Samstag, 29. September 2018

Textschnipsel: Für das Land und die Sterne #dtvfantasynewcomer


Link zu Sweek: 

Ja, ich weiß. In der letzten Zeit gab es viel zum Thema "Schreibwettbewerbe", aber was soll ich sagen? Ich habe seit Monaten endlich wieder die Motivation gefunden, meine Geschichten nicht zu verstecken. Wer mir auf Instagram folgt, kann dieses Lied wahrscheinlich schon mitsingen. (Und hier ganz zufällig mein Link zu Insta: https://instagram.com/justine_thereadingmermaid/)
Ich liebe das Schreiben. 
So sehr, dass ich mir oft selbst nicht genug bin und mich einfach nicht traue jemanden meine Geschichten zu zeigen. Aber genau das soll sich nun ändern. Dieses Schreibprojekt bedeutet mir so unfassbar viel, weil es die ERSTE Geschichte war, die ich je beendet habe. Insgesamt füllten sich vier Notizbücher, über die tragisch schöne Geschichte von Dean und Akasha. Und Glen und Amy. Und Justin und Tears. Und natürlich Gwenya. 
Tut mir leid, dass war jetzt wahrscheinlich etwas verwirrend. 
Was ich damit sagen will: Ich werde wahrscheinlich nicht mit meiner Highfantasy Romantik Story gewinnen. Das ist okay für mich. Aber vielleicht wird sie dennoch gelesen. 
Denn auch, wenn ich sehr oft nur für mich schreibe ... 
Irgendwie möchte ich meine Liebe zu den Protagonisten doch teilen. 
Am besten mit Euch. 


In diesem Sinne - macht Euch ein schönes Wochenende, schaut auf Sweek vorbei und gebt Dean und Akasha eine Chance (und vielleicht sogar ein Like.)
Für Fans von tragischen Liebesgeschichten, epischen Schlachten und der nordischen Götterwelt, könnte diese Geschichte auf jeden Fall etwas sein. 
Wie immer freue ich mich über Feedback, Anregungen und Gemecker über zu viel Kitsch und Blut. 

Klappentext:
Das wunderschöne Cover verdanke ich der Autorin Emily Bähr!
https://www.facebook.com/emilybaehr.autorin/
Die ersten Nymphenkriege haben das Land gespalten.
König Dean versucht mit allen Mitteln, die Menschen seines Landes zu schützen. Doch die Götter haben andere Pläne mit ihm. Die Narben seiner Vergangenheit drohen wieder aufzubrechen, als seine tot geglaubte Geliebte am Hofe um das Leben ihrer Tochter fleht. Kann ein König ohne Hoffnung das Land und die Frau retten, die er liebt?
Ein Mann geboren aus Blut und schwarzer Magie. Ein Mädchen, dass von den Toten aufersteht. Eine Frau mit dem Herz des Ozeans. Ein Kind geboren aus Schmerz und Verrat. Der Kontinent wird sich spalten. Der rote Mond lässt das Meer wüten. Die Seuche wird die Königskinder holen und der Krieg wird erst enden, wenn sich das Göttliche mit dem Schwarzen mischt.

Freitag, 28. September 2018

College Princess - Annie Laine im Interview



Nichts verabscheut Isabella mehr, als sich dem strengen Hofprotokoll ihres Königreichs zu beugen. Vor allem die ständigen Versuche ihrer Eltern, sie mit einem adligen Mann zu verheiraten, lassen die Prinzessin alles daransetzen, jeden Heiratsanwärter zu vergraulen. Umso glücklicher ist sie, dass das College in England auf sie wartet...


1. Hallo, Annie! 
Danke das Du dir die Zeit genommen hast. Der zweite Teil deiner Modern-Princess Reihe "College Princess" geht gerade an den Start - wie fühlt sich das an?

Annie:
Hallo, Ju! 
Ich hab zu danken. Puh, wie fühlt sich das an? 
Ziemlich unwirklich, wenn ich ehrlich bin. Geschrieben habe ich das Buch schließlich schon im November 2017, als noch nicht feststand, ob es überhaupt erscheint. Als die Zusage im März 2018 kam, waren es auch noch sieben Monate hin und jetzt ist es fast soweit! Nächste Woche schon! Und die Impress-Blogger kriegen es sogar schon diese Woche. Ich freue mich wahnsinnig und bin gleichzeitig echt aufgeregt!


