Donnerstag, 16. Mai 2019

Pepper fucking Winters macht mich schwach - Dollar Band 2


Titel: Dollar Band 2
Dollars

Autor:  Pepper Winters

Verlag: Festa Verlag

Geeignet für: Dark Romance Liebhaber, Erotik Leser

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  272

Preis:  14,99 Euro (Taschenbuch, broschiert)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt: 

'Wäre es Schwäche, wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würde, oder noch ein Zeichen von Stärke, weil ich es ihm verwehre?'

Die schwer verletzte Pim ist zwar gerettet, doch nicht frei: Ihr Gefängnis ist jetzt eine Yacht mitten im Ozean.
Ihr neuer Besitzer ist ein steinreicher, kaltblütiger Killer, der verwirrend anziehend auf die schweigende Sklavin wirkt.
Ja, Pim verdankt Elder Prest ihr Leben. Aber dennoch ist er ein Monster. Und er will alles von ihr. Ihre Stimme ist nur der Anfang…

Cover: 

Also bei der Farbe kann ich ja nur schwach werden. Wie schön ist bitte dieses türkis-blau? Und wie wundervoll passt es zu meinen Haaren. Ich freue mich schon darauf alle Bände in nebeneinander stehen zu sehen, denn auch die nächsten Farben sind einfach mega.

Meine Meinung: 

Pim. 
Oh, meine wundervolle Pim. 
Ich liebe Pepper Winters dafür, dass sie trotz der Besitz-Phantasien die sie zum Thema macht, fast immer eine starke Protagonistin beschreibt. Eine Frau die Kämpft, für sich selbst und alles was ihr etwas bedeutet. Und Pim ist definitiv so eine Kämpferin. 
Im zweiten Band hatte ich mehr Sex erwartet, doch tatsächlich wird mehr auf die Story, die Geheimnisse und das überwinden des Traumas eingegangen. Für mich ein großer Pluspunkt, denn so konnte ich die Geschichte einfach besser fühlen. 
Elder ist absolut heiß, auf verquere art süß und definitiv ein echter Bad Boy. Die Spannung zwischen den beiden ist absolut greifbar und sorgt dafür, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Auch wenn die Geschichte insgesamt vielleicht nicht super unvorhersehbar oder realistisch ist, macht es einfach Spaß - und süchtig. Denn Pepper Winters schafft keine Bücher für eine Nacht, sondern Geschichten die sich in das Hirn brennen. 
Ich will mehr, jetzt sofort. 

Ein kleines Manko habe ich jedoch, denn es gab eine Szene in der ein einziger Satz viel, der mir vieles kaputt gemacht hat. Auch wenn die Situation danach aufgelöst wird, ist dieser Satz in meinen Augen ein No-Go - auch in einem Erotik Roman. 

Dennoch lese ich weiter. Am besten jetzt. Sofort. 
 

Dienstag, 14. Mai 2019

Mein Huren-Manifest: Inside Sex-Business


Titel: Mein Huren-Manifest

Autor:  Undine de Rivière

Verlag: Heyne

Geeignet für: Biografie Leser, Aufgeschlossene und Neugierige 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  272

Preis:  14,99 Euro (Taschenbuch, broschiert)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt: 

Über Prostituierte glaubt jeder Bescheid zu wissen: Huren verkaufen ihre Seele. Die meisten werden zum »Anschaffen« gezwungen. Mafiose Strukturen bestimmen das Geschäft.
Mit solchen und anderen Klischees räumt die Sexarbeiterin Undine de Rivière auf. Sie gibt einen unerwartet differenzierten Einblick in die Welt zwischen BDSM-Studio, Laufhaus und Gangbang-Party und lässt Kolleginnen, Freier, Betreiber und Experten zu Wort kommen – offen und ehrlich. Ein Insiderbericht, wie es hinter den Kulissen eines Wirtschaftszweigs zugeht, über den meist nur Halbwissen und Pauschalurteile verbreitet werden – ein starker Appell für die Entkriminalisierung einer umstrittenen Berufsgruppe.
»Die meisten Kolleginnen, die ich kennengelernt habe, sind selbstbewusste Frauen, die sehr genau wissen, was sie wollen.« Undine de Rivière

Cover: 

Es zeigt das, was ich sehen will: Eine selbstbewusste Frau, die ihr Leben selbst im Griff hat. 

