Mittwoch, 27. Februar 2019

Diese 5 Testleser retten dein Manuskript

Jeder, der mich, diesen Blog oder mein Schreiben schon etwas länger verfolgt weiß, dass ich sehr gern und intensiv mit Testlesern arbeite. Das hat die unterschiedlichsten Gründe, aber besonders einen: Ich habe es einmal ohne gemacht und bin so sehr auf die Fresse gefallen, dass es heute noch wehtut. 
Darum sehe ich es sehr kritisch, wenn Autoren sagen, sie bräuchten oder wollten keine Testleser. Man ist selbst einfach zu dicht an der Geschichte dran, um wirklich alles zu finden, was einem potenziellen Leser sauer aufstoßen könnte. Von Rechtschreibung und Grammatik mal ganz zu schweigen. Natürlich gibt es Naturtalente da draußen, die ohne Probleme 100.000 Wörter mit nicht einem Fehler tippen - aber wenn wir ehrlich sind, gibt es diese Personen doch sehr selten. 
Also gibt es jetzt einen kleinen Exkurs zum Thema Testleser und warum ich sie wichtig finde. 

1. Der Schulterklopfer 

Gerade, wenn man noch neu in der Autorenwelt ist, kann man an seinem eigenen Werk schon mal verzweifeln. Darum ist es wichtig, jemanden zu haben der einen auch mal auf die Schulter klopft. Zuckerbrot und Peitsche ist hier das Stichwort. Man brauchte eine erste Meinung, damit man sich sicher sein kann das die Geschichte Potenzial hat. Dennoch darf die Stimme einen nicht nur in den Himmel loben - den 90% der ersten Skripte sind Mist. 
Klingt hart? Ist es auch, ändert aber nichts an den Fakten. 
Das Positive ist jedoch, dass man mit der ersten Fassung arbeiten kann. Besonders wenn man so großartige Testleser hat, wie ich. 
Mein persönlicher Schulterklopfer ist auf jeden Fall Anna. Sie hat mich sofort unterstützt und prüft jede meiner Ideen als erstes. Das bedeutet mir unheimlich viel und hilft, gleich zu sortieren welches Projekt in den Fokus rücken sollte. 
Also danke Anna!

Anna und ihren Blog findet ihr hier: https://www.the-anna-diaries.de/

2. Das Fan Girl oder der Fan Boy

Motivation ist die halbe Miete. Wenn man einen Testleser hat, der einen alle paar Stunden nach einem neuen Kapitel fragt und sich genauso in eine Figur verliebt hat, wie man selbst - dann hat man ein/en Fan Girl/Boy. Und das ist unfassbar viel Wert. 
Ich merke gerade jetzt, kurz nach Abgabe des ersten Bandes und den ersten Kapiteln des zweiten, wie sehr ich auf positive Bestätigung angewiesen bin um den Faden nicht zu verlieren. Selbstzweifel können in einer Branche wie dem Verlagswesen tötlich für ein Manuskript enden. Wir müssen uns nichts vormachen, jeder Verlagsvertrag ist hart umkämpft. Das steigert natürlich den Druck enorm. 
Meine persönlichen Fansgirls machen es mir allerdings einfach, mich davon nicht völlig runterziehen zu lassen. Sie sind verliebt in die Geschichte - genau wie. Und damit stacheln sie mich zum weiterschreiben an. Perfekt und für mich eine der größten Freunden beim schreiben. 

Meine Fangirls findet ihr hier: 



3. Der Rechtschreibprofi

Ich habe oft das Gefühl, niemand haut so viele Fehler in einen Text wie ich. Darum bin ich in Sachen Rechtschreibung auf jeden Fall auf mehr Hilfe, als nur die Dudenprüfung angewiesen. Das ich damit nicht alleine bin, sehe ich jeden Tag. Es gibt unfassbar viele Menschen, die den gleichen Traum haben wie ich: Autor sein. Auf den Bestseller Listen stehen. Davon vielleicht irgendwann leben können. 
Spoiler: 90% von uns werden das nie schaffen und 50% davon sind selbst Schuld, weil sie Texte und Manuskripte abschicken in denen mehr Fehler stecken, als lyrische Ergüsse. 
Ja, ich weiß, dass klingt hart. Es geht auch nicht darum, bei einem Mini Fehler völlig auszurasten. Wenn man ein Auge dafür hat, findet man auch bei den größten Autoren, nach Lektorat und Korrektur noch immer etwas. Aber um so weit zu kommen, sollte man alles daran setzten ein Fehlerfreies Skript abzugeben. 
Einen Blogpost kann man jeder Zeit bearbeiten, eine Bewerbung bei einem Verlag nicht. Glaubt mir, auch das musste ich schon am eigenen Leib erfahren. 
Darum meine Bitte: Sucht Euch einen Rechtschreibprofi. 

