Samstag, 14. April 2018

Kitty Thomas - Leckerbissen


Name: Leckerbissen

Autor:  Kitty Thomas

Verlag: Festa Verlag

Geeignet für: Hardcore Fans, Dunkle Sex Fantasien, Dark Romance Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  224

Preis:  13,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Inhalt:

»Heute entdeckte ich etwas Schönes und beschloss, es zu zerstören. Ich wollte sehen, wie es in meinen Händen zerbricht und zu meinen Füßen zerbröckelt. Ihr Name ist Emily Vargas.«
Emily wird in völliger Isolation gefangen gehalten. Als Teil seiner Konditionierungsmethoden weigert sich ihr Entführer, mit ihr zu sprechen, weil er weiß, wie sehr sich die selbstbewusste Frau nach menschlichem Kontakt sehnt …
»Kann ein so schöner Mann ein Monster sein?«
Was passiert, wenn alle Gefühle der Lust und des Schmerzes auf den Kopf gestellt werden? Wenn Peitschen Behagen verursachen und Essen zur Strafe wird?
»Der erste Tag meiner Gefangenschaft war wie eine Geburt – oder wie Sterben.«

Dies ist die Geschichte von Emily, von ihr selbst erzählt. Das ist keine kuschelige Liebesgeschichte. Es geht um echte Sklaverei.

Meine Meinung:

Ich habe ein wenig gebraucht, bis ich meine Meinung zu diesem Buch in die richtigen Worte kleiden konnte. Wie ihr wisst, prangere ich oftmals an, dass Sexismus in Büchern und Geschichten noch immer groß nicht. Sicherlich werden sich einige Fragen, wie ich dann ein Buch aus dem Dark Romance Bereich lesen kann ...
Nun die Antwort ist verstörend einfach: Hier geht es um abgründige Phantasien. 
Die Geschichte von Emily hatte mich schon bei der Trigger Warnung, die besagte das es nicht darum geht eine Vergewaltigung gut zu heißen und das dieses Buch keine Anleitung für BDSM Spielchen sei. Es ist reine Fiktion, eine grausam schöne Geschichte aus dem Kopf der Autorin. Beängstigend gut geschrieben und mit einem nicht zu leugnenden Suchtpotenzial. 
Die sexuellen Akte sind nicht brutal - sie sind verstörend zärtlich. So wie das Monster verstörend schön ist, verführerisch und voller Versprechen die nicht als Schall und Rauch sind. 
Die Wendung zum Ende, bei der wir auch mehr über den Täter erfahren hat mir als Leser das Gefühl gegeben Emily noch besser zu verstehen. Noch mehr in ihren Kopf zu blicken, der so verwirrt zwischen Angst und Sehnsucht hin und her springt. 
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte. 
Nach meiner Meinung hätte es das Buch aufgewertet, wenn nicht DIESES Ende geschrieben worden wäre. Dennoch kann ich es gut verstehen, dass diese Art der düsteren Erotik so beliebt ist. Nur das sich die Autorinnen hier nicht hinter der Maske von Vampiren, Drachen oder Werwölfen verstecken. Die realen Monster können ebenso dunkle Phantasien in uns wecken....


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