Sonntag, 27. Oktober 2019

Die Frankfurter Buchmesse 2019


Unglaublich wie die Zeit vergeht. 
Nun ist es schon eine ganze Woche sehr, seit dem ich all die Herzenmenschen umgeben von Büchern in Frankfurt treffen durfte. Ich muss zugeben, der Start war nicht gerade ideal. 
Am Donnerstag hieß Frankfurt mich nach einer langen Fahrt in der Nacht hauptsächlich mit Lichthupen willkommen. Dann folgte eine ewige Suche nach einem Parkplatz und anschließend brachen meine Freundin und ich unfreiwillig auf das Messegelände ein. Google hatte uns direkt zu einem Zaun geführt, denn wir geschickt umgangen haben. 
Dann kam die nächste Überforderung: Das Messegelände. Fuck. Das war groß.
Und verwirrend. 

Aber nachdem ich endlich meine Autoren und Bloggergang gefunden hatte, lief es etwas runder. Trotzdem war ich am Donnerstag Abend der vollen Überzeugung, dass diese Buchmesse nichts für mich ist. 

Nach einer guten Mütze Schlaf war jedoch alles etwas anders. 
Am frühen Morgen ging direkt ein Traum in Erfüllung, denn ich durfte Neal Shusterman treffen! Ein absoluter Fangirl Moment! Dazu gab es noch einen Regenbogen am Frankfurter Himmel, die Stadt gab sich also wirklich Mühe sich etwas besser darzustellen. 
Der Tag war voller Termine. Darunter LYX, Agenturen, Lesungen - und meine aller erste Signierstunde. Mein Körper stand quasi dauerhaft unter Strom und mein Herz pochte den ganzen Tag so schnell, dass ich nicht einmal meine üblichen 10 Liter Kaffee brauchte. Es war unfassbar schön. Viel zu viel und wahnsinnig hilfreich. 
So viele tolle, liebe Menschen. Wundervolle Umarmungen und schöne Gespräche. 

Es war viel zu schnell vorbei und doch zu viel auf einmal. Ich hätte nie gedacht, dass mich doch so viele Leute erkennen und Fotos möchten. Oder eine Unterschrift. (Habe ich eigentlich zwischen durch eine Waschmaschine gekauft ohne es zu wissen?)
Und auch die Verlage waren alle so Zucker, dass ich am Ende mehr Bücher in der Hand hielt als ich tragen konnte. Es war wundervoll, anstrengend und ein kleiner Traum. Der Tag war viel zu groß. 

Am Samstag hatte ich wenig Zeit, denn meine Hundedame wartete Zuhause mit Bauchschmerzen auf mich. Also ging ich zu meinem letzten Termin der Messe: Frühstück mit den DD und Impress Autoren. Es war wundervoll. Bisher kannte ich die meisten meiner Kollegen ja "nur" online. Alle mal real zu drücken und mit ihnen zu schwärmen war toll. Der Kakao war auch ganz nett :P

Insgesamt war die Messe also besonders eins: 
Zu viel, zu kurz und wundervoll. 
Ich freue mich auf das nächste Mal. Hoffentlich schaffe ich es auch nach Leipzig.

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