Donnerstag, 16. August 2018

True North - Wo auch immer du bist (Vermont-Reihe, Band 1)


Name:  True North - Wo auch immer du bist

Autor:  Sarina Bowen

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Bio Ladys, Fleischesser, Dusch-Sex-Fetischisten 

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  384

Preis:  12,90  Euro (broschiert)

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir von mir zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Inhalt: 


Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe
Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur - und unheimlich attraktiv -, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach.

Meine Meinung:

Okay, ich gebe es zu: Ich habe mich vor dieser Rezi etwas gedrückt. 
Ich würde auch gerne Lobeslieder auf den ersten Band der Vermont-Reihe singen. Wirklich! Ich liebe den Schreibstil von Sarina Bowen und die Art, wie ihre Protagonisten miteinander umgehen. Doch leider schlug mir dieses Buch im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen. 
Die Thematik eines Bio-Bauerns und die soziale Kritik zum überschwänglichen Konsum von Lebensmitteln mit mehr Gift als Vitaminen ist klasse. Die Autorin hat es wunderbar geschafft dieses Thema anzuschneiden, ohne dabei mit dem Zeigefinger auf alle Menschen zu zeigen. Das alleine verdient eigentlich schon ein extra Lob. Doch dann kam eine Szene, die mich ... fertig gemacht hat. Es spoilert nichts vom Inhalt, aber im Laufe der Geschichte wird ein Schwein erschossen und geschlachtet. Ihr wisst, dass ich bei Büchern wirklich selten darauf eingehe, dass ich kein Fleisch esse. Aber in diesem Fall war es so grausam und bitter beschrieben, dass mir schlecht wurde. 
Das Schwein wird ohne Betäubung erschossen. Eine gängige Praxis gerade, wenn privat geschlachtet wird. Danach wird das Schwein natürlich auseinander genommen. Auch hier beschreibt die Autorin alles sehr ausführlich. In einem Liebesroman habe ich damit wirklich nicht gerechnet. 
Auf der einen Seite ist das natürlich gut, denn es wird noch einmal darauf eingegangen, dass Bio Fleisch die einzige Art sein sollte überhaupt Fleisch zu essen. Trotzdem kann man als Veggie oder Veganer gute 30 Seiten lang eigentlich nur an das arme Schwein denken. 
Da half auch die sexy Szene danach nicht viel. 
Es ist wirklich selten, dass mir eine Szene ein ganzes Buch verdirbt. Hier war es aber leider so. 
Natürlich ist diese Meinung sehr subjektiv. Aber ich mir tat das Schwein einfach zu sehr leid, um mich für Griff zu freuen. 
Im nächsten Band soll es nicht so blutig zur Sache gehen. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn bald lese. 


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