Freitag, 19. Januar 2018

Heather Petty - My Dear Sherlock - Weil es enden muss


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Name: My Dear Sherlock - Weil es enden muss

Autor: Heather Petty

Verlag:  cbt Verlag 

Geeignet für: Sherlock Fans, Holmes Homies 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  
272

Preis: 14,99 Euro (Festband) 
         
Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!



Inhalt: 

Zwischen Liebe und Hass liegt nur ein Wimpernschlag 

Mori sinnt auf Rache. Und nur eine Person steht noch zwischen ihr und der Gerechtigkeit, die sie verdient: Sherlock. Der entwaffnende, brillante Lock. Sie spielt die Rolle der treuen, gequälten Freundin und manipuliert Lock, ihr zu helfen, während sie still und leise den Untergang ihres Vaters vorbereitet.

Doch als einer ihrer Pläne Unschuldige in Gefahr bringt, durchschaut Lock das Lügengespinst und stellt Mori vor die Wahl – eine Entscheidung, die den Rest ihrer beider Leben bestimmen wird.


Meine Meinung:

Wer, wie ich, auf arrogante Superhirne steht und nebenbei auch noch ein Sherlock Holmes Fans ist sollte diese Reihe auf jeden Fall auf seine Wunschliste schreiben. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich um eine Jugendbuch Reihe handelt, dass Sprachbild ist dementsprechend schlicht. Aber auf eine nette Art, man kann das Buch innerhalb weniger Stunden inhalieren. 
Jamie Moriarty wurde getrennt von ihrer großen Liebe Sherlock Holmes. Wir haben also die Verknüpfung von Liebe, Verrat und einem Kriminalfall. Spannend und liebevoll behandelt der letzte Band den Ausgang dieser ungewöhnlichen Lovestory. Auch wenn unsere Protagonisten noch sehr jung sind (16 & 17) sehen sie die Welt doch recht erwachsen. 
Man bekommt also auch als ausgewachsener Leser nicht zwingend das Gefühl, es mit Kindern zutun zu haben. Auch wenn man die Story des letzten Bandes durchaus verstehen kann ohne den Rest zu kennen, sollte man „My dear Sherlock - Wie alles begann” und „My dear Sherlock - Nichts ist, wie es scheint” auf jeden Fall vorher lesen. 

Dienstag, 16. Januar 2018

Brittainy C. Cherry - Wie die Luft zum atmen


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Name: Wie die Luft zum atmen


Autor: Brittainy C. Cherry

Verlag:  LYX Verlag 

Geeignet für: Romantiker, Verliebte in die Liebe 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  368

Preis: 14,00 Euro (broschiert) 
       
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Inhalt:

Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen


Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.«
Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.


Meine Meinung:

Mit mir und reinen Liebesromanen ist es immer so eine Sache ...
Ich langweile mich schnell, wenn es nur darum geht sich zu verlieben. Für mich braucht ein Roman einfach Aktion und tiefere Bindungen, als die reine Verliebtheit. Genau das hoffte ich hier zu finden - und das ist mir auch zum Teil gelungen. Im Gegensatz zu den meisten Bewertungen mit 3 Punkten ist dieser Roman durchaus lesenswert und jaaaaa auch sehr schön. 
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Liz und Tristan. Gleich zu Beginn erfahren wir von den tiefen Verlusten, die unsere Protagonisten erfahren haben. Allein das hat mich ziemlich mitgenommen. Die Autorin versteh es auf jeden Fall, eine dramatische Geschichte zu erzählen. 
Umso mehr war ich enttäuscht, als Liz gleich zu beginn von ihrer Mutter berichtet und diese wörtlich als "Hure" bezeichnet. Nennt mich ruhig Korinthenkacker. Ich kann es nicht ab, wenn Frauen die wechselnde Geschlechtspartner haben diese Bezeichnung bekommen. Zumal dieser Sexismus von Frau zu Frau, auch gleich noch bei der besten Freundin auftaucht. Sorry, aber das geht für mich gar nicht. Roman hin oder her. 