2. Das glaub ich dir sofort. Den ersten Band deiner Reihe habe ich ja bereits gelesen - dieses Mal geht es um Isabella. Wie kam es dazu, dass du sie als deine neue Protagonistin ausgewählt hast?

Annie:
Ha, das wusste ich! Danke übrigens für die Rezension. (Den Link zur Rezi habt Ihr hier: https://www.justinewynnegacy.de/2018/08/annie-laine-high-school-princess.html)
Isabella war von Anfang an mein Liebling. Ganz spontan habe ich sie direkt am Anfang von "Highschool Princess" in das Skript geschrieben und als Isabell, eine gute Freundin und Vorlage für Isabella, nichts dagegen hatte, durfte sie auch dort bleiben. Während ich noch an Band 1 getüftelt habe, wuchs in mir der Wunsch, Isabella ins Rampenlicht zu rücken. 
Sie ist einfach so ein herrlich verrückter Charakter und sie verdiente eine eigene Geschichte.

3. Das kann ich gut verstehen, für mich was sie auch in Band 1 mein Liebling. Im Gegensatz zu Sara, ist Isabella etwas rebellischer. Was war für dich an dieser neuen Geschichte die größte Herausforderung?

Annie:
Ich glaube, Isabella ist der unangefochtene Lieblingscharakter aus Band 1. 
Die größte Herausforderung kann ich bei Band 2 gar nicht benennen, weil alles irgendwie leicht und doch auch schwer war. Dazu sei gesagt: Die Story war ursprünglich ganz anders geplant. Ich hatte die komplette Handlung im Kopf und auch schon ein Exposé geschrieben. Aber als ich dann angefangen hatte, das Buch zu schreiben, fiel es mir unfassbar schwer, mich an meinen eigenen festgelegten Plot zu halten. 
Also habe ich es nicht getan. 
Das, was ich stattdessen geschrieben habe, hatte zwar nicht mal mehr entfernt die leichte, lockere Stimmung, die ich eigentlich erreichen wollte, aber es ging mir verdammt schnell von der Hand. Die Rohfassung war zwar weniger umfangreich - viel weniger! - als die finale Fassung, aber ich hatte sie tatsächlich in unter drei Wochen fertig.

4. Wow, definitiv eine Rekord Schreibzeit. Bist du der Meinung deine Charaktere haben ihren eigenen Kopf und ändern manchmal deine Pläne?

Annie:
Kann man so sagen, hihi. Dabei habe ich andere Young Adult-Skripte in ähnlich kurzer Zeit geschrieben. Und ja, meine Charaktere haben definitiv ihren eigenen Kopf. Du willst nicht wissen, wie viele Exposés sich schon umgeschrieben habe, weil die sich einfach nicht an den Plot halten konnten.

5. Würdest  du sagen, dass du deinen Protagonisten soviel Freiraum wie möglich lässt? Und hattest Du dadurch schon mal Probleme deinen roten Faden wieder zu finden?

Annie:
Klar, die dürfen tun und lassen, was sie möchten. Im Young Adult Genre, in dem der Fokus eher auf den Charakteren liegt, finde ich das sogar wichtig. Den roten Faden habe ich dadurch auch noch nicht verloren.

6. Es ist der zweite Band einer ganzen Reihe über die Probleme einer modernen Prinzessin. Wie kam es überhaupt zu dieser Idee?

Annie: 
Ich wünschte, ich könnte hier eine total spektakuläre Story erzählen, wie ich auf die Idee gekommen bin. Kann ich aber leider nicht. Eigentlich konnte ich nur eines Nachts nicht schlafen, weil mich dieser Plotbunny wachgehalten hat. 
Ich habe die Idee dann auf meinem Notizblock geschrieben und fand sie am nächsten Morgen nicht schrecklich. Tatsächlich war auch erst nur ein einzelner Band geplant. Dann kam Isabella und die Dinge gerieten außer Kontrolle.

7. Charaktere mit eigenem Willen - ich sehe schon, der Kreis schließt sich. Ich bin jeden Fall sehr gespannt auf den neuen Teil rund um Isabella. Planst du noch weitere Projekte?

