlerin wie Lisa Mattei

Lisa Mattei – leitende Ermittlerin der schwedischen Sicherheitspolizei, Anfang 40, verheiratet mit einem um einige Jahre jüngeren Mann –, will an ihrem ersten freien Tag seit Monaten eigentlich mit ihrer kleinen Tochter Geburtstag feiern, als sie einen Notruf bekommt. Kurz darauf wird im Land die höchste Alarmstufe ausgerufen und ein Kollege vom britischen Geheimdienst MI6 nimmt Kontakt zu ihr auf: In 26 Tagen will sich das Mitglied einer islamistischen Terrormiliz in die Luft sprengen – und mit ihm die schwedische Regierung. Die Sicherheitspolizei muss handeln. Ist der erste Verdächtige, ein charismatischer junger Mann mit zahlreichen weiblichen Kontakten, bereits der Gesuchte? Oder gibt es ein Leck in Matteis Abteilung? 

Meine Meinung:

Wer auf schwedische Krimis steht, wird an diesem Buch auf jeden Fall seinen Spaß haben! 
Ich meckere ja immer wieder darüber, dass es an starken Frauen in der Literatur fehlt die sich nicht nur benehmen wie die "schlechten" männlichen Vorbilder. Mit Lisa Mattei ist dieser Sprung noch nicht ganz gelungen, aber immerhin schon auf dem richtigen Weg. Darum gibt es für die unsere Hauptfigur im Roman von mir schon mal einen Bonuspunkt. 
Allerdings kommt auch bei diesem Buch wieder der Satz - Leute, es ist ein Krimi. Ein Thriller geht schneller, ist mehr aufgeladen und hat keine emotionalen Längen wie in diesem Roman. Das tut dem Buch zwar keinen Abbruch, aber es wird eben mal wieder ein falsches Bild vermittelt. 
Es wird sich viel Zeit genommen, auch auf die Hintergründe aller Figuren einzugehen und so eine vielschichtige Geschichte zu kreieren. Damit ist es für mich definitiv eher ein Krimi, bei dem uns die Ermittlungsarbeit zwar manchmal langweilen mag, sich diese jedoch immer lohnt. 

Oliver Pätzold - Die Letzten (Verlust)



Name: Die Letzten - Verlust

Autor:  
Oliver Pätzold


Verlag:  
CreateSpace Independent Publishing Platform

Geeignet für: Thriller Leser, Dystopie Liebhaber, Weltuntergangsfanatiker

Gelesen oder gehört: gelesen


Seiten:  384

Preis: 11,76 Euro (broschiert)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Autoren zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Inhalt:

"Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?“ Ein Jahr nach dem Ausbruch einer verheerenden Pandemie finden Robert, seine Kinder Hanna und Alexander sowie Sarah Zuflucht in einer Burggemeinschaft. Doch das Schicksal ist unbarmherzig: Wasser wird zur Mangelware und eine feindliche Gruppe belagert die Festung. Um dem drohenden Tod zu entgehen, müssen die Bewohner fliehen. Während sich Hanna, Alexander und Robert auf ihrer Flucht gemeinsam durch eine sterbende Welt kämpfen, muss Sarah auf sich allein gestellt ihre größten Ängste besiegen. Denn sie ist nicht die Einzige, die überleben will. Und sie alle werden von einem neuen, unsichtbaren Feind bedroht …

Meine Meinung: 