Dienstag, 9. Januar 2018

Weiblich, ledig, untot - Betsy Taylor 1

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Name: Weiblich, ledig, untot 

Autor: Mary Janice Davidson

Verlag:  LYX Verlag 

Geeignet für: Buffy Fans, Vampirnerds, deprimierte Vampirjäger

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  318

Preis: 8,95 Euro (Taschenbuch) 
         
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Inhalt:

Betsy Taylor hat eine fürchterliche Woche hinter sich -- erst verliert sie ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben - und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ist! Außerdem wird sie ständig von einem unheimlichen Heißhunger auf Blut geplagt. Ihre neuen Freunde halten sie für die lange prophezeite Königin der Vampire. Betsy ist da anderer Meinung, doch die Vampire ködern sie mit einer Geheimwaffe, der sie nicht widerstehen kann: Designerschuhe. Mindestens ebenso verlockend ist der Vampir Sinclair ...


Meine Meinung:

Das erste Buch für die LYX Challenge - und dann das!
Ich habe mich tatsächlich fast (un)tot gelacht. Betsy ist eine Protagonistin, die ich eigentlich hassen sollte. Ihr ist nichts so wichtig wie ihre Highclass Schuhe, sie bezeichnet sich als Tierfreundin, kann aber einem guten Steak nicht widerstehen und natürlich ist sie Feministin - zumindest, wenn es ihr gerade passt. Sie beinhaltet alle widersprüchlich, schlechten Eigenschaften die mich in der realen Welt einfach nur wütend machen würden. Trotzdem ist sie einfach unheimlich witzig. 
Dieses Buch nimmt das gesamte Vampirgenre so sehr auf die Schippe, dass man sich zwischenzeitlich fragt ob die Autorin in die Zukunft sehen konnte. Zugegeben, die Geschichte an sich ist nicht wirklich neu. Trotzdem macht es einfach Spaß sich von Betsy in die eigentümliche Welt der Vampire entführen zu lassen. Und natürlich ihr dabei zuzusehen wie sie eine Scheiße nach der nächsten baut.
Romantisch wird es zwischen durch auch, allerdings hält sich das Ganze in einem erträglichen Rahmen. Ebenfalls ein großer Pluspunkt: Die anderen Figuren. Es gibt den depressiven Arzt des Vertrauens, die schlagfertige und reiche beste Freundin und eine menge seltsame Vampire die sich nicht einmal Anne Rice ausdenken könnte. 
Wer Lust auf ein Buch hat, dass ihn einfach nur zum grinsen bringt ist hier richtig. 

Dienstag, 2. Januar 2018

7 Tipps um mehr zu lesen

Das neue Jahr ist gestartet - und ich verspreche Euch schon jetzt: Es wird wieder viel gelesen! 


Das liegt nur an meiner Büchersucht, sondern auch daran dass ich dieses Jahr gleich bei zwei Lese-Challenges mitmache. Die liebe Anna von The Anna Diaries organisiert wieder die Blanvallet Challenge. Da ich jedoch wieder richtig Lust auf mehr Kitsch und Fantasy habe, durfte ich mich dieses Jahr auch bei der LYX Challenge anmelden.



Es wird also wieder gesuchtet ohne Ende. "Wie schaffst Du es nur so viel zu lesen", war die häufigste Frage, die zu diesem Thema bei mir eingetrudelt ist. 
Ja, ich lese sehr schnell. Das mag für einige von Euch etwas sehr Cooles sein, für mich ist es teilweise schon fast etwas anstrengend. Gerade wenn ich lange auf ein Buch hingefiebert habe, ist es Schade, wenn der Spaß schon nach einem Tag vorbei ist. Dennoch habe ich hier ein paar Tipps zusammengetragen, wie jeder von Euch mehr lesen kann. Denn oft sehen wir den Wald vor lauter Büchern nicht.