Annie:

Und ich bin sehr gespannt, wie er dir gefallen wird. Halte mich auf jeden Fall auf dem Laufenden. 
Wirklich geplant mit Veröffentlichungstermin ist nach "College Princess" erstmal nichts mehr, allerdings schreibe ich gerade am 10. Skript dieses Jahr. Das heißt, ich habe einiges in der Hinterhand. Wann und wo diese Bücher erscheinen, steht allerdings noch nicht fest. Größtenteils bewege ich mich dabei im Young Adult-Genre, aber gerade bin ich mal wieder in Sachen Fantasy unterwegs

8. Erstmal danke, für deine Antworten. Die letzte Frage ist etwas anders, jedoch muss jede Autorin sie mir beantworten. Inzwischen wird die Kritik an Frauencharakteren in Büchern immer lauter. Gerade im Feminismus wird oftmals angeprangert, dass falsche Werte und toxische Beziehungen romantisiert werden. Wie stehst du zu diesem Thema und inwieweit sind deine Charaktere dadurch betroffen oder eben nicht betroffen?

Annie:
Eine wirklich gute und wichtige Frage. Grundlegend kann ich Bücher, in den solche toxischen Beziehungen vorkommen, absolut nicht leiden und mache daher meist einen großen Bogen um sie. Obwohl ich normalerweise bei Büchern kein Moralapostel bin, ist das definitiv ein Trope, den ich nicht einfach durchgehen lassen kann. 
Vor allem bei Jugendbüchern habe ich immer eine leise Stimme im Hinterkopf, die mir sagt: Junge, beeinflussbare Mädchen lesen das und wünschen sich dann auch sehnsüchtig, dass irgendein heißer Kerl um die Ecke kommt, sie wie Dreck behandelt und jeden Aspekt in ihrem Leben kontrolliert, um ihnen zu zeigen, wie sehr er sie liebt. 
Ich meine ... nein. Einfach nur nein. 
In meiner "Modern Princess"-Reihe könnte man es aber tatsächlich auch in diese Richtung auslegen, dass meine Charaktere betroffen sind. 
So soll Sara in "Highschool Princess" einen Mann heiraten, den ihre Eltern für sie ausgewählt haben. Und auch Isabella wird in der Wahl ihres Mannes von ihren Eltern bevormundet. 
Meine Charaktere sind strickt gegen diese Behandlung und erheben ihre Stimme, Isabella etwas mehr als Sara, die trotz aller Missgunst ihr Pflichtgefühl als Prinzessin ihres Reiches nicht ganz ausschalten kann. 
In "College Princess" gibt es zwar keine toxische Beziehung, aber Isabellas Eltern versuchen, ihre Werte durchzusetzen und Isabella zu einer Heirat mit einem adeligen Mann zu nötigen. Dass das falsch ist, muss ich wohl nicht extra noch erläutern. 
Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass in dem Buch falsche Werte vermittelt werden, weil die Protagonistin selbst betont, dass sie sich nicht damit abfindet. Wichtig ist für mich dabei, wie die Charaktere mit ihrer Lage umgehen. 
Sagen sie einfach Ja und Amen und lassen alles mit sich machen oder wehren sie sich? Denn es ist weniger die Thematik, die falsche Werte vermittelt, als viel mehr die handelnden Figuren. Die sind es schließlich, mit denen die Leser sich identifizieren.

Danke für diese sehr schöne Antwort!

Mehr zu Annie Laine und ihren Büchern erfahrt Ihren Blogs! Schaut vorbei und lasst Liebe da!





Freitag, 21. September 2018

Dieser BBF ist fucking hot - Wie die Erde um die Sonne

Name:  Wie die Erde um die Sonne

Autor:  Brittainy C. Cherry

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Bad Boy Fan Girls, Hippiemädchen, Liebeskranke

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  400



Preis:  12,90 Euro (broschiert)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Inhalt: 

Graham und ich waren nicht füreinander bestimmt.
Und doch hatten wir zusammen unsere höchsten Höhen erreicht, und waren zusammen in die tiefsten Tiefen hinabgestürzt. Seine Luft war zu meinem Atem geworden, sein Boden war meine Erde. Die Flammen seines Herzens waren mein Feuer und seine Tränen mein Wasser.
Sein Geist wurde zu meiner Seele.
Und dennoch war nun der Moment gekommen, Abschied zu nehmen.

