Sonntag, 6. Oktober 2019

Ganz normaler Rockstar Roman - Blue Midnight



Titel: Blue Midnight

Autor:  L.J. Shen

Verlag:  LYX Verlag

Geeignet für: Romance Liebhaber, Rockstarfans

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten:  448

Preis:  12,90 Euro (Taschenbuch)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt! Lieben Dank dafür!

Inhalt: 

Alex Winslow war wie ein Wirbelsturm - wunderschön aus der Ferne, doch wenn man ihm zu nah kam, konnte er einen zerstören

Indigo Bellamy zögert nicht lange, als sie das Jobangebot erhält: Sie soll Alex Winslow, den größten Rockstar der Welt, auf seiner Tournee begleiten und dafür sorgen, dass er nicht wieder auf die schiefe Bahn gerät. Doch das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur ist Alex alles andere als begeistert von der Babysitterin, die ihm an die Seite gestellt wird - vom ersten Moment an knistert es zwischen ihm und Indigo heftig. Dabei haben beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und sind nicht bereit, ihr Herz erneut zu riskieren ...

Cover: 

Das Cover ist schön. Alles andere wäre beim LYX Verlag allerdings auch seltsam. Die wissen eben, wie es zu laufen hat!

Meine Meinung: 

Manchmal, habe ich Tage an denen ich Liebesromane brauche. Gestern war so ein Tag. Da kam mit Blue Midnight ganz recht. Immerhin hatten mir auf Instagram gut zwei Dutzend Menschen geschrieben, ich müsste das Buch lesen. Die Protagonistin Indi hat blaue Haare. 
Definitiv ein Pluspunkt, denn wenn es nach mit ginge wären blaue Haare schon längst das neue blond! Allerdings war das nur ein kleiner Punkt, denn insgesamt empfand ich das Buch dann doch sehr durchschnittlich. 
Natürlich erwarte ich in einem Roman wie diesem nicht gerade eine große Portion Realismus. Aber es muss mir schon so verkauft werden, dass ich es glauben könnte. Gerade der Anfang des Buches war für mich allerdings eher holprig.
Indi wird zur persönlichen Aufpasserin von Alex, der bitte keine Drogen mehr nehmen soll. Während sie dem sexy Rockstar mit gebrochenen Herzen näher kommt, schreibt sie unter anderem in einem Chat mit dessen Agentin. Das war er der größten Kritikpunkte. Die Chats waren in meinen Augen völlig sinnfrei und haben nur noch zusätzliches Drama in den Kitsch gestreut. 
Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Der Kitsch. Der war schon ziemlich heftig. 
Ich bin nicht gerade die klassische Zielgruppe der Herzschmerz Bücher, aber das war mir einfach etwas zu viel und zu gewollt. 
Beispiel: 
"Oh, ich kann keine Songs mehr schreiben, denn ich bin soooo leer. Aber du Baby Göööörl, du bist noch nicht leer. Also schreibe ich über dich."
So ungefähr, nur sprachlich schöner und mit wesentlich mehr Worten. 
Das war tatsächlich das schönste: Der Schreibstil. 
Ich werde definitiv wieder was von der Autorin lesen und bin auch sicher, dass mir andere Bücher das Herz brechen. Dieses war für mich nett, aber kein Highlight.

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