Freitag, 17. Juli 2020

Rezension - Die Leiche

Titel: 
 Die Leiche 

Autor: Stephen King

Verlag: Heyne Verlag

Geeignet für: King Fans, Gruselfreunde

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten: 256

Preis:  9,99 Euro (Taschenbuch)

Bewertung:  4 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde uns vom Verlag zur Verfügung gestellt! Lieben Dank dafür!

Inhalt:

»Liebe ist nicht, was diese Arschlöcher von Poeten einen glauben machen wollen. Die Liebe hat Zähne; sie beißen; die Wunden schließen sich nie.«

Die vier besten Freunde Gordon, Chris, Teddy und Vern aus Castle Rock hören von der Leiche eines gleichaltrigen Jungen, die in der Gegend an den Bahngleisen liegen soll. Sie wagen sich auf einer abenteuerlichen Suche tief in die Wälder Maines, wo sie bei Sonnenschein und Blitz und Donner mehr über die Liebe, den Tod und die eigene Sterblichkeit erfahren, als ihnen lieb ist.


Cover: 

Ich mag die Neuauflage des Covers total gern. Es geht in die gruselige Richtung ohne zuviel zu verraten. Große Liebe!

Meine Meinung: 

Den Erzählband »Frühling, Sommer, Herbst und Tod« habe ich vor Jahren mal gelesen, doch die Geschichte war nicht mehr präsent in meinem Kopf. Nachdem ich gerade wieder eine King-Phase habe, kam es mir also wie gerufen. 

Gerade der Schreibstil des Meisters kommt in dieser Novelle großartig zum Vorschein. In unserer fiktiven Kleinstadt Castle Rock beschließen vier Kids - ganz im Sinne von King natürlich Außenseiter -  eine 2-Tages-Wanderung in die Wälder zu unternehmen. Was sie dabei entdecken, ist viel mehr als nur eine Leiche. Wie so oft schafft King es auch hier, die Problematik des Erwachsen werdens, des Lebens und der Teeny Jahre zusammen mit einem guten Schuss Horror zu verknüpfen. Er gilt nicht umsonst als Meister, und gerade dieses Buch zeigt es nach meiner Meinung besonders gut. 

Tatsächlich ist meine einzige Kritik, dass es mir zu kurz war. Ich hätte an einigen Stellen einfach gern mehr gewusst. Auch wenn es nur eine Novelle ist und kein Roman. 



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