Meine Meinung:

Man kann von Sexarbeit halten, was man will. 
Ich stehe bei dieser Thematik oft zwischen den Stühlen und bin nicht sicher, ob ich mich nun völlig der pro oder contra Seite hingeben will. Fakt ist: Prostitution ist ein Job, bei dem der Körper verkauft wird. Das kann weitreichende Folgen haben. 
In anderen Ländern wir der Verkauf von Frauen und Mädchen auf die Spitze getrieben - sie sind keine Menschen mehr, sondern nur noch Ware. Dennoch gibt es nicht nur Schattenseiten. 
Undine de Rivière zeigt deutlich auf, dass sie kein Opfer ist. 
Sie hat sich ihren Weg selbst ausgesucht, ist ihr eigener Boss und hat Spaß an ihrer Arbeit. 
Für sie und viele andere ist das Leben als Hure keine Qual, sondern eine Berufung. Menschen glücklich machen, kann eben über verschiedene Wege führen. 
In dem Buch erzählt die Frau jedoch nicht nur über ihre Erfahrungen, sondern auch über Einschnitte die Prostituierte durch die Einmischung des Staates erhalten. Verdrängung an die Rand gebiete und höhere Steuern.
Der Blick hinter die Kulissen war spannend und hat mich in vielen Punkten zum nachdenken gebracht. Für mich steht eines fest: Sexarbeit wird es immer geben. 

Hallo, sexy Cop - Falsche Nähe

Titel: Falsche Nähe

Autor:  Martin Krist

Geeignet für: Thriller Leser, Erotik Liebhaber, sexy Cop Fangirls

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  197

Preis:  9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Autor zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt: 

SPANNEND, DÜSTER, HEISS!

Ellens Leben ist ein Scherbenhaufen: Seit Monaten hat ihr Mann sie nicht nur betrogen, er hat sie auch ums Firmenvermögen geprellt.
Als sie eines Abends auch noch überfallen wird, scheint ihre letzte Stunde geschlagen. Nur zufällig ist Detective Rick Warren zur Stelle - der ihr schon bald beweist, dass das Leben durchaus noch angenehme Seiten besitzt.
Doch nicht immer ist alles Gold, was glänzt wie die Dienstmarke eines Cops. War Warrens Auftauchen wirklich nur ein Zufall? Welches Ziel verfolgt er mit ihrer Affäre tatsächlich?

Cover: 

Hallo?
Ja, du! Warum ist dein Sweatshirt offen?
Und warum trägst du nichts drunter?
Du holst dir noch einen Schnupfen, bei dem kalten New Yorker Nachtwind!
Komm lieber schnell zu mir und lass dich wärmen ...

Meine Meinung:

Dass Martin Krist der Indieautoren König des Thrillers ist, wissen wir bereits. Dass er auch Erotik kann wusste ich noch nicht. Ellens Geschichte ist nicht neu, die betrogene Ehefrau die nichts von den düsteren Geheimnissen ihres Mannes wusste und nun ins Fadenkreuz der Ermittler und bösen Jungs gerät. Der Einstieg hat besonders eins: Sex. 
Genau davon hätte ich gern noch mehr gehabt, allerdings brauchte die Story dann doch etwas mehr Platz. 
Spannung gab es trotzdem zu genüge und spätestens als Detective Rick Warren auftaucht, war es um mich geschehen. In meinem Kopf hatten sich sofort Dutzende von möglichen Sexszenen verankert - und es wurde keine davon. 
Gut, dass ich bereits eine Großbestellung von sexy Szenen an den Autoren weitergegeben habe. Irgendwann müssen es meine schmutzigen Polizei Gedanken ja auch mal in eine Buch schaffen. Insgesamt war die Geschichte um Ellen und Rick spannend und sexy - aber ich wollte mehr: 
Mehr Sex. Mehr Thrill. Mehr Krist.

Dennoch eine Empfehlung für alle Fans von guten Thrillern und erotisch angehauchten Romanen. Mit diesem Erotik Thriller hat man ein paar vergnügliche Stunden ohne eine lange Bindung aufbauen zu müssen. 

Sonntag, 5. Mai 2019

Hilfe, ich bei einem E-Book-Label! #autorentalk


Es geht in die heiße Phase!
Devilish Beauty - das Flüstern der Hölle ist erschienen. 