Cover:

Oh, hallo?
Wer bist du denn?
Und warum hast du kein Hemd an? Und was macht das ganze Stroh hier?
Ja, die guten Cover Menschen wissen was wir wollen: Heiße Bookboyfriends mit viel Herz und Muskeln. Das wir die armen Boys damit als Sexobjekt abstempeln ist erstmal egal. Schick sieht es ja trotzdem aus. Und in diesem Fall passt es auch wirklich gut zum Buch. Ich werde mich trotzdem nicht trauen, dass Cover in meinem Regal in Szene zu setzen. Mein männlichen Besucher bekommen sonst noch Komplexe. 

Meine Meinung: 

Ich verliebe mich nicht oft in männliche Protagonisten. Meistens sind sie mir zu stumpf, zu schön, zu reich und langweilig. Doch Brittainy C. Cherry schafft es irgendwie doch immer wieder, dass ich meinen Fangirl Modus anschalte. 
Obwohl ihre Geschichten von tragischen Kitsch nur so triefen, greife ich immer zu. Und meistens habe ich dann sogar noch Spaß dabei. Man mag es kaum glauben. 
Dieser Bookboyfriend hat es mir ganz besonders angetan, denn Graham hat genau das, was mich auch in der Realität unfassbar anzieht: Er ist mürrisch, findet Menschen doof, will keine Kinder und schreibt ganz nebenbei auch noch unfassbar gute Horrorbücher. Tja, ich sags nicht gern aber damit hatte dieses Buch für mich eigentlich schon gewonnen. 
So ganz ohne motzen gehts aber mal wieder nicht, denn wer keine Babys mag wird hier ein ziemliches Problem bekommen. Ich habe versucht es auszublenden, aber das Baby ist einfach der Klebstoff zwischen den Protagonisten. Leider. Mich hats genervt, aber das ist eben kein wirklicher Kritikpunkt, sondern meine eigene Vorliebe. 
Tatsächlich kritisch finde ich allerdings, wie die "böse Schwester" dargestellt wurde. Eiskalt und ohne jede Form blieb so so flach, dass man sich fragte was da eigentlich los war. Ohne Mist, dass ging mir völlig gegen den Strich. Kein Mensch hat nur schlechte Seiten, genau damit spielt die Autorin immerhin. Und dann liefert sie mir das?
Eine böse, große Schwester deren Bewegründe quasi nicht vorhanden sind. Sie kommt drei Mal tatsächlich vor, hat immer eine tragende Rolle und bekommt trotzdem kein bisschen Farbe. Das hat Ende des Buches war auch so eine Sache ...
Ja, ich habe geheult. Denn in Sachen Liebe und Familie schafft es Brittainy C. Cherry einfach immer wieder mir das Herz zu brechen. Trotzdem war das Ende mal wieder ziemlich drüber. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Wendungen, die keiner vorher gesehen hat. Leider war es dies Mal wieder zu flach. 
Insgesamt ein schönes Buch mit einem BBF der so fucking hot ist, dass man es trotzdem Leben muss - obwohl die Autorin es deutlich besser kann. 

Dienstag, 18. September 2018

Das schlechteste Vampirbuch der Welt - Dark and Dangerous Love

Name:  Dark and Dangerous Love

Autor:  Molly Night 

Verlag:  Heyne Verlag

Geeignet für: ich habe keine Ahnung

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  512

Preis:  12,99 Euro (Taschenbuch)


Bewertung: 0 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir von Verlag zur Verfügung gestellt.

Inhalt:

Im Jahr 2440 sind die Vampire aus den Schatten gekommen und haben die Herrschaft an sich gerissen. Es ist eine düstere Welt, eine gefährliche Welt. Vor allem für die junge und unschuldige Schönheit Evelyn Blackburn. Eines Abends erregt sie auf einem Ball am Hofe des ebenso attraktiven wie skrupellosen Vampirkönigs versehentlich seine Aufmerksamkeit und mit einem Mal ist ihr Leben nicht mehr wie es vorher war. Denn der Vampirkönig will sie – um jeden Preis ...

Cover: 

Das Cover ist ein absoluter Griff ins Klo. Die beiden Protagonisten sehen völlig gelangweilt und teilnahmslos aus - obwohl wartet, ich denke dann passt es doch ganz gut. Absolut stimmungslos. Vielleicht war genau das gewünscht. Der rote Klecks "Wattpad Sensation" war einer der Gründe, warum ich dieses Buch gern lesen wollte. Inzwischen denke ich, es ist keine Empfehlung, sondern eine Warnung ...