Nun, was ich zu meckern hatte durftet Ihr ja bereits in der letzten Rezension lesen. 
Die Frage, ob mich der zweite Band nun überzeugen konnte ist also legitim. Ich wünschte wirklich ich könnte ein Loblied singen, aber ich muss ehrlich sagen: Band 1 fand ich besser. 
Wo ich mich im ersten Band wirklich als Teil der Gruppe gefühlt habe, wirkte es hier ein bisschen so als würden mir die Figuren über den Kopf wachsen. Ja, ja ich weiß das klingt etwas seltsam. Dazu kommt etwas, dass ich leider auch selbst kenne: Die Protagonisten zischen. Ständig. Immer. 
Das kenne ich deswegen, weil es auch ein Dauerkritikpunkt in meinen Geschichten ist. Nun habe ich zum ersten Mal erlebt wie anstrengend das als Leser sein kann. Dennoch ist das eine Kleinigkeit die keinen Abbruch an der Geschichte tut. 
Leider sieht das bei unseren Helden anders aus. Sie sind anders, härter, roher - aber irgendwie scheine ich beim Lesen die Entwicklung verpasst zu haben. Ich war wirklich unschlüssig, als ich die letzte Seite des Buches erreicht habe.
Die Grundidee und der Verlauf der Geschichte ist absolut nicht schlecht. An den Style des Autoren kann an nun meckern, oder man mag es. Aber leider war der erste Band einfach besser, darum muss ich hier einen halben Punkt mehr abziehen. 

Donnerstag, 5. April 2018

Oliver Pätzold - Die Letzten (Zerfall)



Name: Die Letzten - Zerfall 

Autor:  
Oliver Pätzold


Verlag:  
CreateSpace Independent Publishing Platform

Geeignet für: Thriller Leser, Dystopie Liebhaber, Weltuntergangsfanatiker

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  384

Preis: 11,76 Euro (broschiert)

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Autoren zur Verfügung gestellt, vielen Dank!



Inhalt:

„Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?“ Ein Jahr nach dem Ausbruch einer verheerenden Pandemie finden Robert, seine Kinder Hanna und Alexander sowie Sarah Zuflucht in einer Burggemeinschaft. Doch das Schicksal ist unbarmherzig: Wasser wird zur Mangelware und eine feindliche Gruppe belagert die Festung. Um dem drohenden Tod zu entgehen, müssen die Bewohner fliehen. Während sich Hanna, Alexander und Robert auf ihrer Flucht gemeinsam durch eine sterbende Welt kämpfen, muss Sarah auf sich allein gestellt ihre größten Ängste besiegen. Denn sie ist nicht die Einzige, die überleben will. Und sie alle werden von einem neuen, unsichtbaren Feind bedroht …

Meine Meinung:

Ich muss wieder mehr Autoren lesen, die nicht auf den Verlagslisten stehen. 
Doch wirklich. Ich gebe zwar gern zu, dass viele den letzten Mist schreiben - aber es gibt eben doch einige kleine und große Diamanten in diesem Bereich. Oliver Pätzold konnte mich definitiv auf seine Seite ziehen. 
Zum einen liebe ich alles, was sich mit dem möglichen Untergang der Welt wie wir sie kennen zu tun hat. Damit liegen "Die Letzten" natürlich genau in meinem Beuteschema. 
Dennoch muss ich leider ein wenig meckern. Aber irgendwie mache ich das ja immer, oder?
Auf der positiven Seite steht, dass man sich als Teil der Gruppe fühlt und sich gut in dieses Szenario hineinversetzten kann. Allerdings ist die heftige Schilderungen von Brutalität in Form von Mord, Folter und sexuellem Missbrauch teilweise etwas überzogen. Hier wäre schlicht weniger, mehr gewesen. Dennoch will man wissen wie es weiter geht und fliegt entsprechend durch die Seiten. 
Für mich persönlich fehlte es (mal wieder) an einer starken Frau im gesamten Buch. Das liegt wohl weniger an Herr Pätzold selbst, sondern eher daran dass gerade in düsteren Romanen die Frau gern für´s Schema F genutzt wird. Hier hätte ich mir mal etwas "neues" gewünscht. 
Trotzdem, ein gutes Buch dass definitiv lohnenswert ist. 