Mein Held der ersten Stunde ist Tamaro. Er hat fast jedes meiner Skripte vorab gelesen und sicherlich 90% der Fehler gefunden und verbessert. Damit hat er mir und meinen Figuren wortwörtlich das Leben gerettet. Mehrfach. Und immer noch.

Tamaros Blog findet ihr hier: http://tamaroszettelkasten.blogspot.com/

4. Die Recherche Queen

Man sagt nicht umsonst: Jeder gute Autor braucht einen Arzt als besten Freund. 
Ich persönlich finde allerdings wir sollten den Krankenschwestern und Pflegekräften genauso vertrauen. Darum habe ich meine persönliche Krankenschwester, die mir bei allen blutigen Fragen zur Verfügung steht und auch bei der Nachforschung hilft, wenn mal etwas nicht gleich geklärt werden kann. 
Recherche ist ein Punkt der oft genannt, aber selten durchgeführt wird. Natürlich kann man sagen, dass man für einen Liebesroman nicht so viel Aufwand betreiben muss, wie für einen Thriller - aber ganz ohne geht es eben doch nicht. 
Ganz besonders, wenn man seine Handlung an einem Ort spielen lässt, an dem man selbst noch nicht wahr. Glaubt mir, wenn ihr euch da nicht in die Recherche gestürzt habt, merken die Leser das sofort. 
Darum bin ich unfassbar froh, meine Recherche Queens zu haben. 
Sie stehen zu medizinischen Fragen, sämtlichen Naturwissenschaften und Erfahrungsberichten zu meiner Verfügung. Das ist nicht nur lieb, sondern großartig. 

Meine Queens: 



5. Der Kritiker 

Gefürchtet, verflucht - aber absolut notwendig, wenn man das beste aus sich und seinem
Manuskript herausholen will: Kritiker. 
Glaubt mir, mehr als einmal saß ich heulend vor meinem Computer und dachte, nach einer besonders kritischen Bemerkung, alle sei sinnlos. Aber nachdem ich mich beruhigt habe, ist das Skript jedes Mal etwas besser geworden. Ja, Kritik kann wehtun. Aber sie ist nötig - und man wird immer wieder welche einstecken müssen. 
Aus diesem Grund ist der Kritiker nicht nur wichtig, um das Skript an sich zu verbessern, sondern auch um einen vorzubereiten. Es ist unmöglich ein perfektes Buch zu erschaffen. Jeder, hat einen anderen Lesegeschmack und vieles liegt weder am Autoren, noch an den Protagonisten. Manchmal springt der Funke einfach nicht auf den Leser über. Das ist völlig okay, aber man muss sich als Autor dessen bewusst sein. Schlechte Meinungen, Bewertungen, Rezensionen und Kritiken gehören genauso zum Autorenleben. 
Wenn man einen Kritiker in seinen Testlesern hat, kann man sich meist sehr gut darauf vorbereiten - und natürlich auch dafür sorgen, dass gewisse Punkte gar nicht mehr auffallen. 
Ohne Kritik kein Lernen. 
Auch wenn es weh tut. 

Also danke, meine liebe Bonnie. Keine Träne war umsonst und ich freue mich auf die nächsten ;)



Fazit: 

Man kann ohne Testleser arbeiten und völlig auf das Lektorat vertrauen - aber ich bin der Meinung, dass kein Autor dann sein ganzes Potenzial ausschöpfen kann. Natürlich ist das nur meine bescheidene Meinung, allerdings merke ich gerade bei Indie Autoren oftmals, dass nur zwei Leute über das Skript geschaut haben. Das verdirbt mir oft ganze Geschichten. Schade drum, oder?

Wie seht ihr das?
Testleser - ja, nein?









Montag, 18. Februar 2019

Wie war das mit der inneren Göttin? - Pussy

Titel: Pussy

Autor:  Regena Thomashauer

Verlag:  Arkana

Geeignet für: Frauen die Inspiration suchen

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  320

Preis:  16,00 Euro (broschiert)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt:

Spirituelle Feuchtgebiete.

