Sonntag, 9. September 2018

Leserunde: Das Haus der Mädchen

Name:  Das Haus der Mädchen

Autor:  Andreas Winkelmann

Verlag: 
Rowohlt Verlag

Geeignet für: Thriller Leser, Krimi Liebhaber, Freunde des Wechsels

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  400

Preis:  9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. 

Inhalt:


Schweig, um zu leben
Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder. 
Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...


Meine Meinung: 

Endlich mal wieder eine Leserunde!
Ich liebe es wirklich Bücher gemeinsam zu lesen, am aller liebsten wäre mir ein richtiger Buchclub, bei dem man jede Woche ein anderes Buch bespricht. Hier war es jedoch eine "nur" eine Online-Gruppe. Spaß gemacht hat es aber trotzdem. 
Zwischen den Thriller-Anfängern war ich der alte Hase im Genre. Man könnte meinen, dass dies dafür sorgte, dass unsere Meinungen weit auseinander gingen. Das jedoch absolut nicht so. Wir haben uns alle recht schnell einig: Der Burner ist ist dieses Buch nicht. 
Aber beginnen wir am besten beim Anfang. 
Das erste Kapitel ist packend und hatte uns alle sofort im Bann. Leider schafften das die folgenden Kapitel nicht. Ständig wurde der Protagonist gewechselt. Neben Leni, Jana, dem Opfer aus dem ersten Kapitel, Freddy und dem Ermittler, wird immer schön hin und her gesprungen. Wirklich spannend ist dabei eigentlich nur die Sicht von Leni und Jana. Wobei in der Mitte noch eine Protagonistin hinzukommt. Na? Schon verwirrt?
Stellenweiße war es wirklich anstrengend, zwar baut sich die Story gut auf, doch nervt es wirklich, wenn man in Gedanken kurz innehalten muss um darüber nachzudenken wer denn nun wer ist. 
Auch die Auflösung des Falles konnte mich so gar nicht überzeugen. Es kam mir nicht nur sehr konstruiert vor, sondern war auch absolut nicht greifbar. Ganz nach dem Motto: "Oh, ich hab ja schon 350 Seiten. Dann bring ich es mal zu Ende."
Leider nicht der beste Einstieg in die Leserunde, hoffentlich war es nicht das letzte Mal mit den Mädels! Ich freue mich auf das nächste Buch und hoffe, es schneidet besser ab. 

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