Inhalt: 

Puh, setzt Euch erstmal hin. 
Das hier wird keine normale Mecker Rezension. Es wird ein Verriss der heftigsten Art. Ich habe selten bei einem Buch so oft kotzen wollen, wie in diesem. Dabei fing alles so schön an! Endlich mal wieder ein Vampir Buch dessen Inhalt ein kleines bisschen neuer klingt, als die 20te Auflage der Teeny Tragödien. Doch leider war es schlechter, als alle Bücher zum Thema, die ich bisher gelesen habe. 
Beginnen wir in den ersten guten 200 Seiten. 
Evelyn ist voll in love mit ihrem Freund, sie mag Vampire nicht sonderlich, muss aber lernen in dieser Gesellschaft zurecht zukommen. Ihr Daddy ist eigentlich ziemlich rebellisch unterwegs und lehrt noch immer die "alten Werte". Aus Gründen, die keiner kennt, gibt es in dieser futuristischen Welt, dann einen Ball im königlichen Palast - und oh Wunder, unser Mädchen trifft auf einen Vampir. Der scheint eigentlich auch ganz nett zu sein, aber mehr auch nicht. Natürlich ist er hin und weg von Evelyn. 
Warum?
Das weiß er leider auch nicht so genau, aber das tut auch nichts zur Sache. Es kommt natürlich heraus, dass er der Vampir König ist. (Warum man in der Zukunft einen Welt-Königs-Vampir hat und keinen Präsidenten weiß ich leider nicht.) Er hat sich nun in den Kopf gesetzt die gute Evelyn zu besitzen. Sehr romantisch. Darum bringt er auch ihren Freund in den Kerker und will die gesamte Familie zum Tode verurteilen. Logisch. Man(n) muss Frau ja zeigen wo der Hammer hängt, oder in diesem Fall eben der Ex-Freund. 
 Ab hier spoiler ich massiv. Falls Du das Buch noch lesen willst, solltest du hier aufhören. Ich kann dir aber versprechen, dass sich dieses Buch eher weniger lohnt, meine Rezi ist sicherlich unterhaltsamer! 

Montag, 17. September 2018

Buchempfehlung: Tage wie Türkis

Auch hier: Liebe pur!
Die Autorin hat sich selbst übertroffen und mir ein XXL Paket zum Buch fertig gemacht!
Tausend Dank dafür!
Mehr Infos findet ihr auf https://schriftverkehr.net


Name:  Tage wie Türkis

Autor:  Jennifer Hilgert



Verlag:  Selbstverlegt 

Geeignet für: Träumer, Wortverliebte, alte Seelen

Gelesen oder gehört: gelesen



Seiten:  144


Preis:  9,99 Euro (Taschenbuch)


Bewertung: 5 von 5 Punkten
(Am liebsten hätte ich 10 gegeben)

*Dieses Buch wurde mir von Jennifer Hilgert zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. 

Inhalt:

Tage wie Türkis schmecken nach Pfefferminze und Lakritz. Sie atmen Widerstand ein und Freundschaft aus. 
Ungeplant begegnet Amy ihrer Vergangenheit. Mit einem gewaltigen Gedankenguss bahnt sich allerhand Ballast aus achtzehn Jahren seinen Weg in ihre Gegenwart, ungeordnet und doch fein säuberlich dokumentiert in ihrem alten Tagebuch May. 
Seit sie die erste Seite aufgeschlagen hat, spinnen nicht enden wollende Fragen ein Netz aus Vergangenheit und Zukunft in ihren Gedanken. Was macht das Glück in den Momenten, in denen man es am allerwenigsten hat? Wie wird man überhaupt glücklich? Und wo sind sie hin, die Tage, wie Türkis? 
Ein innerer Kampf beginnt, in dem sie die Gelegenheit erhält, ihre Geschichte zu verarbeiten und ihre Zukunft zu verändern. 
Tage wie Türkis. Eine philosophische Novelle.


Cover: 

Das Cover mag auf den ersten Blick sehr schlicht wirken, doch man merkt schon hier mit wieviel Liebe dieses Buch gestaltet wurde. Der Einband passt einfach wundervoll zur Geschichte und versetzte mich in genau die richtige Stimmung zum lesen. 