Link Amazon: Devilish Beauty
Link Carlsen Verlag: Devilish Beauty



Ich kann es noch nicht wirklich realisieren und weiß nicht, wie ich mich fühlen soll. Vielleicht fühlt es sich so unreal an, weil ich kein Buch in den Händen halte, sondern meinen Ebook Reader. Und genau das, soll heute auch das Thema sein. Viele haben sich gewünscht, dass ich meine Erfahrungen festhalte - und das mache ich gern.
Das Erste was ich in den letzten Wochen gelernt habe ist einfach: Unbekannt kannst du froh sein, überhaupt etwas zu veröffentlichen. Der Druck der gerade in den Sozialenmedien auf allen Autoren lastet ist extremer, als ich es gedacht hätte. 


Jedes Like zählt, jeder geteilter Beitrag bringt potenzielle neue Fans die das Buch kaufen - und ohne Taschenbuch wirst du nicht ernstgenommen.

Klingt ziemlich heftig?
Das ist es auch. 
Ich wollte immer einfach nur schreiben. Meine Geschichten in die Regale anderer bringen und dabei zusehen, wie sich genauso in meine Charaktere verlieben als ich. Stattdessen bin ich allerdings ständig damit beschäftigt, mir neue Marketing Strategien zu überlegen, neue Aktionen, neue Gewinnspiele. 

Es war meine eigene Entscheidung zu einem Imprint Verlag zu gehen. Ich möchte hier nicht mit dem Finger auf meinen oder andere Verlage zeigen, denn sie sind natürlich wirtschaftliche Unternehmen und im Klartext bedeutet das: Wer mehr Geld einbringt, bekommt auch mehr. 
Das ist ein einfacher Fakt, dem sich jeder stellen muss. Egal, ob Autor oder nicht. 
Im Haifischbecken der Verlagswelt bedeutet das aber besonders eins: 


Erst der Fame, dann die Story.

Damit möchte ich nicht behaupten, dass alle Youtuber und großen Blogger die einen Verlag für sich gewinnen konnten kein Talent haben. Ganz und gar nicht. Aber es fällt natürlich auf, dass immer die großen Namen genannt werden und kleine Fische selten mal an die Oberfläche dürfen. Auch das ist nichts neues, sondern ein Teil der Welt in der wir leben - bei Imprint Verlage ist es jedoch noch um einiges härter. Als neuer Autor ohne Fanbase kannst du dich quasi von dem Traum eines Taschenbuches verabschieden. 
Die vertraglichen Reglungen sind eben so einfach wie hart: Es zählen die Verkaufszahlen. Nicht mehr und nicht weniger. Die schönste und beste Lovestory kann untergehen, nur weil die Person die sie geschrieben hat eben noch keine Fanbase hat. Sie versinkt einfach wie die Titanic in den Meeres der Kindle Deals. Und auch das wäre dann schön Glück im Unglück. 

Preisaktionen pushen. 

Jeder SPler weiß das und macht es sich zu nutze, allerdings ist es als kleiner Autor im einen Verlag nicht an einem selbst das zu bestimmen. Gerade zur Einführung des E-Books gibt es selten sofort Aktionen - das ist nicht nur schade, sondern erschwert es schnell ein Publikum zu finden. Natürlich sind Preisaktionen nicht DIE Lösung, aber sie können helfen und sind gute Werbung die vergleichsweise wenig kostet. 

Was sollte sich in den Imprint Verlagen ändern?

Ich, und das ist wahrscheinlich nicht nur meine Meinung, denke dass Verlage grundsätzlich ein Taschenbuch anbieten sollten. Zum einen, weil es gerade bei Werbe Aktionen immer schöner ist etwas in der Hand zu halten und zum anderen erschweren reine Ebooks auch Lesungen. Zum Verständnis, bei einer Lesung ist es meist so, dass der Autor nicht nur einige Stellen verliest und Fragen beantwortet, sondern eben auch Taschenbücher dabei hat und diese nicht nur verkauft sondern signiert. Das fördert die Leserbindung ungemein. Ohne Taschenbuch eine Lesung zu halten und "nur" Postkarten zu verteilen kommt leider selten gut an. Natürlich ist es völlig legitim sich als Verlag auf E-Books zu spezialisieren. Immerhin haben auch diese eige grandiose Vorteile, doch was spricht dagegen zeitgleich ein Print Exemplar bei BoD anzubieten? Diese sind zwar zu meist etwas teurer, werden aber nur auf Wunsch gedruckt und die Extrakosten des Verlags halten sich so in Grenzen. 

Und als Autor hat man weniger Druck, wenn man nicht das Gefühl hat, die eigenen Geschichten seien kein Papier wert.