Montag, 17. Juni 2019

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen - Jugendbuch mit Luft nach oben



Titel: Ophelia Scale - Band 1

Autor:  Lena Kiefer 

Verlag: cbj Verlag

Geeignet für: Jugendbuchleser, SiFi Freunde, Dystopie Liebhaber

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  464

Preis:  18,00 Euro (Hardcover)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Inhalt: 

Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht

Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ...

Cover: 

Tatsächlich hat mich das Cover extrem angesprochen. Ich stehe sehr auf alles was golden ist und die dunklen Farben ergänzen sich sehr schön. Das Mädchen auf dem Cover war auch recht schnell meine bildliche Vorlage für Ophelia. Also auf dieser Seite alles super. 

Meine Meinung: 

Schlecht war das Buch auf keinen Fall. Der Schreibstil ist gut, die Story ohne Längen und die Grundidee ziemlich nice. Also wohlverdiente 3 Sterne, gerade wenn wir uns anschauen, dass es sich um ein Debüt handelt. Der Verlag wird nicht ohne Grund einer jungen Autorin direkt ein Hardcover verpassen. Talent ist also definitiv vorhanden, doch nun kommt das ABER.
Ophelia wird als extrem kluge junge Frau dargestellt, deren oberstes Ziel es ist der Welt die Technologie zurück zu bringen. Leider verliert sich genau dieser Charakterzug im Laufe der Geschichte ziemlich schnell. Die Lovestory war mir zu plump, die Zwiespältigen Gefühle nicht tief gehend genug und Ophelia als Charakter einfach zu sehr Spielball. In einem Moment ist sie noch eine Rebellin, im nächsten nicht mehr und dann doch wieder. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm und war bei der Hälfte des Buches auch ziemlich genervt von ihr. 
Weiterer Punkt der mich etwas irre gemacht hat: Knox.
Ich hätte einfach gern mehr Infos, mehr Zeit und mehr Gefühle für ihn gehabt. Tatsächlich ist er auch der Grund, warum ich diese Reihe weiterlesen werde. Ebenso wie das Ende, in dem es endlich wieder um mehr ging, als eine Teeny Romance. 
Insgesamt bin ich also im Mittelfeld und werde schauen ob der nächste Band mich vielleicht doch noch überzeugen kann. 

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