Die Pussy, das weibliche Geschlechtsorgan, ist weit mehr, als wir bisher dachten. Regena Thomashauer ermutigt Frauen, das oft vernachlässigte Zentrum weiblicher Kraft, Macht, Lust und Freude neugierig zu erkunden und liebevoll zum Leben zu erwecken. Ja, sie geht sogar noch weiter: Die Pussy hat für sie eine eigene Intelligenz, der frau sich getrost anvertrauen darf, wenn es um wichtige Lebensentscheidungen oder auch spontanes Vergnügen geht. Das sinnliche Bewusstsein, dessen Sitz die Pussy ist, ist laut Thomashauer sogar essenziell wichtig für unsere spirituelle, intellektuelle und emotionale Gesundheit. Eine tabulose, humorvolle und letztlich heilsame Entdeckungsreise, die Frauen in ihre weibliche Lust und Kraft bringt! 

Cover: 

Ich mag es schlicht, aber mit BÄM Effekt. Und damit hatte mich das Cover sofort. 

Meine Meinung:

Ich bin ein großer Fan davon, die weibliche Sexualität zu beschreiben. Am besten so, dass auch jüngere Mädchen etwas dabei lernen und anfangen ihren Körper anzunehmen. Zwar gibt dieses Buch durchaus gute Hinweise und erklärt auch die Grundzüge der Anatomie verständlich, doch mir fehlte hier einfach etwas. 
Der Anfang war recht schleppend und bezog sich mehr auf die Erfahrungen der Autorin, was im Prinzip kein Problem ist, jedoch für mich eher langweilig war. Am Ende war es doch sehr viel drumherum und wenig Handfestes. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass Menschen mit einem größeren Hang zum spirituellen hier ihren Spaß haben!
Für mich war es okay, aber austauschbar. Auch wenn der Titel so schön ist, dass ich dem Buch trotzdem einen schönen Platz gesucht habe. 

Mittwoch, 13. Februar 2019

Großer Hype, gerechtfertigt? - Someone New


Titel: Someone New

Autor:  Laura Kneidl

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Laura Fans, Diversity Supporter, Verliebte 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  550

Preis:  12,90 Euro (broschiert)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom mir zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt:

Die Liebesgeschichte von Micah und Julian - herzzerreißend und unvergesslich

Als Micah auf ihren neuen Nachbarn trifft, kann sie es nicht glauben: Es ist ausgerechnet Julian, der wenige Wochen zuvor ihretwegen seinen Job verloren hat. Micah fühlt sich schrecklich deswegen, vor allem weil Julian kühl und abweisend zu ihr ist und ihr nicht mal die Gelegenheit gibt, sich zu entschuldigen. Doch seine undurchdringliche Art fasziniert Micah, und sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Dabei findet sie heraus, dass Julian nicht nur sie, sondern alle Menschen auf Abstand hält, denn er hat ein Geheimnis - ein Geheimnis, das die Art, wie sie ihn sieht, für immer verändern könnte ...


Cover: 

Entschuldigung?
Wie schön sieht denn das bitte aus?
Muss man dazu mehr sagen?

Meine Meinung: 


Okay, ich habe mich gewappnet. 
Meine Fenster sind zugeklebt, der falsche Schnurrbart hängt mir im Gesicht und die Sonnenbrille verdeckt meine Augen. Denn hier und jetzt gestehe ich: Nein, ich kann das Buch leider nicht komplett feiern. Shitstorm, ich komme!
Wo fangen wir denn an?
Ah, ich weiß - auf den ersten 120 Seiten passiert gefühlt nichts. 
Außer, dass man neben dem Lesen ein Fandom Bingo bastelt, damit bei jeder neuen Erwähnung von DC Superhelden, Harry Potter oder Stranger Things etwas abgekreuzt werden kann. Ich verspreche euch, dass erste Bingo nach 50 Seiten. 
Könnte anstrengend werden? War es leider auch. 
Mit der guten Micah bin ich leider insgesamt nicht wirklich warm geworden, obwohl wir die gesamte Story aus ihrer Sicht betrachten, fehlte mir die Tiefe. Ich konnte zum einen nicht verstehen, warum sie das Geheimnis um Julian nicht früher rafft und zum anderen standen ihrer Stalkerfähigkeiten in einen seltsamen Kontrast zu ihrer Heldenverliebtheit. 
In Julian hingegen habe ich mich sofort verknallt. Wie süß kann man bitte sein?
Allerdings blieb auch er mir etwas zu flach. Für mich wäre die gesamte Story besser gewesen, wenn ich mehr aus seiner Sicht hätte betrachten dürfen. Schade. 
Ebenfalls nicht gerade zuträglich zum Lesefluss: die anderen 90 Probleme der anderen Charaktere. Allerdings hatte keines davon genügend Raum. Schon klar, es ist eine Reihe. Aber ich hätte mir gewünscht, dass wir uns hier auf Julian konzentrieren dürfen - denn sein "Problem" kam auf den letzten Seiten viel zu kurz. 
Insgesamt kann ich mich nur wiederholen: 
Eine wunderschöne Idee und der Beweis, dass Laura Kneidl sich auch mal etwas traut. Leider finde ich die Umsetzung nicht völlig gelungen. 100 Seiten weniger Fandom Bingo (Danke an Emily Bähr für die Wortschöpfung: https://www.facebook.com/emilybaehr.autorin/) und dafür mehr Julian hätten für mich mehr Sinn gemacht. 
So bleibt das Buch leider nur im Durchschnitt. 
Shitstorm in 
3... 
2...
1...
GO!

