Dienstag, 1. Mai 2018

A. J. Finn - The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?


Name: The Woman in the Window

Autor:  A.J. Finn

Verlag:  Blanvalet Verlag

Geeignet für: Liebhaber alter Filme, Hitchcock Fans, Thriller Leser 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  544 und 

Preis:  15,00 Euro (broschiert )

Bewertung: 4 von 5 Punkten


*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, danke dafür!

Inhalt:

Der internationale Bestseller: von 0 auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und von 0 auf Platz 2 der Sunday Times-Bestsellerliste in England!
»Der fesselndste Thriller, den ich seit 'Gone Girl' gelesen habe. A.J. Finn ist ein kühner Debütautor – meisterhaft.« Tess Gerritsen

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...


Meine Meinung:

Endlich mal wieder ein Challenge Buch das mich richtig begeistern konnte!
Einmal bin ich sogar eine Bahnstation zu weit gefahren, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Es ist wirklich lange her, seit ich so etwas hatte. Dabei war ich im Vorfeld gar nicht so sicher, ob "Woman in the Window" wirklich etwas für mich ist. 
Es ist ungewöhnlich, dass es zu einem Buch wie diesen Stimmen gibt, die behaupten es sei sehr langgezogen. Versteht mich nicht falsch, es ist mit Sicherheit nicht für jeden etwas. Allerdings ist "langgezogen" das völlig falsche Wort für dieses Buch. Die Spannung baut sich langsam auf. 
Es gibt nicht eine Drehung und Wendung nach der anderen. 
Man muss aufmerksam bleiben, die kleinen Puzzelstücke zusammen mit Anna suchen und richtig zusammen setzten - und erst dann kann man das Bild auch wirklich erkennen.
Anna ist eine sehr angenehme Protagonistin. Obwohl sie ziemlich viel Ballast mit sich herum schleppt (oder besser im Haus hin und her schiebt), ist der Leser eigentlich nie genervt von ihr. Sie ist viel mutiger, als ihr selbst es bewusst ist. Es war schön mal wieder eine starke Frau in der "Hauptrolle" zu sehen. Da die Nebenfiguren nur durch Annas Augen vorgestellt werden, blieben einige etwas blass. Gerade die Russels wirken auf den ersten Seiten etwas platt, wer jedoch weiter liest wird auch dahinter eine höhere Bedeutung erkennen. 
Dennoch muss ich gestehen, dass einiges trotzdem vorhersehbar war. Das Ende konnte mich jedoch wieder packen. 
Für mich also auf jeden Fall eine Thrillerempfehlung, für alle die mal wieder ein spannendes Buch ohne viele Achterbahndrehungen und Blutbäder wollen. 

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