Sonntag, 1. April 2018

Blogtour "Die Letzten: Zerfall + Verlust"


Endlich gibt es mal wieder etwas anderes von mir!
Mein Herz für Indieautoren dürfte den meisten Lesern bereits bekannt sein, doch
bei einer Blogtour war ich wirklich schon sehr lange nicht mehr dabei!
Umso schöner, dass es sich nun endlich ergeben hat und ich voller Elan dabei bin!
Mich konnte die Werke von Oliver Pätzold auf jeden Fall überzeugen, denn das Thema
einer Pandemie und die Folgen für die Menschheit sind nicht nur spannend,
sondern auch realistisch. Der wahre Horror steckt in der Wahrheit.
Die Rezension zum ersten Band wird bald folgen, und wer Lust hat mehr über den
Autoren und seine Werke zu erfahren sollte auf jeden Fall bei der Blogtour vorbeischauen.
Hier der kleine aber feine "Schlachtplan":
04.04. - Die ersten Tage
bei Claudia von Claudis Gedankenwelt
05.04. - Schockstarre
bei Silke von World of books and dreams
06.04. - Überleben gelungen, doch wie geht es weiter?
bei Anna von Passion4Books

07.04. - Eine Gesellschaft neu erschaffen
bei Marie von Vielleserin

08.04. - Die Ängste eines Autoren
bei Justin von Justine Wynne Gacy

Freitag, 30. März 2018

Susanne Jansson - Opfermoor

Name: Opfermoor

Autor:  Susanne Jasson

Verlag:  C. Bertelsmann Verlag

Geeignet für: Thriller Leser, Naturliebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  320

Preis: 15,00 Euro (broschiert)

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Inhalt:

Ein sagenumwobenes, abgelegenes Moor inmitten der Wälder und Seen Schwedens: Hier entnimmt die junge Biologin Nathalie Proben für ein Forschungsprojekt - und findet kurze Zeit später einen Mann, der brutal zusammengeschlagen im Sumpf liegt. Direkt daneben eine von Hand ausgehobene, etwa zwei Meter lange Grube. Ein vorbereitetes Grab? Ein Hinweis auf die Menschenopfer, die in der Eisenzeit hier erbracht wurden? Zusammen mit der Polizeifotografin Maya versucht Nathalie, die Geschehnisse aufzuklären. Dabei stoßen die beiden Frauen auf weitere Leichen im Moor und finden heraus, wie unheilvoll die Bewohner des Ortes in die Vorfälle verstrickt sind … Opfermoor ist ein suggestiver Spannungsroman der Extraklasse. Das zwischen Faszination und Unheil schillernde Moor wird dabei selbst zu einer Hauptfigur. Seiner Präsenz und Sogwirkung kann sich der Leser nur schwer entziehen.

Meine Meinung:

Es gibt Bücher auf die wartet man gefühlt ewig. Dann sind sie endlich da und man erwartet soviel, dass man eigentlich nur enttäuscht werden kann. Ein bisschen erging es mir so mit diesem Buch. Dabei hat "Opfermoor" eigentlich alles was ich liebe. Eine schöne Grundstory, Charaktere die einem schnell ans Herz wachsen und eine zarte Liebesgeschichte die sich nicht aufdrängt. 
Trotzdem habe ich das Buch mitten beim Lesen immer wieder "vergessen". Plötzlich waren einfach andere Dinge spannender. Die Wuffine, die Doku im Fernsehen oder nochmal kurz auf FB schauen was los ist. 
Was ich damit ausdrücken möchte: Es konnte mich leider nicht so packen, wie ich es mir gewünscht habe. Stattdessen schwang ich immer wieder etwas hin und her. Ich wünschte wirklich ich könnte Euch genauer sagen woran es liegt, aber der Funken ist einfach nicht übergesprungen. 
Obwohl ich objektiv betrachtet eigentlich nichts zu meckern habe, würde ich das Buch einfach nicht empfehlen. Sehr Schade, aber vielleicht lag es ja nur an mir?