Dienstag, 12. Februar 2019

Eva Siegmund in Bestform - H.O.M.E (Das Erwachen)

Titel: Home - Das Erwachen

Autor:  Eva Siegmund 

Verlag:  CBJ Verlag

Geeignet für: Jugendliche, Thriller Fans, Dystopie Liebhaber, SiFi Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  448

Preis:  13,00 Euro (broschiert)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt:

Erwacht aus einem perfekten Traum?

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

Cover: 

Das nennt man dann wohl Liebe auf den ersten Blick. Das Cover ist ein Traum! Von den schönen Farben einmal abgesehen, passt es auch noch wundervoll zu der Geschichte dahinter. Absolut nichts zu meckern, einfach nur eine große Liebe!

Meine Meinung:

Tja, Leute was soll ich sagen? Wir reden hier immerhin von einem Jugend-Dystopie-SiFi-Thriller von Eva Siegmund. Und eines kann ich euch sagen, diese Frau kann schreiben. Obwohl es dieses Mal kein 5-Sterne Buch geworden ist, kann ich das Buch dennoch wärmstens empfehlen. 
Der Schreibstil ist genial, die Story mega und ich will jetzt verdammt nochmal den nächsten Band lesen! Das Ende war wie gewohnt gemein und sorgt dafür, dass man ohne nachzudenken auf den "Vorbestellen" Knopf kommt. 
Zoë ist eine tolle Protagonistin die zwar nicht immer die volle Sympathie bekommt, dafür jedoch realistisch gezeichnet ist. Mir persönlich haben nur zwei Dinge an dem Buch nicht zugesagt und bei einem Meckerkopf wie mir, sollte das schon etwas heißen. 
1. Noch eine Harry Potter Referenz. 
Ich weiß, alle lieben Harry. Ich auch. Trotzdem ist es mir aktuell zu viel. Bei der bloßen Erwähnung verdrehe ich genervt die Augen und würde gerne andere Bücher vorstellen, vielleicht welche, die einen Hype verdienen wie z.B. "Was geschah mit Femke Star". 
2. Umstyling 
Im Laufe des Buches bekommt Zoë ein Umstyling das für mich einfach mal gar nicht in die Story passt. Mal ganz davon abgesehen, dass mir auch der Modegeschmack etwas fremd war. Naja, gut. Geschmackssache. 
Dennoch absolute Empfehlung!
Das sagt übrigens auch Lucas, 14 Jahre alt auf dem Buchrücken. 
Ihr fragt euch jetzt #whothefuckislucas ?
Danke, ich auch. 




Donnerstag, 7. Februar 2019

#teammason - Der letzte erste Song


Titel: Der letzte erste Song

Autor:  Bianca Iosivoni  

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Lovestoryliebhaber, First-Fans, Fangirls

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  450

Preis:  10,00 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt: 

Das mitreißend romantische Finale der FIRSTS-Reihe 

Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden mitzumachen. Allerdings ist sie nicht auf das Prickeln vorbereitet, das sie plötzlich in Masons Nähe spürt - und auch nicht auf die Erkenntnis, dass sich hinter seinen vorlauten Sprüchen viel mehr verbirgt, als es den Anschein macht. Mit ihm gemeinsam Songs zu schreiben, fühlt sich richtiger an als alles andere. Aber Grace weiß, dass sie nie mehr als Freunde sein können. Denn Masons Herz gehört einer anderen ...

Cover: 

Ich muss leider sagen, dass ich die gesamte Reihe nicht sonderlich schön finde. Die Cover sind mir einfach zu ... kitschig. Auf die Oma Art, wenn ihr versteht was ich meine. Trotzdem sind die Bücher in Sachen Lovestorys einfach ein Muss. 

Meine Meinung: 

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit dem ersten Band der Reihe gar nicht klar kam. Zum Glück änderte sich das Band zwei drastisch. Dennoch war nie mein Bookboy dabei, denn Mason war immer der lustige Typ im Hintergrund. Und dann kam dieses Buch und endlich konnte ich befriedigt werden :D
Mason ist mein Liebling. 
Witzig, ein Trottel mit großer Fresse und trotzdem der gefühlvolle Künstler. Da werde ich dezent zum Fangirl und schäme mich nicht, dass offen zuzugeben. Ja, ich stehe auf Mason. Danke Bianca, dass ich endlich ein ganzes Buch von ihm hatte. 
Insgesamt hat sich die Geschichte angefühlt, als würde man nach Hause kommen. 
Immerhin gab es ja auch schon 3 andere Bände. Ein absolutes Wohlfühlbuch, dass mich trotz Leseflaute definitiv unterhalten hat.
Aber wir sind hier bei mir, also habe ich auch etwas zu meckern. 
Grace ist eine Protagonistin die ich schon im ersten Band komisch fand. Natürlich sind Vorurteile immer so eine Sache und Autoren spielen gerne mit unseren falschen Gedanken. Allerdings wurde ich auch in diesem Band nicht völlig warm mit ihr. Viele ihrer Handlungen waren für mich nicht logisch oder schlicht zu dumm, für ein Mädchen das es eigentlich besser weiß. 
Trotzdem tat es dem Lesespaß insgesamt keinen Abbruch. 
Wer eine gute Portion Kitsch und Liebe braucht, kann bei diesem Buch auf jeden Fall zugreifen!

Dienstag, 5. Februar 2019

Kein Buch für mich - Consequences


Titel: Consequences

Autor:  Aleatha Romig 

Verlag:  Festa Verlag

Geeignet für: Dark Romance Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  640

Preis:  13,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 1 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt: 

Halte dich an die Regeln, um zu überleben!

Claire Nichols wacht in einem fremden Bett in einer luxuriösen Villa auf. Sie kann sich nicht daran erinnern, wie sie dorthin kam. 

Doch der Schrecken beginnt erst: Sie ist in die grausamen Hände eines Entführers geraten – und gilt jetzt als sein Eigentum. 
Anthony Rawlings mag der Welt als gutaussehender, freundlicher Geschäftsmann erscheinen, aber Claire muss erleben, dass er ein gnadenloser Mann ist, der keine Fehler toleriert. Jeder Aspekt in ihrem neuen Leben hängt nun von den strengen Regeln ihres Peinigers ab. Und jede Entscheidung hat Konsequenzen für Claire …

Die Consequences-Serie von Aleatha Romig, ein echter Bestseller aus den USA. Ein Thriller voller Geheimnisse und Täuschungen, Liebe und wilder Leidenschaft.

Cover: 

Das Bild wirkt mysteriös und irgendwie gefährlich - damit passt es ziemlich gut zum Inhalt des Buches. Immerhin geht es mal wieder um #darkeromance.
Wie wir inzwischen alle wissen, bin ich süchtig nach diesen Büchern. 

Meine Meinung: 

Tja, ich sag es nicht gern, aber das war mal gar nichts. 
Man wird sofort in die Geschichte hinein geworfen, was eher weniger tragisch ist, wenn nicht durch langweilige Rückblicke die Spannung rausgenommen werden würde. Ziemlich zu beginn des Buches wird auch gleich eines klar: Die Protagonistin fühlt sich vergewaltigt. 
Sie nutzt exakt diese Worte, mehrfach. Auch die groben "Sex" Spiele bezeichnet sie als solches. Es handelt sich also eindeutig um Missbrauch auf mehreren Ebenen - und sorry, aber sexy ist das ganz sicher nicht. Dazu kommt ein Schreibstil der mich wirklich wahnsinnig gemacht hat. 
Ein ständiges springen zwischen Langeweile und Übertreibung, in so vielen Wörtern, dass ich gern selbst den Text gekürzt hätte. Nein, Spaß hatte ich da wirklich nicht bei. 

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