Samstag, 10. November 2018

Der beste Fitzek ever - Der Insasse

Titel: Der Insasse

Autor:  Sebastian Fitzek

Verlag:  Droemer HC 

Geeignet für: Thriller Junkies, Fitzek Liebhaber, Psycho Leser und "Gothica" Fans

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  384

Preis:  22,99 Euro (Hardcover)

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Inhalt: 

Um die Wahrheit zu finden,
muss er seinen Verstand verlieren.
DER INSASSE

Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Ber​k​hoff. 
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah. 
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt. 
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben: 
Er muss selbst zum Insassen werden.


Cover:

Ja, ich bin ein Fangirl und ich MUSSTE natürlich die Limited Edition haben. Für mich hat sich das auf jeden Fall gelohnt. Klar, dass Cover ist schlicht. Die Anlehnung an eine Gummiezelle ist jedoch klassisch schön und sorgt durch die "Polsterung" für einen kleinen Kick. 
Der rote Buchschnitt ist dann eben noch die Kirsche auf der irren Sahne. Sorry. Ich finds geil!

Meine Meinung:

Wenn ich nur einen Autoren nennen dürfte, mit dem ich Buchbabys machen darf, wäre es wohl Sebastian Fitzek. Ich bin selten so sehr am schwärmen, wie bei ihm. Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei diesen Buch meine Bedenken hatte. Immerhin geht es hier um eine Anstalt und kleinere logische Fehler (so denkt man) fallen einem schon auf. Das erübrigt sich jedoch auf den letzten Seiten. 
Unser Protagonist Till Berghoff will endlich wissen, was mit seinem Sohn passiert ist. Dazu ist ihm jedes Mittel recht - sogar sich in eine Anstalt voller schwer Verbrecher einzuschleichen. Mit Hilfe seines Schwagers gelingt ihm das auch, doch natürlich wäre dieses Buch kein Fitzek, wenn nicht eine Scheiße Welle nach der nächsten über den armen Till rollen würde. 
Er muss zu Patrick Winter werden um nahe genug an die psychopathische Bestie heran zu kommen, die Kinder unter den abartigsten Bedingungen missbraucht und getötet hat. Nein, auch dieser Fitzek ist nichts für schwache Nerven. 
Es geht um Gewalt, Mord und Kindesmissbrauch - und damit zeigt Herr Fitzek mal wieder, dass ein guter Thriller nicht in den USA spielen muss. Der Horror ist bereits auf der ganzen Welt verbreitet, wir sehen nur ungern hin. 
Ich hatte das Buch so schnell durch, dass ich hätte weinen können. 
Das Ende hat mich völlig fertig gemacht, ich musste Stellen noch einmal nachlesen, denn sie ergaben nun einen ganz anderen Sinn. 
Natürlich ist weder das Thema, noch der Ausgang des ganzen völlig neu. Aber das ändert nichts daran, dass es einfach scheiße gut war. 
Ich warte jetzt also auf den nächsten Fitzek und hoffe weiter, auf Buchbabys. 

Kommentare:

  1. Guten Morgen =)

    Ich suche ja immer noch nach meinem ersten Fitzek. Nach dem Buch, mit dem ich in seine Werke einsteige. Dieses hier interessiert mich bisher am meisten. Ich bin allerdings nicht unbedingt mit starken Nerven gesegnet. Besonders dann nicht, wenn es um Kinder geht, aber ich bin so neugierig!

    LG
    Anja

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    1. Es ist schon ziemlich heftig - also vielleicht nicht sooo gut für den einstieg. Aber insgesamt ein hammer Buch!

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