Donnerstag, 9. August 2018

Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz


Name:  Victorian Rebels 

Autor:  Kerrigan Byrne

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Schotten Fans, "Mösen" Möger

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  416

Preis:  12,90  Euro (broschiert)

Bewertung: 1 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Inhalt: 


Wenn eine Liebe durch tiefste Dunkelheit geht ...

Farah Mackenzie will sich nie wieder an einen Mann binden. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an ihre erste Liebe Dougan. Als sie jedoch dem berüchtigten Verbrecher Dorian Blackwell begegnet, gerät ihr Leben erneut aus den Fugen. Blackwell, der sie beunruhigt, aber auch etwas tief in ihrem Innersten berührt, entführt Farah nach Schottland ― angeblich zu ihrem Schutz. Doch jeder Moment, den sie mit dem scheinbar so eiskalten Mann verbringt, führt sie zu einer Wahrheit, die ihr erneut das Herz zu brechen droht ...


Meine Meinung:

Vorsicht, diese Rezension enthält leichte Spoiler die jedoch nicht den Verlauf der Grundstory betreffen. 
Holy, was ist denn da nur schief gelaufen?
Es ist wirklich lange her, dass ich das Bedürfnis hatte, ein Buch so richtig zu zerfetzten. Aber siehe da, hier ist es! Ich bezweifle, dass es in diesem Monat noch ein schlechteres Buch geben kann. Aber fangen wir von vorne an. 
Farah trauert ihrer Kindheitsliebe hinterher und will ganz dringend eine Familie. Schließlich geht sie auf die 30 zu und ist damit 1855 quasi schon scheintot. Aber hey, man könnte jetzt ja sagen es liegt einfach an der Zeit zu der es spielt. Allerdings erschließt sich mir dann nicht, wie sie einfach mal so mit dem großen und bösen Verbrecher Dorian Blackwell mit gehen und ihn anflehen muss ihr ein Baby zu machen. Klingt unsexy? Tja, dass war noch nicht alles. 
Insgesamt ließt sich das Buch gut. Wenn man auf Goschenromane steht die Omi heimlich unter der Bettdecke lesen würde. Seiten lang gibt es nur Geschwafel - und als es dann zur Sache geht, wird maßlos übertrieben. Über fast 3 (!) Kapitel wird gepimpert und dass mit wahnsinnig stilvollen Beschreibungen, wie MÖSE. 
Ja, ich weiß. 
Ich werfe auch gerne mit Genitalien um mich. Aber wirklich? Möse? Gibt es noch ein unerotischeres Wort für das weibliche Geschlecht? 
Guti, damit wären wir dann durch. Ach, wartet! Doch noch nicht ganz, denn insgesamt ist der Plot völlig vorhersehbar und man kann getrost ein paar Seiten überspringen ohne etwas nennenswertes zu verpassen. Dazu noch ein paar "seichte" Parallelen zu SoG und zack: Man hat meinen Flop des Monats. Schön. 
Ich geh jetzt was anderes lesen. 

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