Meine Meinung: 


Ich habe selten so lange gebraucht, um eine Rezension zu tippen. Dieses Buch hat mir das Herz gebrochen, es wieder zusammen geflickt und mich mit meinen Gedanken allein gelassen. Ich gerate ins schwärmen, denn selten hat mich ein Buch so sehr aus den Angeln gerissen. Ich habe es in einer dieser Wochen gelesen, in der einfach nichts klappte. Egal, was ich versuchte - gefühlt machte ich alles noch schlimmer. Und dann kam dieses Buch. 
Es hat mich aus einem Loch gezogen, mir neues gezeigt und mich so sehr in seinen Bann geschlagen, dass ich Mühe habe meine Gedanken in Worte zu fassen. Diese gerade mal 144 Seiten beinhalten so viele wichtige Frage, Gedanken und Gefühle. Wo geht meine Reise hin? Wie kann ich meine Zukunft selbst in die Hand nehmen? Muss ich mich von meiner Vergangenheit fesseln lassen? Was wäre wenn und wie wird es sein?
Wem dieses Buch nicht unter die Haut geht, hat wahrscheinlich noch nicht gelebt. Der lyrische Schreibstil ist poetisch, aber nicht überladen. Die Protagonistinnen sind echt, greifbar und könnten ebenso gut aus dem echten Leben stammen. Schon jetzt bekomme ich eine Gänsehaut, denn all die Dinge, die ich so oft in meinem Leben vermisst habe, werden hier aufgegriffen. 
Ihr wisst selbst, dass ich meist mehr mecker als lobe. Es ist selten, dass ich mich davor drücke einen Rezension zu schreiben, weil ich nicht weiß, wie ich einem Buch gerecht werden soll. 
"Tage wie Türkis" ist ein Kunstwerk. Voller Herz, Witz, dem Drama des Lebens und all den Fragen, die uns täglich im Kopf umher schwirren ... 
Ich bin noch immer geflasht, weiß noch immer nicht, wie ich meine Liebe zu diesem Buch am besten ausdrücken soll, und ich habe wieder Hoffnung. Auf meine eignen Tage wie Türkis. 

Eine Empfehlung für absolut alle, die ihre Liebe zu Worten neu entdecken möchten!

Montag, 10. September 2018

Magica: Quelle der Macht & Delta der Macht

Name:  Quelle der Macht & Delta der Macht 

Autor:  Saskia Stanner

Verlag: Eisermannverlag 

Geeignet für: Thriller Leser, Krimi Liebhaber, Freunde des Wechsels

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  300 & 250

Preis:  je 12,90 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. 

Inhalt:

Band 1

März 1645: Den neuen Lord in einer Vision zu sehen, wäre für eine Hexe wie Kristy ganz normal. Wenn diese ihn jedoch vierhundert Jahre in der Zukunft zeigt, stellt sich die Frage nach ihrem Sinn.
Auf der Suche nach Antworten kommt Kristy dem Lord Jonathan of Devon immer näher. Schnell wird ihr bewusst, dass sie sich eigentlich von ihm fernhalten sollte, statt Gefühle für ihn zu entwickeln.
Dann aber wird ein Hexenjäger auf sie aufmerksam und Kristy muss sich entscheiden: Wird sie dem Jäger selbst gegenübertreten oder sich von Jonathan schützen lassen denn schließlich ist er das gefährlichste Wesen ihrer Zeit?


Band 2

Juni 2015: Obwohl Ally eigentlich kein Interesse daran hat, ein übernatürliches Wesen zu werden, begleitet sie ihre beste Freundin zu einem Vampir-Informationstreffen. Dort trifft sie auf den Vampir Jonathan Westlake und hat sofort das Gefühl, ihn zu kennen. Dabei ist sie ihm noch nie begegnet. 
Als wäre das noch nicht genug, zeigen sich wenige Tage später Allys enorme Hexenkräfte. Sie ist die Wiedergeburt der Quelle der Macht und muss sich nun nicht nur mit Kristys Kräften, sondern auch mit ihren Erinnerungen und Gefühlen auseinandersetzen. Dabei verschwimmen die Grenzen zu ihren eigenen Empfindungen immer weiter. 
Ally muss sich fragen, wer Jonathan nun wirklich liebt sie selbst oder doch bloß Kristy? Doch die Zeit wird knapp, denn Jonathan ist nicht die einzige unsterbliche Gestalt, die sich seit Kristys Tod nicht verändert hat ...


Meine Meinung: 

Ich sag es Euch gleich: Wenn Ihr diese Reihe lesen wollt, wird Euch das Herz gebrochen. Mehrfach. Also dürft Ihr hinterher nicht mit dem Finger auf mich zeigen, ich habe Euch gewarnt! So, da wir dass geklärt haben, legen wir jetzt los. 
Der erste Band beginnt etwas holprig. Der Stil der Autorin ist durchaus gut und lässt sich sehr flüssig lesen, doch ab und an musste ich dennoch über Formulierungen und Beschreibungen stolpern. Das hat der Geschichte jedoch keinen Abbruch getan. Auch wenn ich ehrlich zugeben muss, dass die Familiengeschichte von Kristy für mich eher uninteressant war, konnte ich mich dafür sofort in den Vampir Lord verlieben. Die beiden Protagonisten haben eine sehr leichte, knisternde Chemie ohne, dass gleich gigantische Feuer der Leidenschaft entfacht werden. Die Liebe ist eher zarter. Das macht es jedoch gerade am Ende so wunderschön. Trotzdem muss ich einen Kritikpunkt erwähnen: Der gesamte erste Teil  erinnert an einen überlangen Prolog, damit es im zweiten Band so richtig zur Sache gehen kann. 
Der zweite Band hat mich dann so richtig umgehauen. Ally ist als Protagonistin noch einen ganzen zacken dynamischer als Kristy. Dazu war von den vorherigen Kritikpunkten nichts mehr zu spüren. Kein Stolpern im Lesen, nur völliges Suchtpotenzial. Ich möchte vom Inhalt nicht allzu viel verraten, aber ich kann Euch sagen: Wer den ersten Teil mochte, wird den zweiten Teil lieben! 
Definitiv eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne in die Welt von Hexen und Vampire abtauchen. Ich habe mir die Autorin definitiv gemerkt und werde noch mehr Bücher von ihr lesen. Aufmerksam geworden bin ich auf Saskia Stanner übrigens durch den Sweek Wettbwerb. Da sieht man mal wieder, dass man nur aufmerksam sein muss. 
Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Buch!

Sonntag, 9. September 2018

Leserunde: Das Haus der Mädchen

Name:  Das Haus der Mädchen

Autor:  Andreas Winkelmann

Verlag: 
Rowohlt Verlag

Geeignet für: Thriller Leser, Krimi Liebhaber, Freunde des Wechsels

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  400

Preis:  9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. 

Inhalt:


Schweig, um zu leben
Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder. 
Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...


Meine Meinung: 

Endlich mal wieder eine Leserunde!
Ich liebe es wirklich Bücher gemeinsam zu lesen, am aller liebsten wäre mir ein richtiger Buchclub, bei dem man jede Woche ein anderes Buch bespricht. Hier war es jedoch eine "nur" eine Online-Gruppe. Spaß gemacht hat es aber trotzdem. 
Zwischen den Thriller-Anfängern war ich der alte Hase im Genre. Man könnte meinen, dass dies dafür sorgte, dass unsere Meinungen weit auseinander gingen. Das jedoch absolut nicht so. Wir haben uns alle recht schnell einig: Der Burner ist ist dieses Buch nicht. 
Aber beginnen wir am besten beim Anfang. 
Das erste Kapitel ist packend und hatte uns alle sofort im Bann. Leider schafften das die folgenden Kapitel nicht. Ständig wurde der Protagonist gewechselt. Neben Leni, Jana, dem Opfer aus dem ersten Kapitel, Freddy und dem Ermittler, wird immer schön hin und her gesprungen. Wirklich spannend ist dabei eigentlich nur die Sicht von Leni und Jana. Wobei in der Mitte noch eine Protagonistin hinzukommt. Na? Schon verwirrt?
Stellenweiße war es wirklich anstrengend, zwar baut sich die Story gut auf, doch nervt es wirklich, wenn man in Gedanken kurz innehalten muss um darüber nachzudenken wer denn nun wer ist. 
Auch die Auflösung des Falles konnte mich so gar nicht überzeugen. Es kam mir nicht nur sehr konstruiert vor, sondern war auch absolut nicht greifbar. Ganz nach dem Motto: "Oh, ich hab ja schon 350 Seiten. Dann bring ich es mal zu Ende."
Leider nicht der beste Einstieg in die Leserunde, hoffentlich war es nicht das letzte Mal mit den Mädels! Ich freue mich auf das nächste Buch und hoffe, es schneidet besser ab.