Freitag, 23. Oktober 2020

Tagebuch einer furchtbar langweiligen Ehefrau - Rezension


 Titel:  Tagebuch einer furchtbar langweiligen Ehefrau

Autor:  Marie-Renée Lavoie  

Verlag: Eichborn

Geeignet für: Alle die an mehr glauben

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten: 256

Preis:  18,00 (Hardcover)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde uns vom Verlag zur Verfügung gestellt! Lieben Dank dafür!

Inhalt:

Die 48-jährige Diane wird von ihrem Mann verlassen. Sie sei ihm zu langweilig geworden. Und er habe übrigens eine neue, natürlich ein paar Jahre jüngere, Freundin ...

Diane macht sich auf die Suche nach ihrem Selbstvertrauen und erlebt Zusammenbrüche in Umkleidekabinen, kleine Rachen an der Geliebten sowie der ewig vorwurfsvollen (Ex-)Schwiegermutter, Weißweinpartys am frühen Nachmittag und Zerstörungsorgien im ehemals trauten Heim.

Ein schreiend komischer und aufs Beste unterhaltender Roman.

Cover: 

Das Cover finde ich ziemlich cool. 
Das Pink schreit einen förmlich an, zum Buch zu greifen. 
Jedoch empfinde ich es zum Inhalt selbst nicht als sonderlich passen. 

Meine Meinung:

In diesem Buch begleiten wir Diane - von der schmerzvollen Erkenntnis der Trennung, über den Punkt an dem ihr bewusst wird, dass es wirklich vorbei ist, bishin zur Reaktion um sie herum. Schmerzvoll aber mit einem Funken Humor. 

Die Geschichte ist nicht neu, hat keine überraschenden Wendungen aber dafür eine gute Portion Realismus. Gerade der Blick von Diane auf sich selbst ist ein Aspekt, den ich als sehr authentisch empfunden habe. Langweilig als Stempel den Frau sich selbst gibt, weil sie das Gefühl hat, dem Mann nicht gereicht zu haben. Leider wird auf diesem jedoch nach meinem Empfinden zu sehr herum geritten. 
Ich hätte mir gewünscht das Diane als Figur und Sinnbild, einen größeren Sprung macht und sich mehr entwickelt. Das blieb jedoch völlig aus. 
Schade, aber insgesamt dennoch ein Buch, dass man bei der Thematik gut lesen kann. 

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