Mittwoch, 10. Oktober 2018

Das überhypte Herbstbuch - Redwood Love "Es beginnt mit einem Blick"


Name:  Redwood Love

Autor:  Kelly Moran


Verlag:  Kyss Verlag

Geeignet für: Feelgood Menschen, Heimatfilm Liebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  384


Preis:  12,99 Euro (Taschenbuch)


Bewertung: 2 von 5 Punkten

Inhalt: 

Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Ein Ort zum Wohlfühlen, drei Tierärzte zum Verlieben – der erste Band der Redwood-Love-Trilogie

Cover:

Tja, dass Cover ist ein Traum. Es wirkt einfach richtig gemütlich und einladend. Man möchte sich direkt damit an einen offenen Kamin kuscheln. Gern in einem Rudel Hunde, die von einem sexy Tierarzt gerettet wurden. Also nein, am Cover habe ich nichts zu meckern. Da haben sich die Verlags Menschen mal so richtig Mühe gegeben. 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich zusammen mit einer Reihe von anderen Mädels gelesen. Man kam auf Instagram und Booktube auch schlicht nicht an dieser Reihe vorbei. Um ehrlich zu sein habe ich mich eine Weile davor gedrückt, denn der Klappentext hat mich schlicht nicht sehr angesprochen. Es klang für mich nicht nach einem poetischen Liebesfeuer, dass mir die Tränen in die Augen treibt. 
Das war es auch nicht. 
Für mich war es langweilig. 
Ich habe mich gefühlt, als würde ich meine Omi besuchen und wäre gezwungen einen ihrer Heimatfilme zu sehen. Nette Story, nette Menschen, keine Überraschungen und ein ausgedehtes Happy End. 
Avery ist eine Protagonistin die durchaus so etwas wie "freundlichen" Biss hat. Auch wenn sie nach ihrer Scheidung ziemlich mit sich selbst zu kämpfen hat. Ihre autistische Tochter Hailey ist der kleine Stern dieser Geschichte. Man lernt als Neuling im Thema doch so einiges, was durchaus für das Buch spricht. Für mich kommen die Schattenseiten allerdings nicht genügend zum Ausdruck. Dieses Thema ist so hochemotional - und davon habe ich leider so gar nichts gespürt. 
Auch unser sexy Tierdoc Cade hat bei mir so gar nichts zum kribbeln gebracht. Er war halt da. Gutaussehend, nett und mit einem Herz für Hunde. Eigentlich voll mein Ding. Aber auch hier konnte ich einfach nichts fühlen. Nada. Einmal bin ich sogar über dem Buch eingenickt. 
Mein Highlight im gesamten Wert von Kelly Moran waren die Tiere. 
Zum einem die ängstliche Dogge Thor und der Papagei, der nichts anderes tut als einen Song nach dem anderen zu zitieren. Ja, dass war sehr witzig. 
Ich kann insgesamt auch verstehen, warum man dieses Buch mag. 
Es ist durchaus gut zu lesen, man muss nicht denken und befindet sich in einer völlig heilen Welt in der einfach immer alles gut ausgeht. 
Für mich war es einfach so gar nichts und ich werde auch die nächsten Bände nicht mehr lesen. Stattdessen brauche ich jetzt einen Thriller, damit ich wieder etwas mehr fühle als Langeweile. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen