Montag, 4. Juni 2018

Ule Hansen - Blutbuche


Name: Blutbuche

Autor: Ule Hansen

Verlag:  Heyne Verlag

Geeignet für: Vielleser, Berliner, Thriller Junkies

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  480

Preis:  17,00 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Inhalt:


"Bitte helft mir! Er sagt, er reißt mich in Stücke." Das und noch Schlimmeres steht in einem von drei kryptischen Briefen, die der polnischen Polizei zugespielt werden. Die Briefe sind auf Deutsch verfasst, und so erbittet man Amtshilfe bei der Berliner Polizei. Ein Gutachten soll klären, ob hier jemand unter grausamsten Bedingungen gefangen gehalten wird oder ob diese Briefe nur ein übler Scherz sind. Der Fall landet auf dem Tisch von Emma Carow, die für ihre genialen Analysen bekannt ist. Bei dem Versuch, das Rätsel zu lösen, wird sie mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert. 

Meine Meinung: 

Der zweite Band um Emma Carow schlug ein wie eine Bombe - zumindest spricht ganz Booktube und Bookstagram über das Werk des Autorenduos. Mich konnte der erste Band "Neuntöter" nur bedingt überzeugen, dennoch wollte ich mich noch einmal von Emma in die Welt der Fallanalyse entführen lassen. Gesagt getan!
Ich muss auch ehrlich sagen, dass mir der zweite Band besser gefallen hat. Dabei ist der Fall nicht ganz so ausgefeilt, wie im Vorgänger. Dafür konnte ich mich jedoch in Emma fiel besser hineindenken und endlich auch mitfühlen. Leider sind meine Kritikpunkte dennoch ziemlich identisch mit dem ersten Band. Zwar war das Drama in diesem Fall nicht ganz so gravierend, dafür hat Emma jedoch wieder so einiges angestellt bei dem ich den Kopf schütteln musste. Die Berliner Schnauze ist nicht immer politisch korrekt und das ist okay, aber muss eine Frau unter Männern denn immer einen schlechten Macho kopieren um sich knallhart und selbstsicher zu geben?
Auch empfand ich die Passagen des Flirtens teilweise einfach übertrieben. Nicht weil es sich als Ermittlerin nicht gehört mit Verdächtigen herum zu schäckern, sondern weil es nicht nur einmal vorkommt und man sich als Leser fragt was da los ist. Berlin ist zwar groß und hat viele tolle Männer, aber treffen die alle in diesem Fall zusammen?
Am Ende war recht schnell klar, wer hier der Täter ist. Trotzdem war es spannend und ich konnte mich gut unterhalten. Mal gucken ob im dritten Band auch eine Emma mal dazu lernt. 

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