Donnerstag, 5. April 2018

Oliver Pätzold - Die Letzten (Zerfall)



Name: Die Letzten - Zerfall 

Autor:  
Oliver Pätzold


Verlag:  
CreateSpace Independent Publishing Platform

Geeignet für: Thriller Leser, Dystopie Liebhaber, Weltuntergangsfanatiker

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  384

Preis: 11,76 Euro (broschiert)

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Autoren zur Verfügung gestellt, vielen Dank!



Inhalt:

„Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?“ Ein Jahr nach dem Ausbruch einer verheerenden Pandemie finden Robert, seine Kinder Hanna und Alexander sowie Sarah Zuflucht in einer Burggemeinschaft. Doch das Schicksal ist unbarmherzig: Wasser wird zur Mangelware und eine feindliche Gruppe belagert die Festung. Um dem drohenden Tod zu entgehen, müssen die Bewohner fliehen. Während sich Hanna, Alexander und Robert auf ihrer Flucht gemeinsam durch eine sterbende Welt kämpfen, muss Sarah auf sich allein gestellt ihre größten Ängste besiegen. Denn sie ist nicht die Einzige, die überleben will. Und sie alle werden von einem neuen, unsichtbaren Feind bedroht …

Meine Meinung:

Ich muss wieder mehr Autoren lesen, die nicht auf den Verlagslisten stehen. 
Doch wirklich. Ich gebe zwar gern zu, dass viele den letzten Mist schreiben - aber es gibt eben doch einige kleine und große Diamanten in diesem Bereich. Oliver Pätzold konnte mich definitiv auf seine Seite ziehen. 
Zum einen liebe ich alles, was sich mit dem möglichen Untergang der Welt wie wir sie kennen zu tun hat. Damit liegen "Die Letzten" natürlich genau in meinem Beuteschema. 
Dennoch muss ich leider ein wenig meckern. Aber irgendwie mache ich das ja immer, oder?
Auf der positiven Seite steht, dass man sich als Teil der Gruppe fühlt und sich gut in dieses Szenario hineinversetzten kann. Allerdings ist die heftige Schilderungen von Brutalität in Form von Mord, Folter und sexuellem Missbrauch teilweise etwas überzogen. Hier wäre schlicht weniger, mehr gewesen. Dennoch will man wissen wie es weiter geht und fliegt entsprechend durch die Seiten. 
Für mich persönlich fehlte es (mal wieder) an einer starken Frau im gesamten Buch. Das liegt wohl weniger an Herr Pätzold selbst, sondern eher daran dass gerade in düsteren Romanen die Frau gern für´s Schema F genutzt wird. Hier hätte ich mir mal etwas "neues" gewünscht. 
Trotzdem, ein gutes Buch dass definitiv lohnenswert ist. 


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