Samstag, 21. Juli 2018

Anna Snoekstra - Ihr letzter Sommer

Name:  Ihr letzter Sommer

Autor:  Anna Snoekstra

Verlag:  
HarperCollins Verlag

Geeignet für: Thriller Leser, Doppelgänger

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  304

Preis:  16,99 Euro (broschiert)

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! 

Inhalt: 

„Mein Name ist Rebecca Winter. Ich wurde entführt.“ 

Im Sommer 2003 verschwindet die 16-jährige Rebecca Winter spurlos. Elf Jahre später greift die Polizei eine junge Rumtreiberin auf, die behauptet, Rebecca zu sein – und der Gesuchten tatsächlich so täuschend ähnlich sieht, dass deren Familie sie mit offenen Armen aufnimmt. Die vermeintliche verlorene Tochter genießt die ungewohnte Zuwendung und schlüpft mit wachsender Begeisterung in Rebeccas Kleider und Leben. Doch je intensiver sie sich mit ihrer Rolle identifiziert, desto tiefer dringt sie in Rebeccas Gefühlswelt vor. Und kommt der tödlichen Wahrheit um ihr Verschwinden immer näher …


Meine Meinung:

Tatsächlich war dieses Buch genau das, was ich gebraucht habe. Der Schreibstil ist simple, fast schon minimalistisch. Ein ziemlicher Kontrast zu den Blumigen Ausschmückungen die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Man wird als Leser einfach mitten in die Geschichte hineingeworfen. 
Unsere Protagonistin stellt für den Leser sofort klar: Sie ist nichts Bec, aber sie will ihr Leben. 
Eine durchaus spannende Thematik, die durch die drohende Gefahr in dem kleinen Örtchen noch einmal verstärkt wird. Dennoch war dieses Buch besonders eins: Einfach. 
Was ich jedoch unheimlich spannend fand, war die Tatsache, dass die Autorin ein aktuelles politisches Problem in Australien angesprochen hat. Flüchtlingslager. 
Obwohl der Plott durchaus gut war und ich mich schnell in die Geschichte hineingefunden habe, war es doch das was mit vom gesamten Buch am besten in Erinnerung geblieben ist. Die wenigsten Autoren schaffen es, aktuelle Thematiken natürlich in den Lesefluss einzubauen. Dafür gibts auf jeden Fall einen Bonuspunkt. 
Das Ende kam für mich ebenfalls unerwartet - ich hatte auf einen anderen Bösewicht getippt ...
Wer einen seichten Thriller für zwischendurch sucht, kann also ruhig zugreifen!

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