Montag, 6. August 2018

Pure Corruption - Verloren in der Dunkelheit


Name:  Pure Corruption

Autor:  Pepper Winters

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Biker Bräute, Schicksalsjäger, Sehnsuchtsneider 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  560

Preis:  10,00  Euro (broschiert)

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir von mir zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Inhalt:

Ist er ihre Rettung oder ihr Verderben?

Sie hat alles verloren: ihre Freiheit, ihren Namen und ihre Vergangenheit. Ohne Erinnerung an ihr Leben und mit der Gewissheit, geradewegs in der Hölle auf Erden gelandet zu sein, sieht sie ihn: Arthur Killian, Anführer der Bikergang Pure Corruption - und ihr Kidnapper. Sie sollte vor ihm fliehen, solange sie noch kann. Doch etwas in seinem Blick weckt in ihr das Verlangen, dem Mann mit den stechend grünen Augen näher zu kommen ...

Meine Meinung:

Pepper Winters ist einfach eine König der unbrechenbaren Lovestorys. Ja, ich bin süchtig nach ihr. Verklagt mich doch. 
Das Peppers Schreibstil unfassbar gut ist, muss ich nicht noch einmal erzählen. Trotzdem und ja, leider musste ich lange überlegen, was ich diesem Buch für eine Bewertung gebe. 
Die Grundstory ist solide und weißt einige Verbindungen zu Tears of Tess auf, ist aber im Kern doch anders. Unsere namenlose Protagonistin ist absolut ungewöhnlich und dadurch natürlich sehr spannend. Bad Boy Kill ist eben ein Bad Boy. Er bleibt auch nach 500 Seiten noch etwas blass, was für mich kein Problem gewesen wäre, wenn da nicht zwei andere Dinge wären ...
Zum einen hätte es diesem Buch gut getan 200 Seiten zu streichen. Und damit meine ich nicht wie üblich unnötige Sexszenen, sondern tatsächlich unsinnige Gespräche die sich ca. 5 Mal hintereinander wiederholen. Sorry, aber das muss doch wirklich nicht sein. Der Leser wusste schon in der Mitte des Buches Bescheid!
Diese gespielte "Ich kann dir das jetzt nicht sagen" Aktionen war einfach zu viel. Das ging mit tatsächlich so sehr auf den Keks, dass ich kurz davor war dem Buch nur 3 Sterne zu geben ... 
Außerdem geschah in der Mitte des Buches ein Gefühlsausbruch, den ich lieber nicht gelesen hätte ... Er hat mit den Zugang zu Kill sehr erschwert. Denn für solche Aktionen gibt es keine romantischen Entschuldigungen. 
Zum Glück hat das Ende wieder vieles rausgeholt und ich bin unfassbar gespannt auf den nächsten Teil. Wer also Lust auf einen bösen Biker Boy hat, ist hier genau richtig. 
Der Sex enthält Fesselspiele, aber keine richtigen Bezüge zu BDSM und ist damit fast schon zarter als bei Tears of Tess. Trotzdem macht es einfach Spaß zu lesen, wie zwei Seelen sich finden. 


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