1. Niemals ohne Buch das Haus verlassen


Wozu hat man eine Handtasche oder einen Beutel, wenn darin kein Buch ist? 
Sofern man nicht gerade mit dem Auto fährt, hat man in der Bahn eigentlich immer Zeit um einen Absatz oder ein Kapitel zu lesen. Wer darauf steht die Stimmen der Menschen auszuschalten, kann auch ohne Probleme auf ein Hörbuch umsteigen. Einfach auf´s Handy laden und entspannt nebenher hören. Das klappt im Auto natürlich auch. Zugegeben, ein leichter Tipp. Allerdings wird oft unterschätzt, wie viel solche Kleinigkeiten ausmachen.


2. Bücher abbrechen

Ich höre quasi wie einige Booknerds scharf die Luft einatmen. Es sollte hier doch drum gehen, MEHR zu lesen. Ja, geht es auch. 
Lesen sollte Spaß machen. Es macht keinen Spaß sich durch Bücher durch zu quälen. Also macht es auch nicht. In der Vergangenheit war es für mich wirklich schwierig, mich an diesen Punkt zu halten. Gerade bei Reihen schaffe ich es nicht immer, mich an meinen eigenen Vorsatz zu halten. Trotzdem sollte die wertvolle Lebenszeit nicht für Bücher verschwendet werden, die Ihr gar nicht mögt. Also wagt es: Brecht Bücher ab. 

3. Parallel Lesen

Ich lese meist drei Bücher auf einmal. Ein Buch ist mein "Unterwegsbuch". 
Es liegt in meiner Tasche und wartet darauf, dass ich irgendwo Zeit totschlagen muss. 
Ein Buch ist bei mir IMMER ein Hörbuch. Übrigens eine Leidenschaft, die ich erst letztes Jahr für mich entdeckt habe. Während ich putze, während der Arbeit oder, wenn ich gerade einfach keine Lust habe, selbst zu lesen. 
Das letzte Buch liegt neben meinem Kopfkissen. Es wartet darauf, mich vor dem Schlafen noch einmal in eine neue Welt zu entführen. Spätestens jetzt sollte es niemanden mehr wundern, dass ich in guten Wochen auch mal 6 Bücher lese.

4. Fernseher aus, Handy weg - Gemütlichkeit an

Montag, 1. Januar 2018

Tess Gerritsen - Blutzeuge


Name: Blutzeuge

Autor: Tess Gerritsen

Verlag:  Blanvalet Verlag 

Geeignet für: Thriller Fans, Schnüffler, Hobby Ermittler

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  432

Preis: 19,99 Euro (Hardcover) 
         
Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Vielen Dank!

Inhalt:

Sie haben das Böse gesehen – und er lässt sie mit ihrem Blut zahlen.
In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt ...

Meine Meinung:

Mal wieder schön blöd von mir - da habe ich glatt übersehen, dass es sich um den 12. Band der Reihe handelt. Zum Glück, war das allerdings nicht ganz so schlimm. Man kann ohne Probleme mitten in der Reihe einsteigen, dass was man wirklich wissen muss, wird ohnehin noch einmal erklärt. Glück im Unglück also. 
Obwohl mich genau dies jedoch am Anfang etwas irritiert hat, kam ich sehr schnell in die Geschichte hinein. Tess Gerritsen hat ein super Tempo bei dem Erzählen ihrer Geschichten, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ihre Hauptcharaktere fallen bei dem spannenden Fall jedoch keineswegs in den Hintergrund.  Maura und Jane bekommen in der Tat immer mehr Tiefe. 
Als Leser scheint man inzwischen eine innige Freundschaft zu den beiden aufgebaut zu haben, dass kann für einige Thriller Leser irritierend sein, für mich ist es super. Ich liebe es, mich nicht gleich wieder auf neue Ermittler einzulassen. 
Dennoch muss ich einen Kritikpunkt los werden: Neu ist weder die Art des Falles, noch der Versuch den Leser auf die falsche Spur zu führen. Hier hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht.