Sonntag, 25. Oktober 2020

Jigsaw Man - Rezension


  

Titel:  Jigsaw Man

Autor:  Nadine Matheson 

Verlag: Lübbe

Geeignet für: Fans der Saw Filme, Thriller Leser, Popcornkino Fans

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten: 480

Preis:  11,00 (Taschenbuch)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde uns vom Verlag zur Verfügung gestellt! Lieben Dank dafür!

Inhalt:

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen - indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt ...

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

Cover: 

Ich liebe es!
Es bringt die richtige Stimmung mit und die Marketing Aktion zum Buch war einfach der Knaller!

Meine Meinung: 

Insgesamt hat mir dieser Thriller gut gefallen, jedoch gingen meine Erwartungen in eine andere Richtung. Die Marketingsaktion war voller schwarzer Humor und einiger Lacher. Dieser Sarkasmus und die bitterböse Ironie fehlten im Skript an sich leider völlig. Oder sind vielleicht bei der Übersetzung verloren gegangen?

Die Überschneidungen zur bekannten Filmreihe sind zwar da, aber nicht im Vordergrund, was ich insgesamt gut fand. Aber auch hier fehlte mir der Funken. 

Richtig gern mochte ich die Ermittlerin und ihre Art mit Rassismus umzugehen. Es hat eine ein ganz anderes Bild vermittelt und neue Einsichten gebracht. 

Darum ist es doppelt Schade, dass Band 1 mich nicht völlig abholen konnte. Der Schreibstil war zwar spannend und die Story cool, doch es fehlte an einigen Ecken und Enden dieser Hauch. Den zweiten Band werde ich aber auf jeden Fall lesen!

Fazit: Lesenswert für alle Thriller Liebhaber und eine Empfehlung für den Stapel von Büchern zu Halloween. 



Freitag, 23. Oktober 2020

Tagebuch einer furchtbar langweiligen Ehefrau - Rezension


 Titel:  Tagebuch einer furchtbar langweiligen Ehefrau

Autor:  Marie-Renée Lavoie  

Verlag: Eichborn

Geeignet für: Alle die an mehr glauben

Gelesen oder gehört: gelesen

Seiten: 256

Preis:  18,00 (Hardcover)

Bewertung: 3 von 5 Punkten

*Dieses Buch wurde uns vom Verlag zur Verfügung gestellt! Lieben Dank dafür!

Inhalt:

Die 48-jährige Diane wird von ihrem Mann verlassen. Sie sei ihm zu langweilig geworden. Und er habe übrigens eine neue, natürlich ein paar Jahre jüngere, Freundin ...

Diane macht sich auf die Suche nach ihrem Selbstvertrauen und erlebt Zusammenbrüche in Umkleidekabinen, kleine Rachen an der Geliebten sowie der ewig vorwurfsvollen (Ex-)Schwiegermutter, Weißweinpartys am frühen Nachmittag und Zerstörungsorgien im ehemals trauten Heim.

Ein schreiend komischer und aufs Beste unterhaltender Roman.

Cover: 

Das Cover finde ich ziemlich cool. 
Das Pink schreit einen förmlich an, zum Buch zu greifen. 
Jedoch empfinde ich es zum Inhalt selbst nicht als sonderlich passen. 

Meine Meinung:

In diesem Buch begleiten wir Diane - von der schmerzvollen Erkenntnis der Trennung, über den Punkt an dem ihr bewusst wird, dass es wirklich vorbei ist, bishin zur Reaktion um sie herum. Schmerzvoll aber mit einem Funken Humor. 

Die Geschichte ist nicht neu, hat keine überraschenden Wendungen aber dafür eine gute Portion Realismus. Gerade der Blick von Diane auf sich selbst ist ein Aspekt, den ich als sehr authentisch empfunden habe. Langweilig als Stempel den Frau sich selbst gibt, weil sie das Gefühl hat, dem Mann nicht gereicht zu haben. Leider wird auf diesem jedoch nach meinem Empfinden zu sehr herum geritten. 
Ich hätte mir gewünscht das Diane als Figur und Sinnbild, einen größeren Sprung macht und sich mehr entwickelt. Das blieb jedoch völlig aus. 
Schade, aber insgesamt dennoch ein Buch, dass man bei der Thematik gut lesen kann.